Jubi-Storys
Warum?
Es war doch für ihn
Thema Nr. 1
Ich wünscht ich wär ein Engel....
One Night in Magdeburg
PS: Ich liebe dich!
Beautiful
I hate this Song
Es tut mir Leid
Ich erinnere mich an die Zeit...


Kapitel 673:

Es war abends. Ich saß grade mit Amy, Gustav und allen anderen an einem Großen Tisch beim Abendbrot im Hotel. Amy saß in einem Hochstuhl neben uns. Sie spielte eher mit ihrem Brötchen anstatt es zu essen, aber ich wollte sie auch nicht zwingen. Meistens landete es eh, nach dem es halb auseinander genommen wurde im Mund. Außerdem war sie so beschäftigt und wir konnten uns mehr Zeit beim Essen landen. Ich schnitt mir grade mein Brötchen auf. „Ich leg mich gleich noch mal ein bis zwei Stündchen hin.“ Sagte Georg der neben mir saß. „Ja, warum?“ „Bin Müde und müssen ja dann erst los, hab ja noch ein bisschen Zeit.“ Ich nickte. „Hast du Sophie heute schon angerufen?“ Georg nickte. „Natürlich!“ „Und was macht der Mini?“ fragte ich. „Viel Weinen…“ sagte Georg. „Oh, wie geht’s ihr damit?“ fragte ich etwas besorgt. „Noch kann sie damit leben, hat sie gesagt, aber ich soll so schnell es geht nach Hause kommen und wenn ich da bin, darf ich nachts immer aufstehen.“ Sagte er. Ich musste etwas Grinsen, ich konnte mir so richtig vorstellen wie Sophie das gesagt hatte. „Pech gehabt.“ Sagte ich nur. Er nickte, „Na ja, bin ja oft genug weg, dann ist jetzt halt nicht mehr zu Hause die Zeit der Erholung sondern die Zeit in der wir unterwegs sind.“ Ich sah ihn skeptisch an. „Ja in Ordnung ich habe keine Pause mehr.“ „Das klingt schon besser.“ „Lass dir nichts von ihr einreden, so schlimm ist das nächtliche aufstehen auch nicht.“ Sagte Gustav. „Na Amy, hat auch nicht oft geschrieen.“ „Stimmt allerdings.“ Stimme Gustav mir zu. „Tut sie ja immer noch nicht.“ Sagte Georg. „jedes Kind ist anders. Kai zum Beispiel, von Maria der Sohn hat immer so Phasen, manchmal hat ganze Nächte durch geschrieen und manchmal hat er super geschlafen, aber das legt sich ja wenn sie älter werden.“ Versuchte ich Georg gut zu zureden. „Was ist mit Kai?“ fragte Tom neugierig. Dies brachte mich gleich wieder zum schmunzeln. „Wir haben uns grade über das nächtliche Geschreie von Baby unterhalten.“ Sagte Gustav der aber auch schon ein grinsen auf den Lippen hatte. „Ach so!“ Kaum kam irgendwas mit Maria wurde Tom schon wieder hellhörig.

Ich verabschiedete mich von meiner kleinen Maus, sie würde heute Abend noch einmal bei Tamara bleiben. Ich musste noch einmal mit ins Studio wegen unserem Lied und ich wollte nicht, dass Amy wieder den ganzen Abend da rum hängen musste, weil das bestimmt auch langweilig wurde für sie. Gustav kuschelte Amy auch noch einmal richtig durch zur Verabschiedung.. „Mama und Papa kommen nachher wieder! Versprochen!“ lächelte er sie an. Amy wusste was los war, sie war es ja auch schon ein wenig gewohnt. „Kommt ihr?“ fragte Saki und wir nickten und gingen mit ihm mit in die Hotelhalle. Die ersten Fans vor dem Hotel fingen schon an zu schreien, ich wüsste gerne woher diese immer wussten in welchem Hotel wir wären. Ich fasste Gustav seine Hand. Georg gesellte sich zu uns der grade aus dem Fahrstuhl stieg. „Na, was gibt es so neues? Irgendwas Aufregendes in der letzten Stunde passiert, in der ich meinen Schönheitsschlaf genossen habe?“ grinste er. „Du bist so eine Schlafmütze.“ Stieß ich erstmal aus. „Normal, schlaf tut jedem gut.“ „Vor allem unserem super schönen Georg.“ Fing Gustav an zu witzeln. „Genau vor allem dem!“ meinte dieser nur schnippisch zurück. Bill, Tom und die beiden Bodyguards, Saki und Tobi, kamen nun auch hinunter. „Okay, da hinten steht der Bus, da wollen wir hin.“ Meinte Saki. „Okay!“ sagten alle vier Jungs, als wenn sie beim Bund wären. Georg ging vor, gleich dicht gefolgt von Tom. Danach kam Bill und dann ich und Gustav nebeneinander. Kaum ging die Tür auf, fingen auch schon wieder die Ohren an zu glühen. Das Geschrei war einfach riesig, es war natürlich ein schönes Gefühl und es freute mich für die Band, aber meine Ohren mochten es trotzdem nicht so gerne. Wir gingen ein paar Schritte hinaus und die Jungs begaben sich zum Autogramme geben. Ich macht mit, so würde die Wartezeit nicht so lange werden bis die 4 fertig sind. Auf einmal hörte ich nur wie die Mädchen anfingen zu kreischen, nein nicht mehr dieses Fangekreische, es klang schlimm. Mit einmal drehte ich mich um und sah nur noch wie Gustav zusammen sank. Bill der vor ihm stand versuchte ihn noch zu halten. Doch weiter kam ich mit meinen Gedanken und Blicken nicht mehr, denn da würde ich schon von Tobi zurück ins Hotel gerissen.
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Kapitel 674:

