Jubi-Storys
Warum?
Es war doch für ihn
Thema Nr. 1
Ich wünscht ich wär ein Engel....
One Night in Magdeburg
PS: Ich liebe dich!
Beautiful
I hate this Song
Es tut mir Leid
Ich erinnere mich an die Zeit...


Kapitel 689:

„Sammele erstmal ein wenig Kraft, dann werde ich es dir sagen…“ lächelte ich ihn an. Er leistete keinen Widerstand. Viel zu müde war er. „Wie geht Amy mit allem hier um?“ fragte er. „Sie ist noch zu klein um das alles zu verstehen, aber sie weiß das sie vorsichtig mit dir umgehen muss, woher auch immer.“ Er nickte, „sie ist ein schlaues Kind.“ Ich nickte, das war sie wohl. Ich nahm seine Hand und hielt sie mir an die Wange. Ich glühte irgendwie. Es war kein Fieber, ich glühte einfach. „Gustav, ich muss unbedingt mal hier raus, sei mir nicht böse, deine Eltern sind noch da.“ Er lächelte mich an. „Mach das, Schatz.“ Ich stand auf und drückte ihm noch ein Kuss auf den Mund. Langsam ging ich aus dem Raum, immer und immer wieder drehte ich mich um. Doch als ich die Tür hinter mir schloss und mich alle so ansahen, die dort saßen, also Gustavs Eltern, Tom mit Amy und Bill, merkte ich wie schlecht mir doch wurde. Ich hielt mir gleich die Hand vor den Mund und lief zum Mülleimer und fing erstmal an mich zu übergeben. Bill sprang gleich auf, da der Mülleimer gleich neben ihm stand und strich meine Haare mir aus dem Gesicht. Das war nun wirklich einfach mal eklig und ein wirklicher Bote der Schwangerschaft. Genauso schnell wie das Übelkeitsgefühl kam verschwand es auch. Ich setzte mich neben den Mülleimer. Bill sah mich an. „Alles in Ordnung?“ ich musste etwas lächeln. „Ja, geht wieder. War das eklig.“ Bill fiel auch ein Grinsen auf die Lippen. „Das ist meine Jana.“ Er schloss mich kurz in seine Arme, aber nicht zu doll wahrscheinlich hatte er Angst, dass ich ihn noch ankotzen würde. „Dir ist der Stress glaube ich ein wenig auf den Magen geschlagen.“ Sagte Gustavs Mutter. „Ja, ich will jetzt auch mal raus hier, können wir ins Hotel fahren?“ „Eine wunderbare Idee.“ Sagte da Tom sofort und stand sofort auf. „Amy und mir ist nämlich langweilig, wir wollen nämlich mit dem Bagger spielen.“ Sagte Tom. Ich sah ihn etwas verwirrt an musste dann aber lachen. „Mit dem Bagger?“ fragte ich immer noch lachend. „Ja, ich und Amy wollen spielen.“ „Da hab ich auch nichts gegen, ich bin nur etwas verwundert.“

Grade kam ich in mein Hotelzimmer herein und schloss die Tür. Amy war gleich mit zu Tom gegangen, schließlich wollten sie mit dem Bagger spielen. Ich kam an einem Spiegel vorbei. Ich sah richtig scheiße aus, wenn ich gesagt hätte ich würde schlecht aussehen, aber nein ich sah echt nur scheiße aus. Ich schlüpfte aus meinen Schuhen und warf sie nur so von mir. Auf einem Stuhl hing ein T-Shirt von Gustav. Ich nahm es fest in meine Hände. Ich roch ein wenig daran. Der Geruch machte mich glücklich. Er gab mir Wärme. Doch lange durfte ich mich hier nicht entspannen, denn es dauerte nicht lang da klopfte es schon wieder. Es störte mich. Hatten die alle Angst das ich mir was antun könnte? Ich brauchte auch einfach mal Zeit für mich jetzt und jetzt klopften die schon wieder. Also etwas doof fand ich das schon. Da klopfte es wieder. „Oh ich will mal meine Ruhe, Sorry.“ Rief ich. Dann wurde es still. Ich ließ mich rückwärts auf mein bett fallen. Immer noch fest in meinen Armen das T-Shirt von Gustav. Die Person vor der Tür schien weg zu sein, man hörte nämlich nichts mehr. Das freute mich etwas, da ich hoffte nun mein Standpunkt mal klar gemacht zu haben, ich wollte einfach nur meine Ruhe! Ich sah zur Decke. Einfach mal nichts tun, einfach mal nicht nachdenken. Okay das mit dem nachdenken klappte nicht so wie ich es wollte. Ich legte Gustav sein T-Shirt auf meinen Bauch. Das musste jetzt mal die Hände vom Papa ersetzen. Leider wusste Gustav eben nicht mehr, was ich ihm gesagt hatte, aber das konnte man ja auch noch mal erzählen auch wenn ich gar nicht so genau wusste, ob das eine gute Nachricht oder schlechte Nachricht war. Da wurde ich wieder durch ein Geraschel gestört. Ich richtete mich auf. Unter dem Türspalt wurde ein Zettel herein gesteckt, na ja mehr geknüllt da es anscheinend nicht so klappte wie gedacht. Ich stand genervt auf. Zog den Zettel durch den Spalt, wobei ich ihn halb zerriss. Ich klappte ihn auf und las „Ich weiß ja nicht wie es mit dir aussieht, aber ich hab Hunger und auf dem Flur wollte ich nicht essen! Die Leute gucken schon und der Kakao wird kalt!“ Die Handschrift kannte ich doch irgendwoher. Ein Lächeln fiel mir über die Lippen.

