Jubi-Storys
Warum?
Es war doch für ihn
Thema Nr. 1
Ich wünscht ich wär ein Engel....
One Night in Magdeburg
PS: Ich liebe dich!
Beautiful
I hate this Song
Es tut mir Leid
Ich erinnere mich an die Zeit...


Kapitel 669:

Langsam hielt das Auto neben mir. Ich stand auf und verabschiedete mich von Jojo und Andi. Ich machte die Tür auf und stieg ein. Gustav holte mich ab. Man konnte fast meinen ich würde ihn deswegen ausnutzen, aber das stimmte nicht. Er machte das auch gerne. „Warum hast du geweint?“ fragte er. „Du hast total verheulte Augen mein Schatz!“ Gustav zog mein Kopf zu sich und küsste sanft mein Haar. „Weil die beiden sich wieder vertragen haben.“ Ich legte meine Hand sanft auf seinen Schenkel. Ich strich mit dem Daumen immer auf und ab. Gustav fuhr los. „Und deswegen musstest du weinen?“ fragte er. Er sah flüchtig zu mir, achtete dann aber wieder auf die Straße. „Auch…“ sagte ich. „Wieso noch?“ „Ich weiß auch nicht, sie waren wirklich niedlich beide wieder zusammen und es hat mich so an uns erinnert.“ Ich sah vorne zur Straße, ein Baum nach dem nächsten huschte an uns vorbei. „Wie meinst du das?“ fragte Gustav. „Na ja, wie soll ich das schon meinen? Du bist halt der Schlagzeuger einer der bekanntesten Bands und das liebe ich natürlich auch an dir, aber wir haben nun mal wenig Zeit für uns und wenn du hier bist kommen entweder unsere Freunde dazwischen oder Amy. Versteh mich nicht falsch, die letzten Tage waren natürlich wunderschön und ich liebe jede Minute mit dir, egal ob meine oder deine Familie dabei ist oder Amy. Aber manchmal fehlt mir die Zeit zu zweit, klar die Zeit in der wir im Bett liegen oder beim Sex sind wir zu zweit ich weiß das, aber mir fehlt so die frühere Zeit die wir immer hatten ohne Stress und ohne diese Sorge das Amy wieder aufwacht.“ Erklärte ich ihm ganz langsam. „Warum sagst du das nie?“ fragte er. „Weil es mir heute erst aufgefallen ist vorhin in der Situation.“ Gustav fuhr rechts an die Seite ran. Er parkte einfach am Straßenrand. Ich sah ihn verwirrt an. Dann schnallte er sich ab und stieg aus. Ich sah ihn immer noch verwirrt hinterher. Er ging um sein Auto herum und öffnete meine Tür. „Kommen sie raus, wunderhübsche Frau.“ Lächelte er mich an. Ich schnallte mich auch ab und stieg aus. Er nahm meine hand und warf hinter mir die Autotür zu. „Was wird das?“ Er lächelte. „Es wird ein Spaziergang nur von uns beiden, Amy ist gut aufgehoben bei meinen Eltern, mach dir da keine Gedanken und wenn dir genau diese Dinge fehlen, dann tun wir jetzt auch sofort was dagegen, bevor wir es vergessen oder wieder was dazwischen kommt.“ Ich musste lächeln. „Gustav? Du bist einfach das Beste was jemand passieren kann…“ flüsterte ich ihm zu. „Aber bevor wir losgehen, pack dein Handy aus, das bleibt im Auto, genauso wie meins okay?“ Ich nickte ihm natürlich zu.

