Jubi-Storys
Warum?
Es war doch für ihn
Thema Nr. 1
Ich wünscht ich wär ein Engel....
One Night in Magdeburg
PS: Ich liebe dich!
Beautiful
I hate this Song
Es tut mir Leid
Ich erinnere mich an die Zeit...




„Bill!“ schrie er und das immer wieder. Jedes Mal wenn er es rief klang es ein wenig leiser und ein wenig trauriger. Ich kauerte durch jeden Schrei weiter zusammen. Jeder Schrei tat mehr weh und das fühlten Felix und Sophie auch. Tränen rollten uns über die Wangen, aber niemand traute sich auf zu stehen oder etwas zu sagen. Dann hörte man Tom gar nicht mehr schreien. Ich war die erste die sich wieder bewegte. Ich öffnete meine Augen und sah verschwommen in das gegenüberliegende Zimmer. Die Tür stand offen und man hörte leises wimmern. Toms Mutter saß zusammen gesunken auf einem Stuhl und Tom versuchte vergeblich die Hand von seinem toten Bruder zu drücken. „Bill wach auf, ich brauch dich!“ hörte man Tom noch sagen bevor ihm seine Beine wegknickten und er zu Boden sank. Mein Kopf verschanzte sich wieder in meinen Armen. Meine Tränen kannten kein halten mehr. Eine Krankenschwester ging an uns vorbei in das Zimmer. Sie deckte Bills leblosen Körper mit einem weißen Tuch ab. Meine Hand rutschte von meinen Beinen und umklammerte fest Sophies Hand. Ich musste aufstehen und zu Tom. Meine Beine waren schwer aber sie trugen mich zu ihm. Er saß zusammen gekauert auf dem Boden. Ich kniete mich langsam zu ihm runter, „Tom?“ Meine Stimme zitterte leicht, genauso wie der Rest meines Körpers. Ich näherte mich Toms Körper und berührte ihn sanft. Dann legte ich ihm meine Arme um seinen Körper und drückte ihn fest an mich. Er schluchzte laut. „Bill!“ schrie er noch einmal. Jemand kam zur Tür rein, ich sah zur Tür und sah unter meinen Tränen, dass es Gordon war, der zu seiner Frau ging. Er sah mir traurig in die Augen und ich wandte mich wieder Tom zu. Ich musste ihn halten. „Komm Tom steh auf!“ Doch Tom kam nicht hoch. Er lies mich los und ich stand auf, langsam schob ich das weiße Laken zur Seite, ich musste Bill auch noch einmal sehen. Er war weiß, kreidebleich. Ich legte das Laken wieder schnell drüber. Tom saß immer noch zusammen gekauert auf dem Boden. Meine Tränen rollten auch über meine Wangen, es war für mich schlimm, einer meiner besten Freunde war gestorben. Doch wenn ich zu Tom sah wusste ich nicht wie schlimm es für ihn sein musste. Ich kniete mich wieder zu ihm runter. Simone stand von ihrem Platz auf und hockte sich weinend zu uns. Tom und Simone umarmten sich und weinten beide sehr dolle. Ich sah zu Gordon der auch Tränen auf seinen Wangen hatte. Ich stand auf und ging aus dem Zimmer. Sophie und Felix saßen immer noch nur da und regten sich nicht. Ich lies mich wieder neben ihnen auf die Bank fallen. Ein Mann kam mit einer schwarzen Lederjacke. Ich kannte den Mann, es war Bill und Toms leiblicher Vater Jörg. „Joana? Wo ist Bill?“ Ich sah Jörg an und mein Kopf verschanzte sich wieder in meinen Armen. „Joana was ist los?“ Ich sah wieder hoch und zeigte mit dem Finger zu der offenen Tür. „Er ist Tod!“ Jörg sah mich an, drehte sich und ging zu der Tür. Er blieb angewurzelt stehen, ich konnte das alles nicht mehr mit ansehen. Ich stand auf und rannte aus dem Krankenhaus. Draußen vor der Tür blieb ich stehen, der kühle Wind drang mir in die Nase und ich atmete tief ein. Ich machte meine Augen auf und sah ein paar Mädchen vor mir stehen die irgendetwas mit Tokio Hotel riefen. Ich musste meine Augen zusammenkneifen und meine Ohren zu halten. Es tat so weh. Doch sie waren lauter und ich ging zu ihnen hin. „VERPISST EUCH, EUCH BRAUCH HIER KEINER VERSCHWINDET VERDAMMT!“ Die Mädchen sahen mich kurz fassungslos an und schrieen weiter, dann liefen mir wieder Tränen übers Gesicht, ich lies mich auf den Boden sinken. Ich hielt meine Ohren zu „Bitte hört auf Bitte!“ sagte ich leise und zu meiner Überraschung hörten sie auch auf. Sie drehten sich langsam um und verschwanden. Eine Dame kniete sich zu mir runter. „kann ich dir irgendwie helfen mein Kind?“ „Wenn sie ein Engel sind dann schon!“ Ich stand auf und rannte weiter, vom Krankenhausplatz weg. So schnell war ich noch nie gerannt, aber ich konnte nicht anders. Irgendwie kam ich dann bei mir zu Hause an. Ich wusste nicht wie und warum gerade zu Hause aber es war einfach so. Ich klingelte und meine Mutter kam zur Tür. Sie machte die Tür auf „hast du mal wieder deinen Schlüssel…Joana was ist los?