Jubi-Storys
Warum?
Es war doch für ihn
Thema Nr. 1
Ich wünscht ich wär ein Engel....
One Night in Magdeburg
PS: Ich liebe dich!
Beautiful
I hate this Song
Es tut mir Leid
Ich erinnere mich an die Zeit...


Kapitel 661:

Ich kuschelte mich an seine Schulter. Gustav gab mir ein Kuss auf die Stirn. Doch dann schreckte ich durch ein Geklopfe an meiner Tür hoch. „Jana?“ Es war Tom. Warum grade jetzt? „Was ist?“ fragte ich. „Telefon, Jojo ist dran…“ ich verdrehte die Augen. „Sag ihr ich ruf sie zurück, ich kann grade nicht.“ Ich wollte mich grade wieder hinlegen. „Sie sagt es sei wichtig.“ Ich stöhnte auf. Wenn Jojo sagte es sei wichtig, dann musste es auch wichtig sein, auch wenn es mich grade etwas störte. Gustav sagte nichts dazu, er ließ mich einfach machen. Ich öffnete die Tür ein Spalt, sodass mein Arm grade so durchpasste. Schließlich war ich immer noch nackt. „Danke, Tom.“ Sagte ich. Mein Bruder verstand, dass er verschwinden sollte. Ich nahm das Telefon an mein Ohr. „Ja, Jojo was gibt’s?“ „Stör ich grade?“ fragte sie. „Nein, du störst nicht.“ Log ich ihr ein Stück vor, aber wie gesagt sie war nun mal meine beste Freundin. „Also Jana, wenn ich jetzt grade wirklich stören sollte sag es mir, dann ruf ich echt noch mal später an, will dir ja die Zeit mit Gustav nicht versauen.“ „Jojo, nein du störst nicht, aber du könntest ja jetzt endlich mal loslegen.“ Sagte ich zu ihr. „Womit?“ fragte sie verwirrt. „Wie wäre es mit der Sache weswegen du anrufst, wir haben uns doch vor ein bis zwei Stunden erst gesehen.“ Gustav sah mich fragend an. Ich zuckte mit den Schultern ich verstand Jojo in diesem Moment auch nicht. „Ach ja….“ Fuhr Jojo endlich fort. „Eigentlich ist nichts, ich wollte eigentlich nur mal ein wenig mit dir so… quatschen.“ „Quatschen?“ fragte ich etwas durcheinander. „Ja, ähm… quatschen!“ Bestätigte Jojo mir etwas unsicher. „Ist irgendwas?“ fragte ich nun direkt nach, weil sie war ja doch etwas komisch am Telefon. „Nein, es ist nichts, ich werde wohl wieder auflegen, ich glaube ich habe dich doch gestört. Tschüss.“ Und schon kam das Besetztzeichen. Ich nahm das Telefon langsam von meinem Ohr und blickte etwas verwirrt drauf. „Was ist?“ fragte Gustav. „Jojo war grade ganz komisch am Telefon, so total verstört und abgehackt.“ Antwortete ich ihm und sah langsam zu ihm. „Und jetzt? Komm wieder ins Bett, wenn sie darüber reden will, also wenn überhaupt wirklich was passiert oder los ist, wird sie sich noch mal melden.“ Redete er mir gut zu. „Aber was ist wenn wirklich was ist?“ „Guck mal, sie weiß doch, dass sie immer zu dir kommen kann, sie hätte es doch grade dir erzählt. Es ist bestimmt nichts, komm her. Sie wollte bestimmt nur, warte wie hat sie es genannt: Quatschen?“ Langsam ging ich zu ihm. Ich setzte mich aufs Bett. Er zog mich zu sich unter die Decke. Langsam strich er mit seiner Hand meinen Rücken rauf und runter. Es war ein schönes Gefühl. Sanft strich er mir mit seiner Hand durch die Haare. Ich schloss die Augen. Ich spürte meine Haut an seiner. Immer wieder strich seine Hand meinen Rücken hinauf und hinab. Doch ich konnte es nicht genießen. „Gustav? Was ist wenn wirklich was mit Jojo ist?“ fragte ich und öffnete meine Augen wieder. „Jana…“ Ihm gefiel es wohl so gar nicht das ich grade über Jojo sprach, obwohl er grade versuchte die Zweisamkeit zu genießen. Ich drehte mich zu ihm um. “Nein, was ist wenn wirklich was ist, sie würde doch nicht einfach ohne Grund hier anrufen das weiß ich.“ Ich blickte Gustav in die Augen. „Du machst dir immer viel zu viele Gedanken.“ Zärtlich strich er mir eine Haarsträhne aus dem Gesicht. „Vielleicht.“ Gab ich ihm kleinlaut wieder. „Aber…“ „Jana…“ kam wieder nur von Gustav. „Es tut mir Leid, ich hör schon auf.“ Ich legte mich auf den Rücken und sah an die Decke. Gustav streichelte schon wieder meinen Hals. Vorhin war Jojo auch so abgelenkt, vor Sophies Anruf, was war bloß los mit ihr? „Gustav…“ ich sah zu ihm. Sichtlich genervt sah er mich an. „Sei mir nicht böse, aber ich muss zu ihr, könntest du mich vielleicht fahren?“ Ich sah ihn bittend an, es war mir wirklich wichtig. Johanna war schließlich immer für mich da gewesen, nun war sie dran. „Ja natürlich, sonst gibst du ja gar keine Ruhe.“ Mit den Worten nahm er seine Hände von mir und stand auf. „Danke mein Schatz!“ Ich gab ihm einen Kuss auf die Wange. Ich wusste es wirklich zu schätzen, das er seine freie zeit mit mir sogar opferte.