Wir waren auf irgendeiner Landstraße unterwegs. Nur wir beide, niemand anders. Keiner konnte dazwischen funken, einfach niemand. Noch nicht mal ein Fan. Woher sollten die schließlich wissen wo wir sind? Doch ich wollte daran jetzt nicht denken. Es gab jetzt nur ihn und mich! Ich genoss diesen einen Augenblick, ich genoss das er es ihn überhaupt gab. Von mir aus konnte morgen wieder alles passieren, egal was es war, wichtig war nur das dieser Moment mir so viel Kraft gab. Weil ich einfach wusste, diese Zeit, egal ob kurz oder lang, die zerstörte uns keiner. Wir gingen langsam nebeneinander her. Hand in Hand. „Was fangen wir nun mit unserer Zukunft an?“ fragte ich Gustav grinsend. „Mehr Kinder machen?“ lachte er. „Genehmigt aber nicht so schnell, kannst du damit leben?“ fragte ich ihn. Er nickte, „Das ist schon in Ordnung. Ich meine Baby Nummer eins war ja auch nicht so geplant.“ Es wurde kurz still. Wir gingen weiter über den Feldweg, nicht schnell wir ließen uns Zeit. „Jana, stopp mal kurz.“ Sagte Gustav und blieb stehen. Ich sah ihn an. Er fasste beide meine Hände und sah mir ganz tief in die Augen. „Ich weiß in letzter Zeit nicht wem es schwerer fällt den anderen immer zu verlassen. Am Anfang warst du es, aber das war klar, weil dann deine ganze Familie immer mit weg gefahren ist, also Bill und Tom. Und dann kam auch noch Amy und ich weiß, dass du es anfangs echt nicht leicht hattest mit ihr. Klar ich wollte euch beide eigentlich auch nie alleine lassen, aber ich wusste, dass ich es leichter hatte, weil ich so gesehen mein Job gemacht hab und er mich auch abgelenkt hat. Dich dagegen hab ich mit deinem Leiden immer alleine gelassen. Du hattest uns vermisst und musstest dich noch um ein Kind kümmern und musst das alles immer noch. Aber mittlerweile weiß ich, dass du das kannst. Anfangs hatte ich immer Angst um dich, du warst immer so zart, auch wenn du es nie jemand gezeigt hast, aber alle wussten das. Du warst zwar schon immer eine starke Persönlichkeit, aber in der Belastbarkeit warst du immer zart. Ich weiß das du oft weinst und auch schnell zum weinen gebracht wirst, aber ich will dir eigentlich nur sagen das ich das nicht schlimm finde, weil die Jana die ich kennen gelernt hab war auch nicht immer stark und ich will auch nicht das sie diese Eigenschaft irgendwann verliert, weil Jana wenn du nicht mehr so bist wie in Moment, wie soll ich denn dann immer der Retter sein, wenn du alles alleine schaffst?“
__________________________________________
Kapitel 670:

Ich musste etwas lächeln. Ich verstand den Sinn was er mir sagen wollte zwar, aber redete so groß drum herum. „Also, sag es doch einfach…“ lächelte ich. „Was das ich dich liebe? Das ich alles an dir Liebe auch wenn du weinst und auch mal hilflos bist?“ fragte er. Ich nickte. „Okay, Jana Schäfer! Ich liebe wirklich alles an dir und wenn ich ehrlich bin sind da schon Gefühle seid dem ich dich das aller erste Mal gesehen habe. Ich war schon eifersüchtig auf Andreas als er dich damals haben konnte. Ich wollt mir das aber auch nicht eingestehen, weil ich kannte dich ja noch nicht richtig, aber gleich als ich dich das erste Mal gesehen habe konnte ich meine Augen schon nicht von dir nehmen.“ Mein Herz fing heftig an zu klopfen. „Gustav…“ hauchte ich ihm entgegen. „Hör auf zu reden.“ Ich legte meinen Finger vorsichtig auf seine Lippen. Er sah mich an. „Ich liebe dich und da wird nie jemand was dran ändern können okay?“ Er lächelte und nickte. Ich ging langsam zu ihm und nahm ihn in die Arme. Auf einmal hörte man ein schrilles Gequietsche. Ich sah Gustav etwas verstört an. „Was ist…?“ weiter kam ich nicht. Gustav hielt nun mir seinen Finger auf die Lippen. „Das hört gleich auf, das ist meine Autoalarmanlage.“ Ich riss meine Augen auf, seine AUTOALARMANLAGE? Dann würde ich mir ja jetzt etwas sorgen um mein Auto machen, doch er blieb ganz locker. Gustav strich mit seiner Hand sanft an meinem Rücken hoch und runter. „Ähm Gustav?“ Ich musste etwas grinsen. „Nein Jana, pscht!“ sagte er ganz leise. Er fing mein Blick mit seinen Augen wirklich wieder ein. Das Gequietsche im Hintergrund hörte wirklich wieder auf. Ich sah Gustav ganz tief an. Seine Augen sahen müde und erschöpft aus, aber auch total liebenswert, wie immer. Ich liebte es wenn er mich so ansah, ich fühlte mich dann einfach wohl. Gustav fasste mit seinen Händen an meine Wangen und zog mich zu sich und fing an mich ganz zärtlich zu küssen. Ich konnte nicht anders als mitmachen, wenn ich es nicht gemacht hätte, wäre mein Herz vor lauter schlagen glaube ich geplatzt. Seine Lippen waren weich und zärtlich, so als wenn sie nur auf mich gewartet hätten. Ich liebte es ihn zu küssen, es war wirklich die schönste Sprache der Welt. Ich öffnete langsam wieder meine Augen. „Danke…“ flüsterte ich ihm entgegen. Er legte seinen Arm um mich. „Wir können jetzt auch wieder…“ Gustav lächelte. „Wir müssen aber nicht, wenn du noch Zeit brauchst…“ Ich schüttelte mit dem Kopf. „Nein diese halbe Stunde hat mir schon vollkommen gereicht, wir haben schließlich jemanden zu Hause der auf uns wartet morgen früh, auch wenn Amy in diesem Moment auch mal egal war, sie gehört zu uns, zu uns beiden.“ Gustav nickte, „das weiß ich wohl.“ Wir setzten uns langsam in Bewegung in die andere Richtung. „Du Jana, viele Pärchen wollen ihre Liebe allen zeigen, wir sind da ganz anders.“ Lächelte Gustav. „Nein, ich möchte auch nicht, dass die ganze Welt mich sieht wenn ich mit dir zusammen bin, weil es unsere Zeit ist.“ Sagte ich. Gustav nickte „das stimmt. Hoffentlich ist das Auto noch da.“ Lachte nun Gustav los. Ich sah ihn geschockt an. „Kann es wirklich sein, dass es geklaut wurde?“ fragte ich. Gustav lachte noch mehr. „Hier? Im Niemandsland, nein, aber seid 3 Tagen ist die Alarmanlage ein bisschen kaputt. Es müsste theoretisch nur ein Hase an meinem Auto vorbei hüpfen und die Alarmanlage würde losgehen. Das hoffe ich jetzt einfach.“ Ich musste nun auch ein wenig grinsen. „Dir ist schon klar, das wenn das Auto weg ist auch unsere Handys.“ Gustav nickte, „dass wäre ein Problem, dann müssen wir halt hier übernachten uns ein Haus aus kleinen Stöcken bauen und uns gegenseitig wärmen.“ Ich warf ihm einen skeptischen Blick zu. „ist nicht so dein Ding oder?“ lachte er. Ich nickte. Doch dann gingen wir um die Kurve und sahen noch das Auto dastehen. „Siehst du alles in Ordnung.“ Er blieb noch mal kurz stehen. Mit einmal hob er mich hoch, sodass er mich trug. Er sah mich an. „Jana, ich liebe dich und ich gebe dich nie wieder her.“ „Das ist gut…“ fing ich an, „denn ich werde dich auch nie wieder hergeben.“
_________________________________________