“ Sofort fiel ich ihr um den Hals. „Mama, Bill ist Tod!“ Ich merkte wie meine Mutter es nicht glauben konnte, „Joana was redest du da?“ Sie wusste es genau, sie hatte es auch verstanden und nahm mich in ihren Arm. Sie wiegte mich leicht hin und her. Ich schluchzte laut auf. Ich merkte, dass sie auch am liebsten losweinen wollte. „Wo ist Simone?“ fragte sie leise, sie war die beste Freundin meiner Mutter. Schon seid ich denken konnte kannte ich Bill und Tom. „Im Krankenhaus!“ schluchzte ich weiter. Meine Mutter lief ins Wohnzimmer schnappte meinen kleinen Bruder Lukas, der erst 4 Monate alt war, und zog ihn schnell an. „Joana wir fahren noch einmal ins Krankenhaus, ich weiß es ist schwer für dich aber denk an Tom und Simone.“ Sie wurde etwas hektisch und ich saß nur verzweifelt auf der Treppe. Dann rannte sie raus aus der Tür und rief „Joana komm!“ Ich stand langsam auf, ich sah nicht viel alles nur verschwommen vor Tränen. Ich lies mich auf den Beifahrersitz fallen und meine Mutter fuhr los. Lukas weinte, doch meine Mutter störte es nicht sie hatte nur noch Krankenhaus im Kopf. Ich saß neben ihr und schluchzte immer noch, ich hatte einfach die ganze Zeit das Bild vom toten Bill vor meinen Augen. Meine Mutter fuhr wie eine Wilde auf den Parkplatz und parkte. Sie schnappte sich Lukas und hetzte mich auch aus dem Auto. Schon wieder stand ich vor dem Haus, ich war erst vor einer Stunde hier weg gewesen. Meine Mutter ging total schnell und ich kam nur schwer hinterher, sah sie nicht wie ich weinte? War Simone wichtiger als ihre Tochter, sie sollte mich doch nur noch einmal in den Arm nehmen. Doch sie machte sich viel mehr Sorgen um Simone, was ich auch verstand. Wir standen im Gebäude. „Familie Kaulitz wo finde ich die? Ihr Sohn ist eben gestorben!“ Die Frau sah mich etwas verwirrt an, „Raum 502, da links und dann hoch!“ Meine Mutter bedankte und hetzte weiter, mit Lukas auf dem Arm. Ich wischte meine Tränen aus dem Gesicht. Simone saß mit Jörg und Gordon vor Bills Zimmer. Sophie und Felix waren weg. Meine Mutter kniete sich sofort vor Simone und legte mir schnell Lukas auf den Arm. Ich wusste nicht wohin mit dem Kind am liebsten hätte ich es fallen gelassen, ich konnte es einfach nicht halten ich hatte keine Kraft. Eine Krankenschwester kam vorbei und nahm mir ihn ohne Worte ab. Dann lächelte sie mich an „Kümmere dich erstmal um den Jungen in dem Raum, ich nehme den kleinen solange mit ins Schwesterzimmer.“ Ich nickte sah noch einmal zu meiner Mutter die in den Armen von Simone versunken war. Gordon und Jörg saßen still daneben und hingen ihren Gedanken nach. Was hatte die Schwester gesagt der Junge da drin? War Tom etwa bei Bill drin? Ich ging langsam in das Zimmer rein. Am liebsten hätte ich losgeheult, aber ich machte mir mehr Sorgen wo Tom war, Tom war nicht da zumindest sah ich ihn nicht. Aber ich sah auch nicht durchs Zimmer, denn meine Augen blieben an dem bleichen Bill festkleben. Er war aufgedeckt. Man hörte ein leises Schluchzten und ich sah weiter durch den Raum. Da saß Tom er saß zusammen gesunken auf einem Stuhl in einer Ecke. Seine Füße standen mit auf dem Stuhl, seine Arme lagen auf seinen Beinen und sein Kopf hing hinter den Beinen. Es tat fast genauso weh ihn so zusehen wie Bill dort Tod. Ich ging langsam an Bills Bett vorbei zu Tom. „Tom?“ fragte ich leise doch er reagierte nicht. „Tom?“ Er nahm kurz den Kopf hoch und sah mich kurz an, aber sofort fiel der Kopf wieder. Ich stellte mich neben ihn und strich ihm sanft über seinen Rücken, doch dann muss ich auch weinen. Ich fing auch an laut zu schluchzen. „Tom wissen es denn Gustav und Georg schon?“ er schüttelte leicht mit dem Kopf. Er sagte nichts er gab keine Töne von sich außer seine Atemgeräusche und ein regelmäßiges schluchzen. Ich konnte nicht mehr, ich lehnte mich gegen die Wand und rutschte sie mit dem Rücken runter. Warum musste Bill gehen? Ja es war ungerecht in letzter Zeit hatte Bill so viel Glück im Leben, nicht nur das er ein Zwilling war, nein er hatte auch Erfolg mit seiner Band. Trotzdem hatte Bill nicht das Recht zum sterben, was sollte denn aus uns werden, vor allem aus Tom? Meine Mutter kam rein und sah bewusst nicht zu Bill. „Kommt ihr beiden, Tom auch du kommst heute mit zu uns?“ Tom machte aber keine anstalten um zu gehen, doch meine Mutter zog ihn hoch und nahm ihn mit. Draußen nahm Jörg seinen Sohn und half ihm bis zum Auto. Meine Mutter holte noch Lukas und ab ging es nach Hause.
