Jubi-Storys
Warum?
Es war doch für ihn
Thema Nr. 1
Ich wünscht ich wär ein Engel....
One Night in Magdeburg
PS: Ich liebe dich!
Beautiful
I hate this Song
Es tut mir Leid
Ich erinnere mich an die Zeit...


Kapitel 665:

Es war Samstagabend. Ich versprach Jojo mit ihr auf eine Party zu gehen. Es war keine große Party, nur eine von Katharina, eine Freundin von uns. Sie hatte Geburtstag. Wir wussten, dass Andi wahrscheinlich da sein würde. Jojo hoffte dort auf eine Versöhnung, was ja auch berechtigt war, schließlich waren alle beide da und sie liebten sich. Nur beide waren sich zu fein sich beim anderen zu entschuldigen. Meine Brüder und Gustav bleiben zu Hause. Sie machten schließlich grade Pause. Georg war nicht von seinem Niklas weg zu bewegen und zwingen wollte ihn auch keiner. Na ja Glück für mich, ich konnte viel bei Jojo sein und mich um sie kümmern, sie hatte es in diesen Tagen so nötig. Ich suchte ihr sogar die Sachen für die Party heraus und zwang sie sich zu schminken, sie war einfach lustlos. Nun gut den ganzen Quatsch davor musste ich ja jetzt nicht erzählen. Wir gingen hinein in das Haus von Katharina. „Jana, ich bin aufgeregt.“ Sagte Jojo. „Weshalb? Andi liebt dich!“ versicherte ich ihr noch einmal. „Hallo, ihr beiden!“ kam eine gut gelaunte Katharina auf uns zu. „Alles Gute zum Geburtstag!“ gratulierten Jojo und ich ihr beide. Dann gaben wir ihr eine Sektflasche die wir mitgebracht hatten, so gesehen als Geschenk. „Sag mal Jojo, bist du gar nicht mehr mit Andi zusammen?“ fragte Katharina Jojo etwas schockiert. „Ähm, wieso?“ „Weil er so eine Silvia mitgebracht hatte.“ Sagte Katharina. Okay! Schockzustand! Und das nicht nur bei mir. Ich blickte zu Jojo. „Doch eigentlich schon!“ sagte Jojo etwas energisch. „Aber er und sie…“ Katharina fing an zu stottern, weil ich ihr ein Zeichen gab das sie aufhören sollte. „Was ist mit ihm und ihr?“ Jojo sah Katharina böse an. „Nichts?“ sagte Katharina noch kleinlaut und verschwand so schnell sie konnte. Jojo sah zu mir. „Wo ist er?“ „Woher soll ich denn das wissen, ich bin grade mit dir gekommen.“ Antwortete ich Jojo, auf ihre aggressive Frage. Jojo nahm mich ganz fest am Handgelenk und zog mich hinter sich her. „Jojo, STOPP!“ sagte ich und blieb stehen. Sie drehte sich zu mir. „Was ist?“ So aggressiv habe ich sie schon lange nicht mehr erlebt, okay eigentlich noch nie! Ich löste mich aus ihrem Griff. „Jojo, dreh nicht durch, werde doch bitte erstmal klar im Kopf bevor du irgendwas machst.“ Versuchte ich sie zu überreden. „Ich will wissen was er mit der Schlampe macht!“ schrie sie mich fast an. Ich senkte meinen Blick. Ich konnte sie ja eh nicht aufhalten. Ich wusste das Jojo ihn liebte, es war sogar mehr als Liebe. Sie würde es sich nie verzeihen ihn zu verlieren, schon alleine weil sie damals so eine Kacke abgezogen hatte, als sie mit Andi Schluss gemacht hatte wegen Robin. „Dann geh.“ Sagte ich leise. Ich ließ sie natürlich ungern gehen, so gesehen ließ ich sie in ihr Unglück laufen. Ich wusste schließlich, dass da irgendwas wohl grade nicht so richtig dran war was Andi tat, das konnte man aus Katharinas Worten und ihrem Blick lesen, obwohl ich nicht daran glauben konnte, dass Andi so etwas tat, wie das was grade in meinen Gedanken ablief. Jojo tat was ich sagte. Ich folgte ihr natürlich. Ich konnte sie ja nicht alleine in ihr Unglück rennen sehen. Denn das was Katharina da vorhin angedeutet hatte, konnte nichts Gutes bedeuten, ich könnte es einfach so oft wiederholen. Ich machte mir wirklich sorgen. Ich ging um die Ecke in ein anderes Zimmer und lief prompt gegen Jojo gegen, die wie angewurzelt da stand. „Jojo, was ist?“ fragte ich, aber die Frage hatte sich eigentlich schon erübrigt als ich nach oben sah. Er war tatsächlich da! Dort stand Andi, er hatte ein braunhaariges Mädchen im Arm und kam ihr immer näher. Das musste diese Silvia sein. Ich riss die Augen nur so auf, ich konnte das einfach nicht glauben was ich da sah. Andi mit einer anderen und nicht Jojo? Ich dachte immer ich verstand ihn, schließlich war ich auch mal mit ihm zusammen, aber das ging zu weit. Als ich dann endlich in der Lage war, mich wieder bewegen zu können und Jojo aufzuhalten etwas dummes zu tun, war sie natürlich schon lange auf den Weg durch die Leute zu ihrem Freund.