Kapitel 671:

Nach zwei Wochen war Georgs Vaterpause erstmal vorbei. Er musste wieder los, sonst wäre das natürlich alles etwas auffällig. Ich war sowieso schon verwundert warum noch keiner davon wusste, dass er Vater war. Ich wusste, dass das noch kommen würde, aber in diesem Moment wusste es einfach noch keiner außer denen die es wissen sollten. Ich saß grade in einem Wagen mit Bill und Tom, wir waren grade etwas shoppen gefahren. Ich war sowieso mit, ich wurde von den Jungs eingeladen. So ganz verstand ich eigentlich nicht warum, aber sie bestanden darauf, dass ich mit kam. Also packte ich meine Sachen und ließ mich natürlich nicht lange bitten. „Sag mal, ist das Hotel nicht links lang und nicht rechts?“ Ich blickte die beiden verwirrt an. Bill fiel ein riesen Lächeln über die Lippen. „Okay, was habt ihr vor?“ fragte ich nun mit etwas Nachdruck. „Wir fahren zum Studio!“ sagte Tom freudig. „Ja und? Wo ist der Harken?“ „Wir nehmen eine neue Single auf!“ sagte Bill nun doppelt so erfreut wie Tom eben schon. Okay langsam dämmerte es mir. „Und ich bin die erste die es hören darf?“ ich grinste die beiden voller Freude an. „Nein…“ verneinte Tom meine Gedanken. „Was dann? Irgendwas Tolles muss ja daran sein, wenn ihr euch darüber so freut.“ „Ja es ist auch was total tolles daran!“ sagte Tom. Ich sah zu Bill. „Du wirst mitsingen!“ Tom und Bill hatten beide ein Siegergrinsen auf dem Gesicht. Mein Lächeln dagegen verblasste etwas. „Hey! Freu dich gefälligst!“ versuchte Tom mich zu motivieren. „Was ist wenn ich das gar nicht will?“ fragte ich. „Du willst es, sag nicht das du es nicht willst, wir wissen das du immer Spaß hattest an deiner Musik und du kannst doch wohl mal einmal mit uns noch mal ein Lied aufnehmen, ich glaube jeder würde sich darüber freuen und du dich am meisten.“ Sagte Bill und griff nach meiner Hand. Tom tat das gleiche nur mit der anderen. „Bill hat recht, es sagt ja keiner dass du wieder touren musst oder viel machen musst, nur einmal dieses Lied mit uns zusammen singen, also mit Bill.“ Vielleicht hatten die beiden Recht. „Okay, darf ich das Lied aber vorher sehen.“ Die beiden nickten. „Es wird dir gefallen! Ich konnte es gleich beim ersten Mal lesen auswendig es ist so schön.“ Schwärmte Bill. „Hast du es nicht geschrieben?“ Bill schüttelte mit dem Kopf. „Leider nicht!“ „…also irgendein Plattenboss…“ sagte ich. „Es wird dir gefallen Jana wirklich!“ fing nun auch Tom an zu schwärmen. „Okay… ich glaub euch das ja!“