Kapitel 690:

Mit einmal riss ich die Tür auf und als ich die Person vor mir sah wurde meine Freude noch größer. Um Hals fallen ging leider nicht da sie ein Tablett in der Hand trug. Jojo! Mein Engel. „Darf ich rein kommen?“ fragte sie etwas kleinlaut. Ich nickte heftig „immer!“ Sie lächelte und kam so schnell es ging rein. Ich schloss hinter ihr die Tür. Sie stellte das Tablett auf einem kleinen Tisch ab. „Und nun komm mal her mein Schatz!“ sagte sie und nahm mich gleich einmal fest in ihre Arme. Ich legte auch fest meine Arme um sie. Sie war einfach ein Halt für mich. „Mit euch hat man auch immer Action!“ sagte sie während der Umarmung. „Tut mir Leid…“ „Ach, das muss dir doch nicht Leid tun.“ Langsam lösten wir uns aus unserer Umarmung. Jojo wischte mit ihrer Hand sanft eine kleine Träne unter meinem Auge weg, die sich gebildet hatte. „essen im Bett?“ fragte Jojo, wo ich ihr nur zustimmen konnte. Sie nahm das Tablett wieder, auf dem warmer Kakao stand und frische Brötchen lagen. „Was machst du hier?“ fragte ich. „Dich retten, wie schon öfters, nein scherz, ich hatte so das Gefühl du könntest deine beste Freundin gebrauchen.“ Ich sah sie etwas zerknirscht an. „Da hat meine beste Freundin wohl recht gehabt.“ Jojo wurde kurz still und sah in ihre Tasse Kakao. Sie schien zu überlegen. Dann sah sie wieder zu mir hoch. „Ich habe…“ Sie stoppte, wagte danach aber gleich wieder einen neuen Anlauf. „Ich habe Videos gesehen im Internet.“ „Was für welche?“ fragte ich. „Die haben Fans gedreht, als Gustav angeschossen wurde, wie er zusammen gesunken ist und so…“ Sie wurde leiser im Laufe des Satzes und sah mich an. „Ja…“ antwortete ich nur. „Soll ich aufhören?“ fragte sie. Ich schüttelte mit dem Kopf. „Na ja, also ich hatte mir solche Sorgen gemacht, Andi und ich sind fast gestorben vor Sorge, wenn ich ehrlich bin. Er sah so hilflos aus und dann ging alles so schnell, ich meine auf den Videos ist das alles eine scheiß Qualität und so, aber…“ Sie stoppte wieder. Doch diesmal sah es so aus, als wenn sie nicht wüsste was sie weiter sagen sollte. „Du weißt nicht wie es war, ich muss sagen ich habe draußen auch nicht viel mit bekommen, ich hab ihn zwar da hängen gesehen, aber ich hab das so schnell alles gar nicht realisiert, bis ich im Hotel war. Bis Saki uns klar gemacht hatte was grade passiert war, bis ich…“ Ich kam ins stocken. Der Kloß in meinem Hals tauchte wieder auf und er wurde größer und größer, von jeder Sekunde zur nächsten. Jojo legte ihre Hand auf meinen Arm und strich ihn sanft auf und ab. „Bis ich seine Verletzung gesehen hab und er so eine Todesangst in seinen Augen hatte.“ Ich fing an zu schluchzen. Ich konnte es grade alles nicht zurück halten. Ich ließ mein Kopf sinken. Meine Haare fielen mir vors Gesicht. Ich merkte wie Jojos Hand langsam von meinem Arm abließ und zu meinem Haar wanderte. Sanft nahm sie es aus dem Gesicht und strich noch einzelne Haare an die Seite. „Hey Jana…“ sagte sie leise. Sie stupste mit ihrer Hand mein Kinn hinauf. Ich sah sie an. Ihr fiel ein Lächeln übers Gesicht. „Es ist alles gut… es wird wieder alles gut.“ „Ich habe trotzdem Angst.“ Jojo nickte, „das weiß ich mein Schatz und ich glaube das darfst du auch.“ Ich nahm meinen Kakao in die Hand, „Trink er wird sonst kalt.“ Sagte ich. Jojo lächelte wieder. Sie wusste, dass ich grade von dem Thema weg wollte. Sie nahm also auch ihre Tasse. Doch nach nur ein paar Schlücken sah sie mich wieder an. „Magst du mir erzählen was mit dir los ist? Ist das wirklich alles nur der Stress oder hat dein Zusammenbruch im Krankenhaus auch mit was anderem zu tun? Ich mach mir nämlich etwas Sorgen…“ „Magst du es wirklich wissen?“ fragte ich sie. „Ja klar!“ sagte sie sofort. Ich sah ihr in die Augen. Ich musste es ja irgendwem erzählen. Ich musste es ja loswerden und wenn nicht ihr in diesem Moment wen sonst. Okay, vielleicht Bill, Tom oder meiner Mutter, aber sie war jetzt grade in diesem Moment da. „Ich bin schwanger.“ Jojos Mund klappte mit einmal runter.
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