Jubi-Storys
Warum?
Es war doch für ihn
Thema Nr. 1
Ich wünscht ich wär ein Engel....
One Night in Magdeburg
PS: Ich liebe dich!
Beautiful
I hate this Song
Es tut mir Leid
Ich erinnere mich an die Zeit...


Kapitel 663:

Bis zum Abend versuchte ich Jojo zu trösten, doch nichts gelang mir. Zum Glück kam dann ihr Bruder Henry nach Hause. Ihr zweiter Vertrauter. Die beiden hatten eine super Geschwisterverbindung. Jojo kam mit allen ihren Problemen immer zu ihm. Okay, bei mir war es genauso, aber trotzdem fand ich war es zwischen den beiden etwas Besonderes. Er übernahm das Häufchen Elend für mich, sodass ich nach hause konnte. Ehrlich gesagt ließ ich Jojo ungern alleine. Sie hatte mich schließlich auch nie alleine gelassen. Doch sie sagte immer wieder, dass ich gehen konnte, dass mein Mann und meine Tochter auf mich warteten. So wie ich Jojo kannte hätte sie sich dann nur noch mehr Vorwürfe gemacht, weil sie meine Zeit mit Gustav und Amy zerstört hatte. Ich ging aber auch, weil ich noch mit Andi reden wollte. Gut das wollte ich eher übers Telefon machen. Gustav würde das nicht freuen, aber Jojo war in diesem Moment einfach wichtiger, ganz egal wie selten er da war und wie überraschend er heute gekommen war. Eigentlich war der Krach wischen Jojo und Andi heute Schade. Schließlich war heute doch ein schöner Tag, Niklas wurde geboren. Na ja, auch schöne Tage konnten nicht immer perfekt sein. Also ich kam zu hause an. Tom öffnete mir die Tür, obwohl ich grade meinen Schlüssel ins Schlüsselloch stecken wollte. Das erste was er zu mir sagte war gleich „Wir müssen reden!“ ich sah ihn verwirrt an, doch ich beschloss erstmal meine Schuhe auszuziehen und meine Jacke weg zu hängen. Dann folgte ich meinem großen Bruder. Er saß am Küchentisch. Neben ihm saß Bill, sie sahen beide sehr ernst aus. „Was ist euch denn über die Leber gelaufen?“ fragte ich. „Setz dich erstmal.“ Sagte Bill auffordernd. „Ach darf ich raten, es fing mit A an und hört mit I auf.“ Dann setzte ich mich. „Richtig, Andi!“ „Jungs, seid mir nicht böse, aber ich will da nicht drüber reden, es ist ihr Beziehungsproblem, ich mag mich da lieber raus halten. Die beiden müssen miteinander reden und nicht über uns. Ich finde das krank. Ihr erzählt mir alles aus Andis Sicht und ich euch aus Jojos und dann wissen wir alle schon mehr als die beiden selber und ganz am Ende sind wir nur Schuld, weil wir wieder irgendwas geheim gehalten haben oder irgendwas ausgeplaudert haben, was eigentlich geheim bleiben sollte. Seien wir mal ehrlich, genau genommen bleibt wieder alles an mir hängen, weil Jojo ausrastet mich anschreit und Andi euch eh verzeiht.“ Ich stand wieder auf. „Jana halt!“ sagte Bill. Ich drehte mich genervt um. „Was ist?“ „Du willst es doch wissen, du bist neugierig und normalerweise würdest du jetzt hier hängen und gerne alle Informationen wissen wollen.“ Stellte Tom klar. „Ja, normalerweise ist das vielleicht so und wenn ich ehrlich bin dieses Gespräch hier reizt mich ja schon, aber trotzdem die beiden müssen das klären, die beiden haben schon so viel überwunden dann können sie sich auch zu einem Gespräch aufraffen. Und wie gesagt ich will nicht vor den beiden wissen wie das Gespräch ausfällt, weil dann heult sich Jojo bei mir aus und sagt wieder „du wusstest es oder?