Ich wurde nur so in das Studio von allen vier Jungs hinein gedrückt. Bill stand neben mir an einem Mikro. „Hier der Text.“ Lächelte er. Ich nahm ihn zu mir. „Hier und jetzt!“ stand oben drüber. „Okay ich singe die erste Strophe und das erste Mal den Refrain alleine, dann singst du die zweite Strophe und den zweiten Refrain alleine und dann zusammen…“ sprach Bill total schnell auf mich ein und steckte mir nur so schnell er konnte die Kopfhörer auf den Kopf. Ich kam gar nicht mehr zum antworten. Ich kannte die Melodie schließlich noch gar nicht und den Text auch kein bisschen. Aber da begann schon die Musik auf meinem Kopfhörer zu spielen. „Ich schaue zu dir
Du lächelst zu mir
Das ist alles was ich brauch
Wie das Feuer den Rauch
Brauch ich dich zum Leben
Mein Herz beginnt zu beben
Du schaust mich an
Mein Leben hängt an dir dran
Du bist die richtige
Das wichtigste für mich.“ Sang Bill die Strophe. Okay, mein Herz fing langsam an zu klopfen, es Lied hatte so sanfte Klänge. Ich sah zu Bill, dessen Augen nur so glänzten und mich genau ansahen. Dann begann der Refrain, „Hier und jetzt!
Haben wir alles gesetzt!
Du glaubst nicht wie sehr, wie sehr ich dich lieb.
Zum Glück warst du die die blieb!
Hier und Jetzt
Haben wir alles gesetzt!
Ohne dich wär’ ich nie hier wo ich jetzt bin
das geht nur weil du bei mir bist.“
Ich sah zu Bill, der mir ein Zeichen gab, das ich nun beginnen sollte zu singen. Ich sah auf mein Blatt. „Ich kenne dich
Besser als mich
Jeder Augenblick zählt mit dir
Weil nur zusammen gibt es das „Wir!“
Wenn du schreist, ich hör’s
Du magst nicht wenn ich weine
Weil ich dann traurig erscheine
Du liebst es wenn ich glücklich bin
Und nennst mich deine Träumerin.
Hier und jetzt!
Haben wir alles gesetzt!
Du glaubst nicht wie sehr, wie sehr ich dich lieb.
Zum Glück warst du die die blieb!
Hier und Jetzt
Haben wir alles gesetzt!
Ohne dich wär’ ich nie hier wo ich jetzt bin
das geht nur weil du bei mir bist.“ Mir standen Tränen in den Augen nachdem ich diesen Text zum aller ersten Mal gelesen und gesungen hatte. Bill kam zu mir uns legte seine Arme um mich. „Der Song ist wirklich schön…“ flüsterte ich ihm ins Ohr. „Wer hat ihn geschrieben, jetzt möchte ich doch eine richtige Antwort!“ Bill fing nun an zu grinsen.
_____________________________________________

Kapitel 672:

