Jubi-Storys
Warum?
Es war doch für ihn
Thema Nr. 1
Ich wünscht ich wär ein Engel....
One Night in Magdeburg
PS: Ich liebe dich!
Beautiful
I hate this Song
Es tut mir Leid
Ich erinnere mich an die Zeit...


Kapitel 677:

Okay nun saß ich hier. Was sollte ich jetzt tun? Ich sah mich um. Der Schrecken in mir saß tief. Immer noch hatte ich Angst das etwas passiert, bis jetzt hatte ich ja eh seid dem Abtransport noch nichts positives von meinem Mann gehört. Eine junge Frau kam aus der große Tür wo Gustav irgendwo in den Räumen lag. Sie sah mich an. „Jana Schäfer?“ fragte sie. „Ja?“ „Gut sie sind es, mögen sie mir bitte folgen…“ ich tat sofort was sie sagte. Flott ging sie wieder hinter die Tür. Hier sah alles genauso aus wie vor der Tür. Dann blieben wir vor einer Tür stehen. „Das ist das Büro von Dr. Carlsens, ihr Bodyguard hat angerufen, das wir sie in einen Einzelraum stecken lassen sollen, bis er oder die Polzeit hier ist um auf sie zu achten, wegen dem unbekannten Schützen, der auf ihren Mann geschossen hat.“ Ich nickte. Sie machte mir die Tür auf und ich ging langsam hinein. Ich drehte mich noch einmal um „Entschuldigung?“ fragte ich. „Ja?“ Die Krankenschwester sah mich an. „Wissen sie schon irgendetwas, was mit Gustav ist ich werde noch krank vor Sorge!“ „Leider weiß ich nichts, aber ich versuche für sie etwas heraus zu finden, also wenn ich etwas weiß komme ich sofort vorbei! Er ist hier in den besten Händen.“ Sie zwinkerte mir zu. Sie war nett, versuchte wohl auch mir ein wenig Angst zu nehmen mit ihrer Nettigkeit, doch leider brachte dies nichts. Sie ging hinaus und schloss die Tür hinter sich. Ich setzte mich auf einen Stuhl und schaute mir das Büro des Arztes an. Vollkommen uninteressant war es grade für mich. Mein Herz pochte wie verrückt, ich hatte einfach nur Panik. Ich musste einfach wissen was mit Gustav los ist. Das Dauerzittern hatte ich immer noch auf meinen Händen und es sah auch nicht so aus als wenn es bald aufhören würde. Weinen wäre wohl ganz angebracht in dieser Situation gewesen, aber dies war nicht möglich zu groß war meine Anspannung. Zu viel Druck war in mir, viel zu viele Gedanken. Die schönsten Momente mit Gustav gingen mir durch den Kopf. Unser aller erster Kuss, sein Heiratsantrag, unsere Hochzeit und Amys Geburt. Es war alles viel zu schön und jetzt das… warum grade Gustav, was hatte Gustav der Person getan?
Da ging die Tür auf, zwei uniformte Polizisten kamen rein. „Frau Schäfer…“ sagte der eine, der Polizisten und gab mir die Hand. „Hallo…“ erwiderte ich. „Wir werden jetzt zu ihrem persönlichen Schutz bei ihnen bleiben.“ Sagte der andere Polizist. Wenn die beiden gewusst hätten wie egal mir das in diesem Moment war, mich interessierte viel mehr was jetzt mit meinem Mann passierte? Wo war er? Was passierte mit ihm? Und vor allem wie ging es ihm? „Können sie uns sagen was sie gesehen haben, dies könnte für die Ermittlungen sinnvoll sein.“ Fragte der erste Polizist. „Das ist mein Problem, ich habe rein gar nichts gesehen, einfach gar nichts, wenn ich es wüsste dann… dann…“ Langsam machte sich wirkliche Verzweiflung in mir breit. Ich merkte nun auch langsam wie die Tränen in mir aufstiegen. „Nur wie er plötzlich in sich zusammen gesunken ist und wie wir dann auf einmal indem Raum waren und er dort so hilflos lag…“ Ich musste erstmal tief durchatmen, ich wollte nicht vor diesen beiden Menschen weinen, ich kannte sie doch gar nicht. „Entschuldigung, kann ich telefonieren gehen?“ fragte ich. „Ja wir gehen so lange vor die Tür.“ Ich nickte und die beiden gingen. Ich kramte mein Handy heraus und wählte Bills Nummer. Nach zwei kurzen Freizeichentöne ging jemand schnell und hektisch ran. „Jana? Was ist los mit Gustav?“ „Bill, ich weiß es nicht…“ nun mussten meine Tränen heraus. „Wo seid ihr?“ schluchzte ich ins Telefon hinein. „Im Hotel, Saki lässt uns nicht gehen, hast du denn noch gar nichts von ihm gehört?“ „Nein, Bill… ich weiß gar nichts, was mach ich wenn ihm was passiert? Was ist wenn er schon tot ist, es mir aber keiner sagt?“ „Jana, ich weiß es nicht…“ sagte Bill nur. Er stritt noch nicht einmal ab, das es so sein könnte, er sagte einfach nur dass er es nicht wüsste. „Bill…“ schluchzte ich nur so ins Handy. „Bill BITTE HILF MIR!“

Kapitel 678:

