Jubi-Storys
Warum?
Es war doch für ihn
Thema Nr. 1
Ich wünscht ich wär ein Engel....
One Night in Magdeburg
PS: Ich liebe dich!
Beautiful
I hate this Song
Es tut mir Leid
Ich erinnere mich an die Zeit...


Kapitel 683:

Es war schon dunkel draußen, als wir in dem Raum kamen. Ein kleines Licht war an. Ich hatte mein Kopf wieder auf die Bettkante gelegt. Seine Hand streichelte ich sanft mit meiner. Tom stand am Fenster und sah hinaus. „Hey, was macht ihr denn hier?“ fragte eine leise Stimme, ich sah auf, Gustav war wohl aufgewacht. Tom drehte sich auch gleich um und fing an zu lächeln. Sofort hob ich meinen Kopf hoch und lächelte ihn sanft an. „Dich besuchen?“ fragte Tom, der langsam zu uns kam. „Du siehst scheiße aus!“ sagte Tom zu ihm. „Glaub mir so fühl ich mich auch.“ Er hustete ein wenig. „Immer noch Schmerzen?“ fragte ich, Gustav nickte etwas. „Ich hab das Gefühl es sind noch mehr geworden.“ Ich atmete tief durch. Man sah es ihm an. Ich nahm seine Hand und gab ihm ein Kuss darauf. Gustav sah mich an. „Du siehst müde aus.“ Sagte er dann. Ich nickte etwas, „mir geht es auch nicht gut…“ „Dann fahr lieber mit Tom ins Hotel und schlaf dich aus, mein Schatz.“ Ich schüttelte mit dem Kopf. „Nein, ich kann sowieso nicht schlafen.“ Tom kam hinter mich und legte seine Hände auf meine Schultern. „Versuch es ihr nicht auszureden klappt eh nicht und außerdem wäre das jetzt viel zu anstrengend für dich.“ Hielt Tom Gustav vom reden ab. „Du hast wahrscheinlich Recht.“ Sagte Gustav wieder mit kratziger Stimme. „Ich könnte kotzen.“ Stieß ich dann aus. Tom sah mich etwas grinsend an. „Ich wollt dich nicht so stressen!“ sagte Gustav. „Kannst du ja nichts zu.“ Flüsterte ich. Die Krankenschwester kam rein. „Alles in Ordnung hier?“ Wir nickten alle drei. „Unten sind wohl noch mehr Gäste für sie eingetroffen, ihre Mutter und ihr Vater und ihre Schwester wohl.“ Sagte die Schwester. Ich musste etwas Grinsen. „Ja die wollten auch noch kommen.“ „Schön.“ Sagte Gustav und zwang sich ein verkrampftes Lächeln auf die Lippen. „Ich geh dann mal raus und begrüße sie.“ Erklärte Tom sich bereit. „Danke.“ Sagte ich glücklich zu ihm. „Wollen sie mal etwas trinken Herr Schäfer?“ fragte die Schwester, Gustav nickte. Ich ließ mein Kopf wieder auf das Bett fallen. „Was ist mit ihnen?“ fragte sie mich. „Mir ist nur etwas schwindelig.“ „Wollen sie gleich mal mit raus kommen, dann kann ich sie noch mal angucken oder ihnen irgendwas dagegen geben.“ Ich schüttelte mit dem Kopf. „Geht schon.“ Die Schwester sah mich leicht zerknautscht an. „Ich glaube, alles was ihr fehlt ist ein wenig Schlaf nach dem ganzen Stress, von dem ich ja nicht all zu viel mitbekommen habe.“ Sagte Gustav ruhig. Die Schwester nickte, „ich denke auch. Sie sollten ein wenig schlafen.“ „Nein, geht schon, ich kann hier nicht weg.“ Die Krankenschwester sagte da nichts mehr zu, sie ging einfach wieder. Gustav sah mich an. „Jana, ich mach mir Sorgen.“ „Glaube mir, ich mache mir mehr.“ Ich sah zu ihm auf. Ich gab ihm einen Kuss auf die Wange. „Mir geht es super.“ Da konnte Gustav nichts mehr zu sagen da sein Vater und seine Mutter total besorgt herein stürzte. Ich stand auf. „Mein Junge…“ Sie nahm ihren Sohn gleich in beschlag was ich ihr auch nicht verübeln konnte. Ich beschloss kurz vor die Tür zu gehen, schließlich war Franzi ja auch mit. Emily hatte sie nicht auf den Arm, die war bestimmt bei ihrem Mann in Magdeburg geblieben. Ich nahm sie gleich in Arm als ich sie sah. Sie sah total durcheinander aus. Okay mich hatte ich ja zum Glück seid Stunden nicht mehr im Spiegel betrachten können. „Was macht ihr denn immer für Sachen?“ fragte sie mich. „Ich mache gar nichts. Ich war nur aus purem Zufall dabei!“ sagte ich gleich. Tom musste ein wenig lachen. Er kam zu uns. „Denkst du wir lassen uns mit Absicht beschießen?“ „ich hoffe doch mal nicht, aber ihm geht’s wieder halbwegs gut ja?“ sagte Franzi dann doch etwas besorgt. „Ja, es geht.“ Antwortete Tom für mich. Ich konnte grade nicht. Ich spürte plötzlich nur starke Kopfschmerzen und so leichte Wahrnehmungsstörungen. Es war alles leicht verschwommen vor meinen Augen. Meine Bauchschmerzen wurden heftiger und mein Schwindelgefühl war auch heftiger. Egal wie oft ich blinzelte, es wurde nicht besser. „Jana?“ hörte ich Tom sagen. „Jana, ist was?“ Nun auch Franzi. Doch bevor ich antworten konnte wurde mir schwarz vor Augen.