„Rate mal?“ sagte er. Ich zuckte mit den Schultern. „Ich habe wirklich keine Ahnung.“ „Hey, großer Songschreiber komm mal rein.“ Grinste Bill und sah zu seiner Band die auf dem Sofa vor der großen Glasscheibe warteten. Ich sah wie mein Mann aufstand und langsam zur Tür kam. Er öffnete sie und lächelte mich etwas verschüchtert an. „Den hast nicht wirklich du geschrieben oder?“ fragte ich Gustav etwas Fassungslos. „Doch, mein Engel ich war es.“ Lächelte er mir entgegen. „Nach unserem nächtlichen Spaziergang, als du geschlafen hast! Dieser Song ist nur für dich!“ Ich lief zu ihm und fiel ihm in die Arme. „Danke!“ Ich fiel ihm in die Arme. Danach drehte ich mich zu Bill um. „Ich hab einen eigenen Song, ich hab einen eigenen Song.“ Sang ich glücklich. „Da hast du ja was angerichtet!“ sagte Bill zu Gustav, der nur grinste, da er sich über meine Begeisterung so freute. „Dafür gibt es heute Nacht bestimmt ne Extra Behandlung.“ Lachte Georg. Ich sah ihn böse an. „Was? Jetzt erzähl mir nicht du wärst noch Jungfrau!“ „Ist sie noch, sie ist nur durch meine Gedanken schwanger geworden.“ Lachte Gustav. „Ihr seid doof.“ Sagte ich und verschränkte die Arme. „Denk an den Song, dann wird deine Laune auch besser.“ Lachte nun auch Tom der auch rein kam. „Ich mag euren kleinen Konflikt ja nicht stören, aber seid ihr evtl. in der Lage den Song noch weiter ein zu singen?“ fragte David. Wie auf Knopfdruck bewegten sich die anderen drei Jungs sich wieder aus dem Raum. „Ist schon komisch, ich singe ein Liebeslied mit meinem Bruder.“ Ich sah Bill skeptisch an. „Willst du ihn mit Gustav singen?“ „Wäre am besten.“ Grinste ich. „Das will ich aber unseren Ohren nicht antun.“ Lachte ich und sah raus zu meinem Mann, der das natürlich mit gehört hatte. Ich war ihm eine Kusshand zu. Er verdrehte etwas die Augen, sagte aber nichts weiter. „Also wir fangen jetzt noch mal von vorne an.“ Sagte David und schon begann die Musik auf meinem Kopfhörer wieder zu spielen.

Bill und ich waren vorerst fertig mit singen. Tamara kam rein mit Amy an der Hand. „Mama!“ sagte diese glücklich und kam gleich zu mir. Ich nahm sie hoch auf meinen Schoß. „Na wo wart ihr?“ Da präsentierte Amy mir ein Stoffzebra was sie in der Hand hielt. „Im Zoo!“ lachte Tamara. „Im Zoo warst du Amy und wie war es da?“ fragte ich sie. „Toll.“ Sagte sie nur kurz und stand wieder von meinem Schoß auf. Schließlich musste sie ja noch ihrem Onkel Bill ihr Zebra zeigen. Ich lächelte Tamara an. „Danke, dass du sie diesen Nachmittag genommen hast.“ „Immer wieder gerne, sie ist ja ein kleiner Engel.“ Lächelte Tamara und sah zu wie Amy ihr Zebra Bill auf die Nase haute. Es war angenehm, dank Tamara konnte Amy den Hamburger Zoo sehen. Wenn ich mit ihr so was machen würde, könnte sie nicht so ungestört die Tiere anschauen, doch so ging es. Leider konnte ich so selten mit ihr solche Dinge erleben. „Und wie heißt dein Zebra?“ fragte Bill seine Nichte. Amy sah es an. „Bibi, wie du!“ sie zeigte auf Bill und lachte etwas. „Danke, sehe ich etwa aus wie ein Zebra?“ „Ja!“ Nun fing Amy richtig an zu lachen. Bill hob sie hoch und fing an sie auszukitzeln, was Amy gefiel. Ich sah lachend zu ihnen rüber. Tamara ließ sich neben mich fallen. „Nun tun mir aber auch die Füße weh. Das so kleine Kinderfüße schon so lebendig sein können.“ Ich musste grinsen. „Oh ja, vor allem kleine Amy Füße.“ „Papa?“ fragte Amy. „Der spielt grade Schlagzeug, wir haben nämlich ein ganz tolles neue Lied Amy, und deine Mama singt da auch mit.“ Amy sah Bill an, da er grade geantwortet hatte. Dann drehte sie sich zu mir um. „Papa?“ Ich musste etwas lachen. „Du kannst Bill ruhig glauben, dein Papa ist Schlagzeug spielen.“ Amy stand auf. Bill ließ sie von seinen Beinen rutschen. Sie lief durch den Raum zu einer Tür und wollte sie öffnen. Ich stand auf. „Wo willst du denn hin?“ „Papa!“ „Du kannst jetzt nicht zu Papa, das ist auch viel zu laut für dich. Guck mal, Bill hat noch dein Bibi.“ Ich zeigte auf Bill der mit dem Zebra grade ein wenig rum spielte. Amy lief sofort wieder zu ihm und nahm es ihm weg, „meins!“
Gratis bloggen bei
myblog.de