Wir wurden in einen Nebenraum von der Hotelhalle geschleppt. Tom und Georg wurden auch gleich von Tobi mitgerissen. Da kam Saki rein mit Bill und Gustav im Schlepptau. Gustav wurde von ihm gestützt und nur so hinter ihm hergezogen, er hielt sich ganz merkwürdig die Brust. „Gustav, was ist…“ doch weiter kam ich nicht, da nahm Gustav die Hand von seiner Brust und sie war voller Blut. Tobi holte Gustav ein Stuhl und Saki setzte ihn darauf. „Ist alles in Ordnung?“ fragte Saki Gustav und sah sich die Hand von Gustav an. „Scheiße…“ fluchte Saki dann noch hinterher. Gustav sah ihn nur geschockt an und konnte gar nichts sagen. „Was ist passiert?“ fragte Tom nun etwas panisch. „Da draußen wurde auf uns geschossen.“ Meinte Bill dann auch etwas geistesabwesend, dem wohl klar wurde was da alles hätte passieren können. Es wurde GESCHOSSEN? Oh nein Gustav! Ich lief sofort zu ihm. „Was ist hier los?“ Ich sah Saki an. „Er hat anscheinend eine Kugel abbekommen. Gustav sag was!“ zwang Saki seinen Schützling. Gustavs Augen verzogen sich nur und er fasste sich wieder voller Angst an die Brust. „Es… es ist besser wenn du dich hinlegst…“ sagte Saki und zog Gustav behutsam von dem Stuhl und legte ihn auf den weichen Teppichboden. Gustavs Beine legte er vorsichtig auf den Stuhl, damit der Kreislauf im Schwung blieb. Ich kniete mich zu meinem Mann hinunter. „Gustav nun sag doch was…“ flehte ich ihn an. „Es… es… tut… tut so weh.“ Brachte er nur hinaus. Dann hob er ein wenig seinen Kopf und sah auf seine Brust, langsam entfernte er seine Hand. Man sah überall nur Blut und ein tiefes Loch in seiner Brust. Er ließ den Kopf wieder auf den Boden fallen. Ich drückte seine Hand wieder auf seine Verletzung, erst da bemerkte ich das ich total doll am zittern war. Saki saß auch ein wenig hilflos neben ihm. Er musste wahrscheinlich erstmal einen klaren Kopf kriegen, er wusste doch sonst immer was zu tun war und ausgerechnet jetzt wäre es wirklich wichtig wenn es schnell gehen würde. „Gustav ich muss dich ausziehen!“ sagte Saki nur und sofort riss er einfach Gustavs T-Shirt auf. Hätte er es lieber erstmal nicht gemacht, alles war voller Blut und seine Verletzung sah einfach schlimm aus. Sie war rot, man konnte das Fleisch sehen und innen drinnen sah man nur die die schwarze Kugel des Geschosses das auf ihn gerichtet wurde sehen. Sie war also noch drinnen. „Tom, Bill sucht schnell Verbandszeug, fragt vorne an der Rezeption oder so, beeilt euch.“ Die beiden bewegten sich sofort. Ich sah die ganze Zeit Gustav an. Er lag mit Schmerzverzogenem Gesicht hier auf dem Boden. Seine Augen waren geschlossen, aber er sah einfach nur schrecklich aus. Er atmete viel flacher als sonst und vorsichtiger, vielleicht hatte er so weniger Schmerzen, ich hoffte es zumindest. „Gustav, kannst du es aushalten, tut dir noch etwas weh?“ fragte Saki ruhig, also er versuchte zumindest ruhig zu bleiben. Gustav öffnete die Augen. „Links, tut alles weh…“ brachte er unter seinen Schmerzen hervor. „Also nur der Schuss?“ fragte Saki noch mal nach. „Ich krieg kaum Luft.“ Sagte Gustav dann noch. Ich blickte Saki verängstigt an. „Das kann an den Schmerzen liegen Gustav, wenn es noch schlimmer wird dann sag bescheid.“ Sagte Saki zu Gustav, der nur ein klitze kleines Nicken von sich gab. Man gut das Gustav noch so klar war, er konnte überall noch gut drauf antworten. Das war doch ein gutes Zeichen oder? „Der Krankenwagen ist unterwegs.“ Sagte Tobi der grade wieder zu Tür rein kam. Bill und Tom kamen auch wieder rein und gaben Saki sofort ein Verbandskoffer. Dieser suchte einen Verband und ein Tuch heraus. Er legte es auf Gustavs Wunde und Verband ihn, sodass das Tuch hielt. „Saki!“ machte ich auf mich aufmerksam er sah mich an, ich deutete auf Gustavs Lippen, die langsam blau anliefen. Ich wollte es nicht laut sagen, ich konnte Gustav doch nicht noch mehr Angst machen. Saki nickte und machte ein ziemlich besorgtes Gesicht. Gustav hatte sowieso schon ziemlich an Farbe verloren. Ich sah zurück zu Tobi, Bill, Tom und Georg die nur geschockt auf Gustav starrten. Sie hielten sich lieber im Hintergrund, weil wenn wir alle jetzt hier sitzen würden, würde das nur Platz wegnehmen und helfen würde es erst recht nicht.
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