Ich wusste nicht wie ich mit Tom umgehen sollte. Er saß auf unserer Couch und sah stur die Wand an. Ab und zu blinzte eine Träne in seinem Gesicht. Ich wusste einfach nicht weiter, am liebsten hätte ich weiter geheult, aber nicht vor Tom. Das würde ja alles nur noch schlimmer machen. Ich setzte mich neben ihn und sah ihn an. „Was ist nun mit Gustav und Georg soll ich sie anrufen?“ Tom nickte leicht sah mich aber nicht an. Mir machte sein Zustand Angst er war so steif und so bleich im Gesicht. Ich stand auf und schleppte mich zum Telefon. Es war zwar schon 21:00 Uhr, aber Gustav und Georg mussten es erfahren. Ich nahm das Telefon und tippte Gustavs Nummer ein. „Ja?“ ging eine Frau dran, ich musste mich zurückhalten los zu heulen. „Hallo hier ist Joana ist Gustav da?“ „Was ist denn los du klingst bedrückt, na ja nicht wundern Georg ist auch da“ sagte Gustavs Mutter und gab wohl Gustav das Telefon. „Hey Joana na wie geht’s dir?“ sagte er fröhlich, „Ach Joana Georg meint ich soll auf Lautsprecher schalten!“ ich hörte wie er bei seinem Telefon auf Lautsprecher schult und langsam wurde der Kloß in meinem Hals wieder größer und ich schluchzte einmal. „Joana was ist los?“ hörte ich Georg fragen und ich schluchzte „Bill…er ist…. Er ist …tot!“ Es war still am anderen Ende und ich schluchzte laut ins Telefon rein. „Was verarsch uns nicht sag das das nicht war ist warum, was ist passiert?“ hörte man Gustav der als erster von den beiden seine Stimme wieder gefunden hatte. Ich konnte nichts sagen mein Mund lies sich nicht öffnen. „Wo ist Tom?“ fragte Georg, „Hier“ sagte ich mehr brachte ich nicht raus. „Wir sind sofort bei dir!“ rief Gustav und legte auf. Ich ging nach dem Telefonat wieder zu Tom und setzte mich neben ihn. „Gustav und Georg kommen vorbei.“ Er nickte ich legte meinen Arm um ihn und zog ihn ein wenig an mich ran. Er sah trotzdem nicht zu mir er sah weiter nur starr grade aus. Ich legte meinen Kopf auf seine Schulter, trotzdem bewegte er sich nicht. „Hast du Hunger oder Durst?“ Er schüttelte leicht mit dem Kopf, „Du musst was Essen, ich hol dir was.“ Ich kam mir vor wie meine eigene Mutter. In der Küche traf ich auch noch auf sie. Sie fütterte gerade Lukas. Sie sah mich an. „hat er was gesagt?“ fragte meine Mutter, ich schüttelte mit dem Kopf „ich wollte ihm etwas zu Essen zu machen!“ sagte ich zu ihr. Ich fühlte Augenblicklich den Schmerz in meinem Herzen und brach zusammen. Ich saß auf der Erde und weinte. Meine Mutter kam zu mir und nahm mich in den Arm. „Hey mein Schatz alles wird wieder gut!“ „Nichts wird gut, Bill ist tot und Tom sitzt einfach nur da!“ Sie streichelte mir über meinen Kopf. Dann klingelte es und sie stand auf. Lukas sah mich mit seinen Hamsterbacken an und seinen blauen Kugelaugen. Ich stand auf und setzte mich neben ihn auf den Stuhl. Er lächelte mich an, ich zwängte auch ein Lächeln auf meine Lippen. Dann kam Gustav rein. Er sah mich an, er hatte Tränen in den Augen. Er schloss mich sofort in die Arme. „Gustav warum Bill?“ Gustav sagte nur „Pscht“ und sagte damit das ich ruhig sein sollte. Georg stand hinter ihm. „Komm wir gehen zu Tom!“ sagte ich und zog die beiden hinter mir her. Sie gingen in Raum und erschraken. Sie setzten sich neben ihn. Tom weinte nicht er saß nur still da. Gustav und Georg redeten auf ihn ein, aber sie sagten nichts. „Wie ist es passiert?“ fragte Georg und startete noch einen letzten Versuch mit Tom zu reden. Tom sagte nichts dann sahen sie mich an. Ich fing an zu erzählen „Es ging alles so schnell, ich hab mich nur umgedreht und dann hörte ich ihn schreien, wir… wir waren unterwegs und mitten auf der Straße waren da Fans sie hielten uns auf. Ich meinte noch lasst uns von der Straße gehen, aber er hörte mich unter dem Fangeschrei nicht. Dann kam ein Auto angerast und ich hüpfte noch von der Straße, genau wie Tom und Sophie und Felix. Das Auto bremste einfach nicht, es hielt einfach nicht an!“ ich fing wieder an zu weinen und Georg streichelte mir über meinen Rücken. „Es fuhr Bill einfach um und ein paar Meter weiter, das Auto hatte auch ein paar Fans angefahren, ein Mädchen hat sich den Arm gebrochen und Bill, der ist einfach tot!“
Ich wollte losheulen, sah aber zu Tom. Keine Reaktion, keine einzige. Er sah nur weiter starr gegen die Wand. „Tom sag was mach was, heul spreche mit uns es ist mir egal nur mach was!“ schrie ich ihn an mit einer Wut im Bauch, ich fühlte mich von ihm alleine gelassen. Ich weiß für ihn war es noch schlimmer als für mich, aber trotzdem brauchte ich ihn es war so als wenn mir jemand Bill und Tom wegnahm. Gustav sah mich an, doch sein Blick war verständnisvoll. Georg strich mir weiter über meinen Rücken. Tom machte keine Bewegung. „Was war mit dem Autofahrer?“ fragte mich Georg ruhig, „Er ist einfach weg, einfach abgehauen!“
Es vergingen ein paar Tage tiefer Trauer, Tom hatte immer noch mit niemanden geredet noch nicht einmal geweint hat er. Er war wieder zu Hause und ich war jeden Tag bei ihm. Ich redete immer auf ihn ein, doch er machte nichts. Es war als wenn er im Koma liegen würde. Es tat weh, aber ich wollte nicht aufgaben. Ich stand auf und schnappte mir seine Gitarre und gab sie ihm. Er nahm sie und klimperte etwas drauf rum. Es tat gut, dass er wenigstens noch Gitarre spielte. Er klimperte drauf rum und spielte ganz leise auf ihr weiter. Ich sah ihm zu. Simone kam rein. „Morgen ist die Beerdigung, das wisst ihr beide?“ sagte sie kühl, sie wollte nicht ihre Gefühle an sich ran lassen, ich nickte. Tom hatte es gehört das wussten wir beide doch er tat so als wenn er es nicht mitgekriegt hatte. Irgendwann legte er die Gitarre wieder weg. Ob er je wieder normal werden würde wusste ich nicht. Aber vielleicht war es in Moment besser das er so war. Er interessierte sich nämlich nicht für die Medien. Der tote Bill war über all Thema Nr. 1. Ich hatte Angst vor dem Morgigen Tag. Ob Tom morgen in Tränen ausbrechen würde?