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Kapitel 666:

Ich sah ihr nur hinterher, ich wollte sie eigentlich auch nicht aufhalten. Sie riss die beiden nur so auseinander. Hören konnte ich nichts, die Musik war zu laut. Ich sah nur das Jojo sich tierisch aufregte und Andi nur geschockt da stand und sie anstarrte. Es dauerte eigentlich keine Minute, da sah ich nur wie Jojo die Hände vor ihrem Gesicht zusammen schlug und weinend davon rannte. Andi sah ihr hinterher, er stand dort wie ein begossener Hund. Er sah zu mir. Er hatte ein total nieder geschlagenes Gesicht. Ich sah ihn nur kopfschüttelnd an. Silvia die neben ihm stand stupste ihn nur die ganze Zeit an. Kurze Zeit dachte ich daran noch zu ihm zu rennen und ihn auch noch einmal an zu schreien, doch dann liefen meine Beine wie von selbst Jojo hinterher. Jojo rannte zur Tür hinaus und ich hinterher. „JOJO warte!“ rief ich ihr immer nur nach, aber sie wartete natürlich nicht. Ich wurde automatisch schneller und konnte sie am Ende der Straße einfangen. „Jojo, warte!“ sagte ich noch einmal, doch da hatte ich sie schon fest im Griff. Sie blieb stehen, drehte sich zu mir und sah mich verheult an. „Jana, du hast gesagt er liebt mich! Und ihm wäre die dumme Tusse ganz egal!“ Ihr liefen nur so die Tränen die Wangen hinunter. „Jojo, das haben mir meine Brüder gesagt, ich konnte es doch nicht besser wissen.“ Versuchte ich ihr nun meine Situation zu erklären. Jojo sah mich an. Sie tat mir so Leid, ich merkte wie mir auch schon langsam Tränen aus den Augen schossen. Auch wenn ich versuchte sie zurück zu halten, es brachte nichts. Ich hatte Angst davor das Jojo mir nun ach noch böse wurde. Doch sie kam sofort einen Schritt auf mich zu und ließ ihren Kopf gleich weinend auf meine Schulter fallen. Ich nahm sie ganz fest in den Arm. „Ist gut Jojo…“ flüsterte ich ihr ins Ohr. Sie griff ganz fest meinen Arm, als wenn sie Angst hätte das ich gehen würde, aber das würde ich nie, ich hätte sie niemals in diesem Moment alleine gelassen.