“ und ich hasse es wenn sie das fragt und ich mit einem nicken antworte.“ Doch ich redete natürlich gegen eine Wand. Die beiden waren darauf aus mit mir über die beiden zu reden, also taten sie das auch. „Andi liebt Jojo!“ sprach Bill einfach drauf los. „Er will sie nicht verlieren, aber er will das sie sich mal wieder ein wenig um ihn bemüht, dass sie ihm zeigt wie sehr sie ihn liebt.“ „Ach und weil er sie so sehr liebt chattet er immer mit einer anderen rum?“ Warum war ich nur so leicht zum reden zu bringen. „Ach die Tussi ist ihm doch vollkommen egal, die hat ihn angeschrieben und nervt ihn immer voll, aber er mag es nun mal Jojo ein wenig zu ärgern mit solchen Dingen.“ „Und warum meldet er sich nicht bei Jojo und sagt ihr das, warum müssen wir das grade ausdiskutieren?“ fragte ich. „Weil er jetzt ein wenig sauer ist, sie traut ihm schließlich zu sie wegen irgendeiner daher gelaufenen zu verlassen.“ Ich verdrehte die Augen „Männer.“ „Was Männer!“ äffte Tom mich nach. „Ihr seid viel zu kompliziert, Andi soll dich mal nicht so anstellen und es ihr einfach sagen.“ Ich war genervt von diesem Gespräch, schließlich wollte ich es gar nicht führen. „Warum sagt Jojo ihm das nicht einfach.“ Zickte Bill mich an. „Was soll Jojo sagen?“ ich sah ihn böse an. „Ja, das sie ihn liebt und das sie alles für ihn tun würde!“ wurde Bill nun etwas lauter. „Jojo, möchte vielleicht auch mal besser behandelt werden.“ Ich stand auf. „Ach das steht etwa nur den Mädchen zu oder was?“ Bill stand auch auf und stützte sich auf den Tisch. Ich drehte mich ruckartig um und stemmte auch meine Arme auf den Tisch „meistens ja, falls du es noch nicht gemerkt hast!“
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Kapitel 664:

„Halt, halt! Stopp!“ kam nun Tom dazwischen und setzte sich zwischen uns auf den Tisch. „Kein Grund sich zu streiten. Ihr habt damit schließlich nichts zu tun, ihr seid nur mit ihnen befreundet und nicht selber das Paar.“ Bill sah mich böse an. „Siehst du, da ist schon mal der erste Grund warum ich dieses dumme Gespräch nicht führen wollte… Leckt mich doch.“ Sagte ich wütend und ging. Das musste ich mir nicht bieten. Es war mir einfach zu blöd. Klar ich hatte mit gemeckert, aber manchmal war das einfach nötig. Wütend stampfte ich die Treppe nach oben und ging in mein Zimmer, wo Gustav grade versuchte Amy ins Bett zu bringen. Doch ich veranstaltete unabsichtlich ein bisschen mehr Krach als ich eigentlich wollte. Gustav und Amy sahen mich an. „Ich glaube deine Mutter ist sauer Amy.“ Ich streifte mir durch die Haare und atmete einmal schnell tief durch. Dann setzte ich mir ein Lächeln auf die Lippen. „Nein, ist sie nicht.“ Ich ging zu meiner kleinen Familie. „Geht es ins Bett mein Spatz?“ fragte ich Amy, die mich etwas verwirrt ansah, aber dann doch mit einem „Ja.“ Antwortete. „Endlich macht es wieder der Papa.“ Lächelte ich ihr zu. Da fiel Amy auch ein Lächeln über ihre Lippen, okay beim Thema Papa war sie immer glücklich. „ich wünsch dir eine Gute Nacht und Träum schön ja?