Es war der Tag der Beerdigung. Ich hatte Angst. Ich zog meine schwarze Hose und mein schwarzen Blazer an. Meine Mutter brachte bevor wir zum Friedhof fuhren Lukas zu meiner Oma er schlief die Nacht dort. Sie meinte es sei besser so, ich meinte das auch. Sie wollte Lukas nicht die verheulten Augen an diesem Tag zeigen. Nun standen wir mit dem Auto vor dem Friedhof. Ich atmete noch einmal tief durch. „Komm Joana steig aus, es wird hart aber er brauch dich!“ „Wer jetzt Bill oder Tom?“ Ich bekam jetzt schon Tränen in den Augen, sie sah mich an und strich mir über meinen Kopf. Dann öffnete ich langsam die Tür und stieg aus. Ich und meine Mutter gingen sofort zu Simone, doch Tom war nicht da. „Wo ist Tom?“ fragte ich ruhig. „Zu Hause er wollte nicht kommen, er hat nur mit dem Kopf geschüttelt.“ Sagte Gordon. Ich sah auf den Boden ich wusste, dass es falsch war. Ich ging zu Gustav und Georg. „Wir müssen Tom holen bitte!“ Sie sahen mich an, „Glaubst du echt der hört auf uns?“ „Bitte Jungs er muss kommen er muss Abschied nehmen egal wie schwer das ist!“ Ich hatte Tränen in den Augen und das war es wahrscheinlich was die beiden überzeugte. Sie nickten, ich rannte zu Gordon und lies mir den Schlüssel geben und dann fuhr uns Georg schnell zu dem Haus der Kaulitz.
Ich schloss auf und hatte schon die schlimmsten Befürchtungen. Doch zum Glück bestätigten sie sich nicht. Tom saß ruhig wieder auf seinem Bett. Er war Blass. „Tom komm dein Bruder wird beerdigt!“ Er schüttelte mit dem Kopf. „Tom du musst kommen!“ ich flehte ihn an er schüttelte aber immer wieder nur mit dem Kopf. Bis ihn Georg einfach hochriss. Ich zog Tom hinter mir her. Er lies sich ziehen ihm war anscheinend alles egal. Ich schubste ihn ins Auto. Sein Gesicht, er verzog keine Miene. Georg und Gustav saßen vorne und ich sah Tom an, der neben mir hinten saß. Diese stille im Auto war erdrückend, aber man konnte sie aushalten. Wir waren eh innerhalb von 5 Minuten wieder beim Friedhof. Die ganzen Leute waren schon in der kleinen Kapelle. Ich zog Tom wieder hinter mir her. Nun war er schon schwerer zu ziehen, er wollte nicht. „Tom beweg dich verdammt!“ fuhr ich ihn an. Dann öffnete ich die Tür von der Kapelle und ging rein. Alle unsere Freunde saßen hinten auf den letzten Reihen und vorne die Familie. Ich zog Tom dahin und setzte ihn neben seine Mutter und mich daneben. Simone umarmte Tom, doch Tom reagierte nicht. Sie öffneten vorne zum letzten Mal den Sarg Deckel. Simone und Jörg standen auf. Simone brach in Tränen aus und brach fast zusammen. Meine Mutter ging zu ihr und stütze sie. Tom machte wieder keine Regung ich zog ihn hoch und stellte ihn vor das Grab. Ich konnte selbst kaum hinsehen, ich hatte Tränen in den Augen. Tom starr Bill an ohne ein Gefühl. Ich sah in seine Augen sie waren leer, kein Hass, weil Bill gegangen war, aber auch keine Trauer. Ich und Tom setzten uns wieder. Ich schloss die Augen, ich wollte nicht weinen.