Die Bürotür ging auf. „Frau Schäfer, eine Schwester hat nähere Informationen für sie.“ Die Schwester von vorhin kam wieder rein. Ich verabschiedete mich schnell von meinem Bruder. Sie schloss die Tür hinter sich und sah ernst zu mir herüber. „Was ist?“ platze es gleich aus mir heraus. „Herr Schäfer, wird grade notoperiert. Mehr konnte ich nicht herausfinden, es tut mir Leid.“ „Heißt das jetzt etwas Positives oder nicht? Man operiert doch nur wenn ein Patient stabil ist oder?“ Die Krankenschwester sah mich etwas traurig an, „eine Notoperation wird dann durchgeführt wenn dem Patienten anders nicht mehr zu helfen ist und es der einzige Weg ist jemanden noch zu retten.“ Sagte sie klar und sachlich. Ich ließ meinen Kopf in meine Hände fallen. „Das heißt er ist nicht aus der Lebensgefahr?“ fragte ich nach. „Das weiß ich leider nicht.“ Ich streifte mir durch die Haare und ließ einen Seufzer los. „Ich muss leider weiter arbeiten, möchten Sie noch etwas, was trinken oder Essen?“ fragte sie. „Nein, danke.“ Sagte ich etwas Gedankenabwesend. Ich verstand die Welt nicht mehr. Erst das mit Gustav und Saki verbietet den Jungs hier zu sein obwohl sie sich doch wohl auch Sorgen machten nur aus der Angst das noch was passieren könnte. Okay „nur“ war das falsche Wort man hat ja gesehen was passieren konnte. Ich blickte aus dem Fenster. Die Krankenschwester verließ den Raum, ich bekam mit wie sie langsam die Tür schloss. Das helle Licht von draußen blendete, trotzdem sah ich weiter in den Himmel. Mit meinen Händen hielt ich meinen Kopf. Er war zu schwer geworden. Es war alles um mich rum zu schwer geworden. Diese Situation wie sollte ich sie halten? Vor allem alleine? Wenn keiner hier war und mir half. Gustav hatte doch gesagt das er mich immer retten würde, weil es ja doof wäre wenn ich alles alleine schaffen würde und nun? Er konnte mich nicht retten ich musste es alleine schaffen, niemand konnte mir helfen! Nun überkamen mich auch endlich meine Gefühle, mein Schock war vor rüber, nun musste ich einfach anfangen zu weinen. Die ganze zeit wurden sie wie von selber zurück gehalten und nun kamen sie, ich konnte sie auch nicht mehr stoppen. Ich merkte wie mein Handy in meiner Hosentasche anfing zu vibrieren, aber ich realisierte es nicht wirklich. Ich wollte es auch gar nicht realisieren zu sehr tat mir grade das weh, was ich gesehen hatte, was ich grade durchstehen muss. Gustav war mein Mann, der einzige Mann den ich wirklich Liebte, der alles für mich war, der Vater meiner kleinen Tochter. Ohne ihn ein Leben war für mich unvorstellbar. Das vibrieren in meiner Hose hörte nicht auf. Ich kramte es nun endlich heraus. Gustavs Mama… Ich nahm ab und bekam nur ein verweintes „Ja?“ heraus. „Jana, was ist los mit ihm? Gibt es was neues, Saki hat mich grade angerufen!“ So viele Fragen auf einmal. „Ich weiß nicht was mit ihm ist, es sagt keiner was, er wird grade notoperiert, aber mehr weiß ich nicht.“ Quetschte ich aus mir heraus, danach folgte auch sofort ein tiefer Schluchzer. Ich hörte nur ein Wimmern auf der anderen Seite der Leitung. Gustavs Mutter schien auch überfordert mit der Situation zu sein, sie war ja noch nicht mal hier bei uns, sondern in Magdeburg. „Jana, wir fahren los zu euch, bitte melde dich wenn du etwas weißt!“ „Ja, mach ich…“ sagte ich leise und nahm den Hörer von meinem Ohr. Ich legte es vor mir auf den Schreibtisch von dem Doktor. Ich ließ mein Kopf auf meine Arme sinken und weinte erstmal so viel ich konnte. So viel wie nur ging. „Frau Schäfer können wir wirklich nichts für sie tun?“ fragte ein Polizist der wohl grade leise in das Zimmer rein kam. Ich sah langsam auf und wischte mir ein paar Tränen aus dem Gesicht. „Nein…“ sagte ich nur und sank wieder auf meine Position zurück. Zwei Minuten später hörte ich die Tür schon wieder aufgehen. Ich drehte mich hin um zu sehen wer jetzt schon wieder kommen würde. Tamara stand wie angewurzelt an der Tür und sah mich an. Ich sprang sofort auf und fiel ihr um den Hals. „Mara gut das du da bist!“ schluchzte ich ihr nur ins Ohr. Sie umarmte mich sofort und hielt mich ganz fest in ihren Armen. Endlich war jemand da. „Bill hat mich geschickt zum Glück!“ sagte sie und drückte mich weiter ganz fest.

Es vergingen zwei Stunden, da klopfte es. Mara und ich sagten gleichzeitig „Ja?“ Die Tür ging auf und ein Arzt kam rein, auf seinem Kittel statt Dr. Carlsens. Mara griff nach meiner Hand und hielt sie fest. „Und?“ fragte ich sofort. Der Arzt sah nicht sehr zuversichtlich aus, es machte mir Angst.
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