Nachdem der erste Schock verdaut war saßen wir zwei Straßen weiter auf einer Bürgersteigkante unter einer Laterne. „Ich hab es doch eigentlich nicht anders verdient, ich hab ihm doch auch so wehgetan, damals mit der Sache mit Robin.“ Schluchzte Jojo. Ich strich ihr über den Rücken. „Das stimmt nicht! Das weißt du ganz genau. Er weiß wie sehr es weh tut, er hätte es dir trotzdem nicht antun dürfen. Ich meine man führt doch keine Beziehung um sich an einander zu rächen, außerdem ist das mit Robin schon so lange her.“ Jojo nickte leicht. „Du hast wahrscheinlich Recht.“ Sie ließ ihren Kopf auf meine Schulter fallen. „Jana, wenn ich dich nicht hätte…“ Ich legte meine Arme um sie. „Was mach ich denn jetzt?“ flüsterte sie mir zu. „Am besten ist, du redest noch mal mit ihm, aber lass dir erst ein wenig Zeit.“ „Ich komm mir so blöd vor, ich liebe ihn wirklich und trotzdem muss ich wegen ihm weinen. Warum muss immer der Geschädigte weinen und es dem Dreckig gehen, denn der andere hat dem es doch angetan. Und guck Andi ist jetzt glücklich mit seiner Silvia und ich hänge hier wie ein Stück Scheiße.“ „Glaubst du echt dass er jetzt so glücklich ist? Ich meine, wenn er es wirklich so wollte, dann hätte er doch schon Schluss gemacht oder?“ versuchte ich ihr gut zu zureden. Sie zuckte mit den Achseln. „Hat er dir denn nie irgendwas gesagt, ich meine, du bist seine beste Freundin.“ Ich schüttelte leicht mit dem Kopf. „Nein, hat er nicht und ich kann nicht glauben das Bill und Tom mich angelogen haben, mit dem was Andi zu ihnen gesagt hat.“ Jojo wischte sich ein paar Tränen aus den Augen. „Ich verstehe die Welt nicht mehr.“ Kurze Stille trat ein. Nur im Hintergrund hörte man ab und zu ein Auto lang fahren. „Du Jana?“ fing Jojo wieder an. „Ja?“ fragte ich. „Ich möchte aber nicht, das du mit ihm darüber redest, sag ihm bitte nicht wie ich hier rum hang. Er soll nicht sehen das ich so leide wegen ihm!“ sagte sie zu mir. „Ist in Ordnung.“ Antwortete ich. „Sie brauch es mir gar nicht zu erzählen…“ sagte auf einmal eine Männerstimme. Jojo und ich schreckten hoch. Neben uns tauchte wie aus dem dunklen ein großer blonder Junge auf. Es war Andi.

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Kapitel 667:

Jojo sah zu ihm hinauf. „Ich gehe mal ein Stück okay?“ fragte ich, na ja um ehrlich zu sein fragte ich das nur Jojo. Sie nickte zu meiner Überraschung, außerdem rastete sie nicht gleich aus. Sie wirkte ruhig und als wenn sie wirklich mit ihm reden wollte. Ich stand auf, „ich gehe nicht zu weit, also wenn was ist…“ Jojo nickte erneut. Ich ging eigentlich wirklich nur zehn Meter weiter, sodass ich die beiden noch gut beobachten konnte und auch verstehen konnte. „Wie soll ich anfangen Jojo?“ fragte Andi. „Wie wäre es damit, dass du mir die Wahrheit erzählst?“ Jojo weinte schon wieder, das konnte man klar in ihrer Stimme hören. Doch Jojo ließ ihn nicht gleich zu Wort kommen, „Warum küsst du sie?“ Sie sah ihn an. „Ich habe sie nicht geküsst!“ Das hatte er wirklich nicht, zumindest nicht in unserer Anwesendheit. „Hast du nicht?“ „Nein Jojo, ich würde sie doch nie küssen!“ „Warum nicht? Sie ist hübsch…“ „Ja, aber ich liebe sie doch gar nicht! Ich würde nur dich küssen, du bist meine Freundin und meine große Liebe!“ antwortete Andi. „Ja, aber warum… warum tust du das dann alles?“ Jojo fing wieder an bitterlich zu weinen. Am liebsten wäre ich zu ihr gegangen, aber das ging jetzt nicht. „Weil, das alles zwischen uns in letzter Zeit so eingeschlafen war und dieses Mädchen, sie hat sich um mich bemüht und das fand ich natürlich schön.