Wir waren draußen, sie ließen Bills Sarg in die Erde. Wir standen in einer Schlange hintereinander gereiht. Ich stand wieder neben Tom. Wir standen genau hinter Toms Eltern. Der Pastor sagte noch etwas. Dann durften die Eltern ihre Rosen rein werfen und die erste Schaufel Erde auf den Sarg streuen. Simone brach nun endgültig vor weinen zusammen. Doch noch nicht einmal das rührte Tom. Simone, Jörg und Gordon gingen beiseite jetzt waren wir dran. Ich warf meine Rose darunter und merkte die Tränen. Ich sah Tom an. „Tom werfe runter!“ sagte ich zu ihm und stupste ihn an. Doch er tat es nicht er warf die Blume nach hinten und spuckt auf den Sarg und fing auf einmal an zu schreien. „ich hasse dich Bill! Warum hast du nicht gekämpft? Warum lässt du mich alleine hier?“ dann drehte er sich um und rannte los. Alle sahen ihm nach, Gustav rannte hinterher. Ich fiel auf die Knie und flüsterte „Bill er meint es nichts so! Er kann nur nicht ohne dich, glaub mir ach was rede ich da du weißt selbst was in seinem Kopf vorgeht!“ Ich stand auf und rannte auch hinter Tom her. Irgendwann kam ich bei Gustav an. „Wo ist Tom?“ Er zuckte mit den Schultern und sah sich an seinen Ellenbogen. Er war rot und blutet leicht. „Was ist passiert?“ fragte ich und holte ein Taschentuch aus meiner Tasche. „ich hatte ihn eingeholt, dann hat er mich angeschrieen und mich weggeschubst!“ sagte Gustav und drückte das Taschentuch auf die Wunde. Ich schüttelte mit dem Kopf. „Was hat er gesagt?“ „Er meinte wir würden ihn alle nicht verstehen und wiederholte immer wieder wie sehr er Bill doch hasst!“ „Wo ist er jetzt hin?“ „Quer durchs Feld!“ Ich blickte aufs Feld. „Los lauf ihm hinterher es ist das Beste.“ „Danke Gustav!“ und ich lief los und rief immer ganze laut „Tom!“ ich sah ihn nicht und das er auf mein Tom Geschreie nicht antworten würde war mir auch klar. Meine Beine konnten mich nicht mehr tragen und meine Tränen im Gesicht ließen mich auch nicht mehr sehen. Ich lies mich zum Boden sinken und weinte erstmal. Ab und zu sah ich auf, doch die Sonne die mir ins Gesicht fiel lies mich wieder nach unten schauen. „Joana?“ fragte eine mir vertraute Stimme und eine Hand fasste mir auf die Schulter. Ich drehte mich langsam um und schaute Tom in die Augen. „TOM!“ schrie ich und weinte weiter, er kniete sich langsam zu mir runter und nahm mich in den Arm. Ich verstand es nicht warum tat er das jetzt. „Warum?“ fragte ich und er sah mich an, „ich hasse ihn, er hat mich im Stich gelassen, aber ich will nicht das du darunter leidest!“ Ich kniff mit meinen Händen in sein T-Shirt, als wenn ich ihn verlieren würde, wenn ich loslassen würde. „Tom, Bill brauch dich! Du kannst ihn doch nicht hassen, denk doch mal dran was ihr schon alles zusammen durch gemacht habt! Er war immer der wichtigste Mensch in deinem Leben.“ Tom lies mich los, es machte mir Angst, er sah mich nicht an. Er sah weg, „Tom ich weiß es ist leichter ihn einfach zu unterdrücken oder zu Hassen als um ihn zu Trauern, aber so wirst du dich nie von ihm losreisen könne.“ Ich sah eine Träne über sein Gesicht rollen. „Warum er Joana, warum nicht ich?“ fragte er, ich wusste natürlich keine Antwort. Vor dieser Frage hatte ich Angst. Ich stand auf zog ihn hoch. „Lass uns zurückgehen!“ sagte ich und legte einen Arm um ihn. Sein Arm umschlug mich auch und wir gingen langsam beide weinend zurück. Langsam kamen wir wieder beim Friedhof an. Simone saß auf einer Bank und weinte. Ich stütze Tom und ging mit ihm zum Grab seinen Bruders, dass die Friedhofwärter gerade zu schaufelten. „Können sie noch mal kurz aufhören?“ fragte ich sie und sie nickten und gingen weg. Tom stand versteinert vor dem Grab, ich hatte Angst, dass er wieder abhauen würde oder wieder in die Stille verfallen würde. Ich stellte mich neben ihn und fasste seine Hand. Ich drückte und er drückte zurück. Der Blick ins Grab, er tat weh. „Was fühlst du?“ fragte ich ihn es sah wieder so aus als wenn er nicht reagieren würde. Ich sah wieder zum Grab, „Schmerz!“ sagte er und ich wollt ihn in den Arm nehmen. Doch er drückte mich weg, aber nicht so dass er alleine sein wollte. Er wollte nur weiter in das Grab gucken. Ich ging ein paar Schritte nach hinten und ließ ihn alleine. Er musste einfach mal mit seinem Bruder alleine sein. Er kniete sich hin und fing an zu weinen. Die Tränen flossen nur so seine Wangen hinunter. Warum mein Herz sich erleichterter anfühlte konnte ich nicht sagen. „Wie hast du das geschafft?“ fragte Georg der neben mir stand. Ich zuckte mit den Schultern. „Glaubst du es ist das Beste so?“ fragte ich sah Georg an, er nickte. „Vielleicht sollten wir zu ihm gehen?“ sagte ich „nein warte noch einen Moment.“ „Georg ich geh jetzt, ich kann das nicht anschauen.“ Sagte ich und ging langsam zu Tom. Meine Hand zitterte und ich legte sie auf Toms Schulter. „Wollen wir gehen?“ Er schüttelte mit dem Kopf. „Doch Tom wir gehen jetzt, Georg wartet.“ „nein, ich kann ihn doch nicht hier alleine lassen!“ „Doch Tom du kannst, wir können morgen wiederkommen.“ Er stand auf und ging mit mir mit. „ich glaube du kommst besser wieder mit zu mir ja?“ fragte ich ihn und er nickte. Georg fuhr uns zu mir nach Hause.