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Kapitel 662:

Ich stand vor Jojos Haustür. Gustav war wieder weggefahren. „Was machst du denn hier?“ fragte Jojo die mir die Tür öffnete. „Dich fragen was los ist?“ ich sah zu ihr. Sie bat mich herein. „In dein Zimmer?“ Jojo nickte wortlos. „Wer ist denn da Schatz?“ fragte ihre Mutter. „Jana…“ Ihre Mutter kam aus dem Wohnzimmer. „Hallo, wo ist denn die Kleine?“ „bei ihrem Papa!“ antwortete ich. „hättest sie doch mitbringen können.“ „Mama…“ sagte Jojo genervt zu ihrer Mutter. „ja, Entschuldigung, ich gehe dann mal wieder.“ Ich ging in Jojos Zimmer, in das sie mir gleich folgte. Ich ließ mich auf ihr Bett plumpsen. „Also? Und jetzt sag nicht wieder es ist nichts.“ Jojo sah etwas gedankenabwesend neben mir und starrte auf den Fußboden. Dann sah sie aber auf. „Ich hab mich mit Andi gestritten.“ „Warum und wann überhaupt, wir haben uns doch vor 2 Stunden das letzte Mal gesehen und da war noch alles in Ordnung.“ „Ja eben, also vor einer halben Stunde bin ich dann nach Hause.“ „Und warum?“ harkte ich nach. „Ach, es ist einfach so in letzter Zeit. Er behandelt mich nicht mehr so wie am Anfang, okay ich meine wir sind jetzt auch schon eine ganze Zeit zusammen, aber seid zwei Wochen bin ich so Luft für ihn, er hat keine Zeit für mich oder wenn ich da bin hängt er an seinem PC. Aber das schlimmste ist ich krieg keine Küsse mehr und Sex hatten wir seid dem auch nicht mehr, so als wäre ich Luft.“ Erklärte Jojo. „Aber warum sagst du das denn nicht?“ „Na ja, weil ich mir dumm vorkam, ich dachte ich bilde mir das alles nur ein. Manchmal ist es doch so, das man sich so was einbildet und ich wollte immer auf Nummer sicher gehen. Hast du das denn gar nicht bemerkt das da ne Veränderung zwischen uns war?“ Sie sah mich fragend an. Also jetzt wo sie mich so drauf ansprach, da hatte sie schon recht. Immer wenn ich mit den beiden so zusammen war, hielten sie nie Händchen und ein Kuss habe ich zwischen den beiden eigentlich auch lange nicht mehr gesehen. „Na ja, jetzt wo du es sagst. Weißt du denn gar nicht woher das kommen könnte?“ Jojo zuckte mit den Schultern. „Na ja, er hat da ein Mädel kennen gelernt im Internet.“ „Das hat er dir erzählt?“ „Bist du bescheuert, hat er eben nicht, die ist neu hier in Magdeburg, so und ich weiß das er normalerweise so ein Schwachsinn nicht glauben würde, weil guck mal wie viele Weiber schreiben ihn an und lügen dann auch rum, nur weil sie Tokio Hotel kennen lernen möchten.“ Jojo schien diese Sache wirklich ernst zu nehmen, auch wenn ich es noch nicht ganz verstand. „Und warum glaubt er grade ihr?“ „Was soll ich denn das wissen, aber seid dem ist es halt so komisch zwischen uns und ich weiß nicht was ich machen soll.“ „Was sagt er denn dazu, du hast doch bestimmt mit ihm darüber geredet oder?“ Ich hoffte es, dass sie es getan hatte. „Na ja ich habe es versucht, aber er ist mir immer ausgewichen und hat sich quer gestellt und hat eigentlich nix wirklich gesagt, na ja und dann…“ sie blockte ab. „Ja, Jojo und dann?“ Sie sah zu Boden. „Na ja, dann hab ich ihn angeschrieen, wie so ne Bekloppte, ich kam mir auch mega doof bei vor, aber es musste raus.“ Ich schluckte erstmal. „Was hast du gesagt?“ Bei Jojo Aussetzern wusste man nie so richtig. „Das er ein Arschloch ist und er mir weh tut damit. Das ich ihn Liebe und das ich mich ignoriert von ihm fühle und er aufhören soll mich wie Luft zu behandeln.“ Ich sah sie an, „das ist doch gut, hast du wenigstens die Wahrheit gesagt und gesagt was dich verletzt.“ Jojo seufzte, „das war leider noch nicht alles…“ Okay ich hatte es ja eh schon geahnt. „Was denn noch?“ „Das er doch zu seiner bescheuerten Silvia gehen soll…“ Sie blickte enttäuscht von sich selbst hinab. „War es das?“ Ich drückte schon meine Daumen zusammen. „Ja das war es…“ sagte Jojo. „Wirklich?“ fragte ich sicherheitshalber noch einmal nach. „Ja, ganz sicher.“ Gut wenn sie es so sicher sagte, sollte ich es ihr wohl glauben. Ich versuchte in meinem Kopf schon ein Plan zusammen zu stellen, wie man diese Kriese wieder ändern sollte zwischen den beiden, doch da viel mir Jojo schon weinend um den Hals.
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