“ Fing Andi an. Jojo weinte heftiger. Andi wollte seinen Arm um sie legen, doch sie streifte ihn ab. „Jojo, du musst mir glauben, ich liebe nur dich! Klar sie ist hübsch, aber sie ist nicht du! Ich habe das alles doch nur gemacht, weil…“ Andi kam ins Stocken. „Weil?“ fragte Jojo. „Ach, weil ich wusste doch, dass du auf diese Party kommen würdest und ich wollte wissen ob du mich noch wirklich liebst und da dachte ich mir dass du dann reagieren würdest, ich meine Eifersucht ist ja irgendwie ein Liebesbeweis oder nicht? Ja und du hast reagiert, doch ich dachte es endet irgendwie anders…“ Andis Stimme wurde dunkler, er kämpfte nun auch schon mit den Tränen. „Es war eine scheiß Idee, ich weiß! Ich verstehe gar nicht wie ich auf so was kommen konnte…“ Jojo sagte gar nichts, sie konnte nicht. Sie weinte zu sehr. „Ich bin zu weit gegangen. Ich weiß das! Johanna, ich liebe dich und niemanden anders, vielleicht bin ich auch Schuld an der ganzen Situation, schließlich hätte ich dir in letzter Zeit auch mehr zeigen können dass ich dich liebe! Ich kann ohne dich nicht leben…“ Wieder wollte er Jojo sanft berühren, und wieder stieß sie ihn weg von sich. „Es tut mir so Leid, ich habe hiermit wohl alle unsere Versprechen die wir uns gegeben haben gebrochen und war zu doof sie zu halten, jeder Mann, hätte sie dir gegenüber gehalten, nur ich nicht!“ Nun fing Andi auch an zu weinen. Sie saßen zusammen unter der Laterne und weinten. Ich wusste nicht wie ich reagieren sollte. Doch ich hielt es für besser, dass sie es alleine klärten. Es war ihr Streit und ihre Beziehung. Doch mir kullerten auch schon Träne für Träne die Wangen hinunter. Sie gehörten einfach zusammen. „Jojo, bitte sag doch was…“ winselte Andi leise. Doch Jojo blieb stumm und weinte nur weiter in ihre Hände hinein, sie konnte nicht sie war zu sehr verletzt. Wie er überhaupt auf so eine beschissene Idee kommen konnte, war für mich unvorstellbar. Andi war immer so vernünftig, das einzige Mal als er was Unvernünftiges gemacht hat war, als es um Jojo ging. Als er Robin geschlagen hatte, dafür das er ihm die Traumfrau weggenommen hatte. Für Jojo tat er einfach alles. Wenn es um sie ging erkannte man ihn nicht wieder. „Ich weiß doch, dass ich Schuld bin, an dieser ganzen Situation!“ versuchte Andi Jojo immer noch zum reden zu kriegen. Nach einer kurzen Zeit sah Jojo zum ersten Mal seid ihrem Gespräch auf. Ihr Gesicht war ganz rot, ihre Augen ganz klein geweint und ihre Schminke hing auch nur noch unter den Augen. „Johanna?“ fragte Andi. Jojo schüttelte mit dem Kopf und stand auf. Er fasste ihr am Arm. „Noch ein letztes Mal, Jojo! Bitte bleib bei mir, ich würde alles dafür tun, bitte!“
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Kapitel 668:

Er stand langsam auf. Doch seine Augen wandten sich nie von Jojo ab. Diese sah die dunkle Straße entlang. „Bitte Jojo!“ flüsterte er. Jojos Blick senkte sich. „Andi, es geht nicht…“ sagte sie leise. Er ließ ihren Arm langsam los. Er wusste, dass wenn sie gehen wollte musste er sie gehen lassen. Sie drehte sich langsam zu ihm um. „Ich kann nicht ohne dich leben!“ Sie sah ihm tief in die Augen. „Was?“ fragte Andi etwas fassungslos. „Ich glaube dir, jedes einzelne Wort was du grade gesagt hast, ich liebe dich!