Meine Mutter rief Simone an um ihr zu sagen, dass Tom bei uns war. Ich saß mit Tom in meinem Zimmer, es wurde dunkel draußen. „Bill war immer der wichtigste Mensch für mich er kann doch nicht einfach weg sein!“ sagte Tom, und ich sah ihn an, er weinte nicht. Dann war es kurz still. Tom unterbrach die Stille. „Bill hatte als wir klein waren immer Angst im dunkeln und dann…“ er unterbrach kurz und ihm huschte ein Lächeln übers Gesicht, „Dann kam er immer zu mir und meinte das in seinem Schrank ein Monster sitzen würde und er deswegen zu mir kommen würde.“ Ich strich über Toms Arm. „Oder einmal…da waren wir mit unserem Vater Schlittenfahren und er hat mich einfach den Berg runter geschubst, dann hab ich ein Unfall gebaut und musste ins Krankenhaus, es musste genäht werden und ich musste ein paar Tage im Krankenhaus bleiben, ich war so sauer auf ihn, aber kam jeden tag zu mir ins Krankenhaus. Wenn ich gewusst hätte was passieren würde, wäre ich nie sauer auf ihn gewesen nie!“ Tom fing wieder an zu weinen. „Tom am Besten ist du schläfst jetzt.“ Ich schubste ihn leicht das er in meinem Bett lag. Ich legte die Decke über ihn und schielt das Licht aus. Ich wusste nicht wirklich wo ich hin sollte. Ich überlegte mir im Wohnzimmer auf der Couch zu schlafen. Ich sing langsam zur Tür. „Joana?“ fragte Tom leise, „ja was ist?“ „Geh nicht weg, bleib hier!“ Ich wusste nicht so Recht, setzte mich dann aber auf meinen Schreibtischstuhl. „Komm hier mit ins Bett!“ flüsterte er, ich legte mich neben ihn und schlief langsam ein.
Ich wachte auf, ich wurde von ein paar warmen Sonnenstrahlen geweckt. Ich machte die Augen auf. Sah kurz hinter mich. Kein Tom lag da. Ich sah zum Fenster, Tom saß auf dem Fensterbrett am offenen Fenster und sah in Himmel. Ich stand langsam auf. Ich war noch total verschlafen und meine Beine waren noch etwas wackelig. „Tom? Was machst du da?“ Er hatte einen Stift in der Hand und ein Blatt Papier auf den Beinen liegen. Ich sah auf das Blatt. Tom nahm schnell das Blatt weg. „Hey zeig doch mal!“ ich riss ihm das Blatt aus der Hand. Ich sah drauf.

Hallo ihr alle
Wenn ihr das lest bin ich wahrscheinlich schon tot, aber ihr müsst wissen ich habe euch alle lieb, ich kann ohne Bill nicht Leben und nichts an meinem Tod hat mit euch zu tun.

Das war bis jetzt alles was draufstand, ich musste mich erstmal setzten. „Tom was soll das?“ fragte ich in mir stiegen Tränen auf. Er sah mich an, hüpfte vom Fensterbrett und kam zu mir und riss mir das Blatt aus der Hand. „Ihr sagt doch alle selbst das Bill mich braucht!“ sagte er „Aber nicht so!“ brüllte ich ihn an, „Ihr denkt alle nur an euch, ihr wollt nur das ich bei euch bleibe damit ihr nicht noch mehr trauern müsst!“ schrie er zurück, „Das stimmt so halb! Man ich will nicht auch noch um dich trauern, mir tut Bills Tod auch weh, ihr seid meine besten Freunde und einer ist weg ja denkst du ich will noch einen verlieren. Und wenn du dich deswegen umbringst, wegen Bill wie soll er sich denn fühlen er würde sich Vorwürfe machen! Er würde es nicht wollen und das weißt du!“ Ich riss Tom wieder den Zettel aus der Hand und zerriss ihn. Er sah mich an. Ich schaute auf den Boden und lies die kleinen Papierschnipsel fallen. Dann musste ich weine. Ich setzte mich auf meine Bett und verschanzte mein Kopf in meinen Händen. Tom sah mich an, die ganze Zeit. Dann kniete er sich hin. „Joana, es tut mir Leid. Es vernebelt mich alles so es bringt mich ganz durcheinander, ich bringe mich nicht um, ich will dir nicht wehtun. Du bedeutest mir zu viel um dir weh zu tun.“ Ich sah kurz auf und nahm ihn in den Arm. „Tom du würdest nicht nur mir wehtun du würdest viele Menschen wehtun, wir würden dich alle vermissen.“ Ich schluchzte auf. „Ich vermisse Bill doch jetzt schon! Wie soll ich lachen, wenn ich lache ist in meinem Kopf hinten drin sofort wieder Bill!“ Eine Träne lief ihm übers Gesicht. Sie tropfte von seiner Wange und ich fing sie auf mit der Hand und zeigte sie ihm. Er sah sie an und dann mir ins Gesicht. „Glaubst du mir wenn ich dir sage, dass ich mir nichts antun werde, nicht wegen Bill?“ fragte er und ich nickte.