Kapitel 684:

Ich öffnete langsam meine Augen. Ich merkte noch leicht meine Kopfschmerzen. „Hallo?“ fragte eine Stimme. Ich sah grade aus, das war der Arzt, wie hieß er gleich, Dr. Carlsens. „Was ist denn los?“ fragte ich etwas verwirrt. „Sie sind grade ohnmächtig geworden. Vor 3-5 Minuten.“ Ich sah zur Seite. Da saß Tom. Er hatte ein Arm um mich gelegt. „Oh Scheiße.“ Brachte ich nur raus. „Bist du dir immer noch sicher, das wir nicht mal zurück ins Hotel fahren sollten damit du dich ausruhen kannst?“ fragte er mich. Da sah ich auch Franzi die schräg vor mir stand. „Nein, wir müssen nicht zurück, es geht schon wieder.“ Der Arzt sah mich besorgt an. „Sie muten sich glaube ich etwas zu viel zu, die beiden haben eigentlich Recht.“ „Ich kann aber nicht, wenn ich da bin bringt mir das auch nichts da werde ich auch nicht ruhiger. AUA!“ Ich hielt meinen Kopf. „Tut ihnen der Kopf noch weh.“ Ich nickte. „Aber geht schon.“ Ich merkte wie Tom dem Arzt besorgt ansah. „Okay, ich glaube wir nehmen ihnen erstmal Blut ab und dann lassen wir das auswerten und dann bleiben sie für den Rest der Nacht zur Überwachung hier, bevor sie noch einen richtigen Schwächeanfall riskieren.“ Sagte er Arzt nun. „Nein, es geht echt schon wieder.“ Versuchte ich ihm klar zu machen. „Nein, kein wenn und aber. Wir können das auch gleich hier vorne machen.“ Ich ließ mich breit schlagen. „Ist in Ordnung.“ Tom nickte mir freudig zu. „Ich komme auch mit.“ Wir gingen schnell in einen kleinen Behandlungsraum. „Machen sie schon mal den Arm frei.“ Sagte der Arzt und holte eine Spritze. Ich zog meinen Pullover aus und hielt mein Arm hin. Dr. Carlsens zog ein Band um mein Oberarm und stach dann gekonnt mit der Spritze zu. Ich sah zu Tom. „Du bist immer noch ganz blass.“ Ich verdrehte die Augen. „Ja, ich weiß auch nicht was heute los ist, zu viel Stress.“ „Na das stimmt wohl.“

Dr. Carlsens war fertig mit seinen Blutabnahmen, gleich danach ist mein Kreislauf wieder in Keller gegangen und ich wurde gleich noch einmal ohnmächtig. Also verstanden hatte ich das nicht, aber als ich wieder aufwachte lag ich plötzlich in einem Bett. Tom war wieder bei mir und lächelte mich nur an. „Etwas ZU viel Stress würde ich sagen.“ Lachte er. „Ich muss zu Gustav.“ Sagte ich nur und wollte mich grade aufrichten. „Nichts ist Jana, du bleibst jetzt liegen.“ Tom sagte das in einem ernsten Ton. „Aber… ich hab doch gar nichts.“ Flehte ich. „Nein, meinst du zwei Mal neben mir umfallen ist nichts?“ Er sah mich durch dringlich an. „Es ist nichts gegen das was Gustav grade durchstehen muss.“ Tom schüttelte mit dem Kopf, „wie kann man nur so unvernünftig sein.“ „Ach ich kenne da noch zwei…“ flüsterte ich. Das hatte Tom natürlich gehört und grinste nur. „Sag Gustav aber nichts, das ist nur unnötiger Stress.“ Sagte ich zu Tom. „Das ist zu spät er weiß es schon!“ Ich schlug die Hände vors Gesicht. „Bist du wahnsinnig, das macht ihm doch nur Sorgen.“ „Jana! Jetzt beruhig dich mal! Sei lieber froh, dass ich so ein gutes Verhandlungsgeschick habe.“ Lächelte Tom. „Warum?“ fragte ich verwirrt. Tom stand auf und ging zu einem Vorhang der neben meinem Bett hing und schob ihn beiseite. Na gut nun ratet mal wer auftauchte. Ja es war natürlich Gustav. Gustav sah müde zu mir hinüber. „Was ist los mein Schatz? Warum sagst du denn nicht das es dir so schlecht geht?“ fragte er leise. „Weil es doch gegen dich nichts ist!“ „Halt, ihr sollt da jetzt nicht drüber diskutieren! Ich fahre jetzt mit deinen Eltern nach Hause.“ Sagte Tom zu Gustav, „und ihr beide schlaft, ich will schließlich kein Hausmütterchen für euch sein!“ sagte Tom streng. Ich sah ihn grinsend an. So hatte ich ihn ja noch nie erlebt. Uns blieb gar keine Zeit auf seine Befehle zu antworten. So schnell wie er aus dem Raum stürzte. Wahrscheinlich wollte er uns auch gar keine Chance mehr geben zu antworten. Ich sah zu meinem Mann hinüber. „Gustav, schlaf gut ja?“ Er nickte schwach. „Du auch, mein Engel.“ Ich nickte ihm auch zu. Dann dauerte es auch nicht lange bis ich einschlief, weil müde war ich ja doch.
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