“ Jojo ging zu ihm und legte ihre Hände auf seine Wangen. Langsam zog sie ihn zu sich. Sie begannen sich zu küssen. Ich schloss kurz die Augen. Mir fiel ein Stein von Herzen. Zwischenzeitig hatte ich wirklich gedacht, es wäre nun Aus zwischen den beiden. Ich öffnete wieder meine Augen. Der Kuss war vorbei. Jojo fiel Andi weinend um den Hals, er hielt sie ganz fest in seinen Armen. Zusammen sanken sie auf den Boden. Auch er fing an zu weinen und drückte sie immer fester an seine Schulter. „Ich mag es nicht wenn du weinst, bitte hör auf!“ schluchzte Andi. Doch selber konnte er auch nicht aufhören. Sie war einfach sein Ein und Alles. Mir kullerten immer mehr Tränen die Wangen hinunter. Andi küsste Jojo ganz sanft auf ihr braunes Haar. Sein Arm lag beschützerisch um sie. Mit der anderen Hand stützte er sich auf den Boden ab, sodass sie nicht zusammen umfielen. Jojo dagegen hatte beide Arme ganz fest um ihn gelegt. Ihr Kopf war gegen seine Schulter gepresst. Man konnte sie nur so Schluchzen hören. Es war so als würde man jede einzelne Träne aus ihren Augen fließen hören. Ich saß zusammen gekauert auf der anderen Straßenseite und fühlte nur so mit ihr. Langsam renkte sich meine kleine Welt wieder ein, da sie durch diesen Schock der beiden, doch etwas aus der Fassung geraten war. Ich merkte wie Andi das Gewicht der beiden nicht mehr halten konnte und sie zusammen umfielen. Jojo lag auf ihm drauf mitten auf der Straße. Sie sah ihm in die Augen. „Ich liebe dich Andreas!“ Er sah hoch zu ihr. „Johanna, ich liebe dich auch!“ „Bitte, lass uns nie wieder so etwas tun! Wir tun uns nur gegenseitig weh und wollen es doch gar nicht.“ Sagte Jojo zu ihrem Freund. „Okay, ich verspreche es dir, ich werde dir nie wieder wehtun!“ brachte Andi ihr entgegen. Langsam senkte Jojo ihren Kopf zu ihrem Freund hinab und fing ihn wieder an zu küssen. Ich ließ einen erneuten, diesmal lauteren Schluchzer von mir los. Ich fand es einfach zu romantisch und es war einfach nur schön mit an zu sehen. Außerdem merkte man in solchen Momenten einfach wie sehr man seinen Partner vermisste, wenn er Gustav Schäfer war. Wenn er nicht immer da sein konnte wenn man vielleicht grade den Drang dazu hatte. Jojo sah hoch zu mir. „Ich muss zu Jana!“ hörte ich nur Jojo leise zu ihrem Freund sagen. Ich ließ meinen Kopf wieder fallen und weinte weiter. „Geh!“ sagte Andi nur zu ihr und es dauerte nicht lange als Jojo vor mir hockte. „Hey…“ Ihre Stimme klang immer noch verheult, aber glücklich. Ich sah auf. Jojo sah mich an. Im ganzen Gesicht sah man ihre Schminke, man konnte genau sehen wo eine Träne lang geflossen war. „Alles wieder okay?“ fragte ich sie. Sie nickte. Andi tauchte hinter ihr auf und setzte sich neben mich. „Leidest du so mit?“ fragte er und legte einen Arm um mich. Ich nickte und merkte wie ich etwas rot wurde, schließlich war es ja eigentlich ihr Problem. Jojo huschte ein Grinsen über die Lippen. „So ist sie halt! Komm her Schatz!“ Jojo nahm mich in ihre Arme. „Ich freue mich so für euch!“ sagte ich, sodass es beide hören konnten. Auch Andi legte noch seine Arme um uns beiden. „Ihr beiden seid einfach die wichtigsten Menschen in meinem Leben, das solltet ihr wissen, ohne euch beiden möchte ich nicht leben! Und das wisst ihr beiden ganz genau!“ sagte er. Wir sahen zu ihm. Er hatte schon wieder Tränen in den Augen. Andi war nicht so wie jeder andere in seinem Alter. Andi war anders, er zeigte auch mal seine Gefühle, selbst wenn er sonst so der Starke von uns war. Was seine beiden Mädels an belang war er aber immer für uns da und stand uns mit Rat und Tat zur Seite, wenn uns wer wehtun würde, würde er demjenigen wehtun, ohne groß nach zu denken.
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