Es verging eine Woche. Alle hatten sich soweit wieder beruhigt. Tom ging jeden Tag zu seinem Bruder ans Grab. Ihm war es egal, ob er dafür Zeit hatte oder nicht. Wenn er es nicht hatte machte er sie sich. Die Band war ihm völlig egal. Ich saß an einem Tag mit Gustav und Georg zusammen, die wussten das in Toms Zustand, der eigentlich so ganz normal wirkte, nicht an touren zu denken war. Er musste eben jeden Tag an dieses Grab. Auf dem ersten Blick wirkte Tom völlig normal, andererseits wenn man ihn so gut kannte merkte man, dass er nicht mehr lachte, mehr als ein kleines Lächeln brachte er nicht mehr über die Lippen. Heute ging ich zu den Kaulitz, wie in letzter Zeit sehr oft. Ich musste immer wissen wie es ihnen ging. „Hallo Joana, Tom ist grade auf dem Friedhof.“ Sagte Gordon „Dann geh ich dahin!“ sagte ich und Gordon nickte. Ich ging langsam im Schlendergang. Ich vermisste Bill, es war einfach nicht mehr so witzig und die Seite von Bill die auch an Tom war, war auch verschwunden. Sie war auch gestorben. Aber auch wenn sie noch da wäre, niemand hätte Bill ersetzten können auch wenn Tom sich alles angeeignet hätte was Bill gemacht hatte. Ich machte das kleine Tor des Friedhofs auf, es quietschte leicht. Ich ging langsam rein. Tom saß vor dem Grab und redete und redete. Ich hörte ihm erst ein wenig zu und da merkte ich, dass Tom so redete als wenn Bill ihm zu hören würde. Wenn man die Augen geschlossen hätte, hätte man gedachte Bill säße vor ihm und die beiden erzählen sich von ihrem Tag. Dann fing Tom aber wieder an zu weinen. Ich wusste das er jeden Tag hier weinte man sah es wenn er vom Friedhof kam an seinen roten Augen, aber besser hier als wo anders. Ich ging langsam zu ihm hin. „Hey Tom!“ ich kniete mich zu ihm runter und nahm ihn in den Arm. „Es kommt alles mit der Zeit! Bill würde jetzt sagen leb die Sekunde oder irgend so ein Spruch!“ „Joana du verstehst das nicht! Manchmal möchte ich weinen, doch es geht nicht und manchmal möchte ich nicht weinen, doch das geht auch nicht!“ „ich versteh dich schon, nur ich werde es nie so fühlen wie du, es ist schlimm was passiert ist, aber ich denke Bill wird nicht nur hier bei dir sein Tom auch wo anders er wird immer bei dir sein und es ist egal wie viele ihn vergessen oder Sachen von ihm vernichten du wirst es nie tun. Er wird immer in deinem Herzen sein!“ Er nickte und sah mir in die Augen „wirst du ihn etwa vergessen?“ „nein nie Tom nie!“
„Komm Tom wir gehen nach Hause!“ „Nein ich will nicht!“ „Tom aber hier…“ weiter kam ich nicht denn er unterbrach mich, „Ich will ja auch nicht hier bleiben, ich will zu Georg und Gustav und ihnen sagen das wir Tokio Hotel nicht einfach so hängen lassen können, es muss weiter gehen!“ Ich sah ihn an, meine Augen leuchteten auf, hat er das grade wirklich gesagt? Ich fiel ihm um den Hals. „Komm deine Mutter fährt uns sicher nach Magdeburg.“ Ich freute mich. Wir liefen beide die Straße entlang, na ja so gut es eben ging mit viel zu großer Hose und Schuhen wo man ja leicht hinten rausrutschen könnte. „Mama fährst du uns nach Magdeburg“, Tom stürmte in das Haus rein. Simone sah ihn leicht verwundert an und mich danach. Ich grinste etwas verschmitzt und Tom hatte einen netten Gesichtsausdruck auch wenn es kein Lächeln war. Simone nickte und wir stiegen ins Auto. Für mich war es ja eher ein Nachteil wenn Tokio Hotel wieder touren und auf Veranstaltungen spielen würde, denn die drei wären weniger bei mir. Es war mir aber egal, ich dachte früher schon Hauptsache sie sind glücklich. Bei Georg stiegen wir aus und machten Sturmklingeln. Seine Mutter sah uns verwirrt an als wir reinstürmten und sofort in Georg Zimmer liefen. „Ach geil Gustav ist ja da dann brauchen wir ja nicht mehr auf den warten!“ sagte ich und grinste. Die beiden sahen uns etwas komisch an. Tom ließ sich dadurch aber nicht stören. „Hey Jungs wir müssen Tokio Hotel weiter leben lassen!“ schrie er. Die beiden sahen ihn mit riesen Augen an. Georg stand auf und schubste uns beide aufs Bett „Beruhigt euch erstmal was ist los?“ „Joana hat mir grade die Augen geöffnet, Bill würde auch wollen das wir weiter machen!“ sagte Tom „Und das ohne Sänger?“ kam von Gustav. Das kam leider nicht so gut, Tom war sofort in sich gekehrt zumindest dachten wir das. Aber wir lagen falsch, „ich könnte ja singen!“ murmelte Tom. „oder ihr sucht euch einen neuen Sänger.