“ Amy nickte, ich gab ihr noch einen Gute Nacht Kuss und ging aus dem Zimmer. Amy und Gustav sollten den Moment alleine verbringen, sie hatten es verdient. Ich kramte gleich mein Handy aus der Hosentasche und suchte Jojo Handynummer. Jojo ging schnell ran, sie hatte das Handy wohl neben sich liegen. „Also Jojo, Bill und Tom meinten, Andi liebt dich immer noch, er wollte dir nur mal zeigen in der letzten Zeit, dass er sich etwas ungeliebt fühlt und du es ihm wieder mehr zeigen sollst.“ „Ja wie denn? Noch mehr geht nicht und wie kann ich einem Menschen zeigen wie sehr ich ihn liebe, wenn ich denke das er schon lange eine andere am Start hat?“ fragte sie. „Ach genau, zum Thema Sylvia meinten sie nur, sie wäre ihm vollkommen egal, doch er versucht dich nur eifersüchtig zu machen, damit du wieder mehr dich um ihn bemühst.“ Erklärte ich ihr. „Ach das heißt, das ich bei ihm wieder angekrochen kommen soll und mich entschuldigen soll oder was?“ fragte sie gleich schnippisch. „Genau, das heißt es.“ Versuchte ich mit ruhiger Stimme zu sagen. „Kann er vergessen, warum kommt er denn nicht? Er verarscht mich hier 2 Wochen lang, da finde ich da kann von ihm was kommen und sag das jetzt nicht Bill und Tom, auf die Idee kann er ruhig selber mal kommen. Unser Mister „sie behandelt mich wie Dreck“, sollte sich erstmal Überlegen wie er mich in letzter Zeit behandelt hat. Jana ich lege jetzt auf, ich werde nur sauer und ich will nicht das wir uns anzicken.“ „ist in Ordnung.“ Sagte ich nur und damit legten wir auf. Warum mussten immer alle so stur sein und alle so starke Persönlichkeiten, andere Entschuldigten sich immer für alles, andere versuchten es und fangen immer an zu weinen und wenn sie stark sein möchten weinen sie erst recht und wir? Wir waren alle zu starke Persönlichkeiten um nachzugeben. Am liebsten hätte ich mein Handy einfach auf den Boden geschleudert. Ich muss sagen eins haben wir mit dieser Geschichte wieder hingekriegt. Jeder war sauer auf irgendwen. Okay ich war sauer auf alle Jungs die mit in dieser Geschichte beteiligt waren. Ich landete nach dem Telefonat im Wohnzimmer, wo ich mich gestresst zu Gordon und meiner Mutter auf das Sofa fallen ließ. „Du siehst fertig aus.“ Sagte meine Mutter. Ich sah sie an. „Ich bin fertig.“ „Oh ja und kaum sind Bill und Tom wieder da wird es auch schon wieder lauter im Haus, weswegen habt ihr euch dieses Mal gestritten?“ fragte meine Mutter. „Wir haben uns nichts gestritten.“ Sagte Tom der grade in das Zimmer kam und sich neben mir auf das Sofa warf. „Was war das denn dann? Das hat man ja im ganzen Dorf gehört.“ Meinte Gordon. Tom und ich blickten ihn skeptisch an. „Meine Güte das ist doch nur so ne Redewendung, also was war das dann?“ Ich sah zu Tom. „Ja Tom was war das denn bitte dann?“ Nun sah ich ihn durch dringlich an. „Jana und wir hatten nur verschiedene Ansichten von einer Sache, die jetzt auch egal ist.“ Lächelte Tom. „Nä Schwesterchen?“ „Aber klar Brüderchen.“ Brummte ich ihn nur an. „Gut.“ Sagte Tom nur noch und legte sein Kopf auf meine Beine und sah zum Fernseher. Unsere Mutter und Gordon ließen das weitere Nachfragen auch wenn sie natürlich merkten, dass das grade alles nicht so ganz richtig war.
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