“ Sagte ich, aber Tom schüttelte sofort den Kopf „keiner kann Bill ersetzten, es wird kein neuer in die Band aufgenommen, das das klar ist!“ „Ja Tom hat in der Sache Recht aber Tom du kannst auch nicht grade sehr gut singen.“ Sagte Gustav „Ach komm, viel schlechter wird’s schon nicht sein, kommt schon! Wir müssen halt alle nur zusammen arbeiten.“ „Er hat Recht Gustav, wir schaffen das und das sind wir auch unseren Fans schuldig!“ meinte Georg. „Jungs ich muss los, ich wollte mal bei Sophie und Felix vorbei schauen wie es denen geht okay?“ fragte ich sie nickten alle. „Joana kommst du heute Abend noch mal vorbei?“ fragte Tom mich seine Augen sahen wieder traurig aus, „Ja klar ich komme.“ Ich ging aus dem Raum und aus dem Haus. Toms Augen konnten einem schon Angst machen, sie zeigten wie er sich wirklich fühlte. Ich ging langsam die Straße entlang. Felix wohnte in der gleichen Straße wie Gustav. Ab und zu schoss ich einen Stein vom Bordstein, der dort so rum lag. Dann stand ich vor dem großen Einfamilien Haus, langsam ging ich den kleinen Weg zur Tür entlang. Ich klingelte. Die Tür ging auf und es machte Felix kleine Schwester auf. „Hallo Sarah ist dein Bruder da?“ Sie nickte und ließ mich rein. Ich ging die Treppe hoch zu Felix seinem Zimmer. Ich klopfte und ging rein. Felix saß vor seinem PC. „Hey!“ sagte ich und er sah mich an. „Was machst du?“ fragte ich, „Chatten mit Sophie aber sonst eigentlich nichts, was führt dich denn zu mir?“ „Ach ich war grad mit Tom bei Georg und Gustav und ich musste einfach mal raus, mit Tom spreche ich ja nur noch über Bill und langsam kann ich das nicht mehr.“
Er tippte noch schnell was in den Computer ein und kam dann zu mir. „Du bist immer noch nicht drüber weg, na ja so lange ist es ja auch noch nicht her.“ Ich nickte und er legte meinen Kopf gegen seine Schulter. Ich fing an zu weinen, „Hey ganz ruhig Joana, du tust ja so als wenn du dich bei noch keinem ausheulen konntest.“ Ich schluchzte erneut, da verstand er „Es gab noch keinen stimmst?“ fragte er noch mal vorsichtig nach. Ich nickte und damit hatte ich Recht. Meine Mutter hatte nur Augen für Simone und zu Hause musste sie sich um Lukas kümmern, na an Tom war gar nicht zu denken. Gustav und Georg hatten auch damit zu tun sich um Tom zu kümmern, was ich neben meinem innerlichen Schmerz ja auch noch tat. Langsam schlief ich auf Felix Schoß ein.
Ich wachte auf. „Na wieder wach?“ „Wie spät ist es?“ fragte ich, „jetzt ist es 20 Uhr.“ Ich riss die Augen auf „WAS? Ich muss los muss noch zu Tom.“ Ich stand auf und rannte raus. Ich hatte auf einmal eine Panik in mir drin. Als ich draußen war fiel mir auf, ich wusste gar nicht wieso ich nach Hause kommen sollte. Ich holte mein Handy aus der Hosentasche. Ich rief meine Mutter an. „Mama du musst mich abholen! Dringend, ich bin noch mit Tom verabredet.“ „Warum nimmst du nicht den nächsten Bus.“ „Weil ich Angst hab das er sich was antut, er ist in letzter Zeit so komisch.“ „ja, ich hol dich ab, warte.“ Sie legte auf und das Gefühl in meinem Magen hörte nicht auf sich so komisch anzufühlen.
Endlich war ich zu Hause. Endlich konnte ich zu Tom. Ich lief so schnell ich konnte zu ihm, zu den Kaulitz. Ich klingelte. Simone macht die Tür auf. „Joana? Was machst du hier?“ Ich sah sie an „Ich will zu Tom.“ „Der ist doch aber schon vor einer Stund zu dir.“ Ich riss die Augen auf. Das Gefühl in meinem Magen, machte sich jetzt über den ganzen Körper breit. Simone sah mich auch mit Sorgen in ihren Augen an. „Nein!“ flüsterte ich, „Nein er hat es mir versprochen!“ ich ging langsam ein paar Schritte zurück und schrie noch mal ein „NEIN!“ und rannte los. Simone rief mir noch „Joana“ hinterher doch ich hörte nicht mehr. Ich lief und lief durch ganz Loitsche. Nirgends war Tom. Das Gefühl in meinem Körper erdrückte die Schmerzen meiner Füße. Dann sank ich zu Boden. Vor mir war eine Brücke und da stand Tom. Noch ein letztes Mal richtete ich mich auf. Noch ein letztes Mal sah ich ihm in die Augen, dann lies er los. Dann fiel er. Ich fing an zu schreien, so laut ich nur konnte. „NEIN!“

„Joana was ist los?“ fragte eine Stimme, ich saß senkrecht im Bett und sofort fiel ich der Person neben mir in den Arm. „Tom ist…tot.“ „Was redest du da?“ erst da sah ich die Person die ich ihm Arm hatte. „Bill? Du….du…lebst?“ Er lachte leicht „Warum sollte ich nicht leben, du hast schlecht geträumt!“ ich drückte ihn noch einmal ganz fest an mich.
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