Jubi-Storys
Warum?
Es war doch für ihn
Thema Nr. 1
Ich wünscht ich wär ein Engel....
One Night in Magdeburg
PS: Ich liebe dich!
Beautiful
I hate this Song
Es tut mir Leid
Ich erinnere mich an die Zeit...


Kapitel 655:

Wir kamen zu Hause an. Vor unserem Haus wie immer ein paar Mädchen. Maria sagte ich das sie sich doch etwas verstecken sollte, genauso wie Sophie, doch Saki sagte das er mit dem Auto hinter das Haus fahren würde und wir dann die Hintertür öffnen sollten. Hinter unserem Haus waren große Tannen und die eigentlich relativ dicht standen. Ich stieg mit den Jungs vorne mit aus. Mich kannte eh jeder, schon alleine wegen meiner eigenen kleinen Karriere. Ich folgte also meinen Mann und meinen Brüdern. Die Mädchen freuten sich total als sie merkten, dass wir wirklich zu ihnen kamen. Die Mädchen waren aber schon so um die 17 Jahre alt, aber trotzdem verstand ich nicht wie sie jetzt in der Nacht in der Kälte draußen standen. Für mich war das krankhaft. Da würde man sich ja nur erkälten und wer ist schon gerne krank? Aber dieses Wartevermögen muss ja auch mal belohnt werden. Ich hoffte, dass das Geschrei ausbleibt, doch diese Hoffnung wurde nicht erfüllt, eines der Mädels konnte sich nicht zurück halten. „Pscht!“ sagte Gustav sofort. „Seid still in dem Haus schlafen schon welche, die wollen auch weiter schlafen.“ „Ja seid ruhig! Amy schläft!“ sagte eine der Fans. Dann sah sie zu mir „oder?“ Ich nickte „Ja die auch!“ Das Mädchen lächelte glücklich. Danach fing ich an zu unterschrieben und Fotos zu machen. Mir war das egal, ich machte ausnahmsweise mal alles was sie wollten. Gustav und ich machten sogar ein Kussfoto zusammen. Es gab schon welche aber nie so richtig in der Öffentlichkeit, weil es ja schließlich unsere Liebe war und nicht eine Liebe die nur für die Öffentlichkeit ausgelegt ist. Vielleicht hielt unsere Beziehung auch so gut, weil ich das Leben kannte, wenn man bekannt war. Gustav legte sein Arm um mich und wir gingen hinein. Ich schloss die Tür auf, meine Brüder standen noch vorne am Zaun. Gustav stürmte gleich erstmal zur Hintertür um Maria rein zu lassen. Langsam schlüpfte ich aus meinen Schuhen. Da klopfte mir Tom auf den Rücken. Bill war hinter ihm und schloss die Tür. „Schwesterchen was geht ab?“ ich blickte zu Tom hoch. „Hast du zu viel getrunken?“ fragte ich. „Nein, warum muss gute Laune immer was mit saufen zu tun haben?“ „Ich weiß nicht, ist halt manchmal so!“ Ich stellte meine Schuhe an die Seite. Da kamen Maria und Gustav. „Alle fertig zum ins Bett gehen?“ fragte ich nach. Wir waren uns alle einig und gingen hinauf in unsere Zimmer.

Es vergingen zwei Monate. Die Jungs waren wieder voll unterwegs. Maria hat es in den zwei Monaten schnell in unsere Clique geschafft. Vielleicht lag es daran das sie oft bei mir war damit Kai und Amy zusammen spielen konnten, vielleicht aber auch daran das alle gemerkt haben wie nett sie war, doch ich glaube am ehesten lag es daran das sie sich mit Tom so gut verstand und alle nur wollten das es ihm wieder gut geht und sie hofften das es vielleicht die Chance gab die beiden zusammen kamen. Dies sprach natürlich nie jemand aus. Weil Tom immer noch zu sehr an Andra hing, auch wenn er dies nie sagte. Doch sonst war er lockerer im Umgang mit anderen Mädchen und hätte Maria schon längst rumgekriegt. Maria war sowieso über beide Ohren in ihn verliebt, das merkte jeder. Wenn nur Toms Name fiel wurde sie rot im Gesicht. Eigentlich war es niedlich und ich wünschte ihr auch das ihre Träume war würden, aber was sich bei Tom im Kopf abspiegelte konnte ich nun mal nicht sehen, auch wenn ich es eher erahnen konnte als viele andere Menschen. Ich saß grade mit Jojo und Amy bei Andi herum. Wir langweilten uns etwas. Andi kitzelte Amy grade durch, ihr lachen hallte durch den ganzen Raum. Es verbreitete eine gute Stimmung in mir. Ich sah zu Jojo, sie blickte etwas verträumt zu den beiden. „Was ist los?“ fragte ich sie. Sie sah zu mir. „Nichts? Was soll sein?“ „Ich weiß nicht du bist so abgelenkt.“ Sagte ich. „Von was denn, wir machen doch gar nichts!“ meinte Jojo dann. Sie hatte eigentlich Recht, trotzdem glaubte ich ihr nicht so Recht. Ich merkte wie mein Handy in meiner Hosentasche anfing zu vibrieren. Immer im falschen Moment ich wollte doch grade bei Jojo weiter nachstochern. Ich sah auf den Display „Sophie“ stand dort. „Papa?“ fragte Amy ganz außer Atem. „Nein, Sophie.“ Ich ging dran. „Ja?“ „Jana, wir haben ein großes Problem!“ Sofort schreckte ich auf. „Was denn?“ „Ich habe verdammt noch mal wehen und Georg ist nicht da und der Geburtstermin ist doch erst in einer Woche und deswegen ist er nicht hier und ich weiß jetzt gar nicht was…“ sprudelte es so aus Sophie heraus. „Hey, ruhig erstmal! Was möchtest du genau von mir?“ „Komm bitte zum Krankenhaus und hilf mir du hast das doch schon mal gemacht!“
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„Okay ich komme!“ sagte ich und sofort danach legten wir auf. „Okay das baby kommt!“ „Sophies?“ fragte Jojo und gleichzeitig fragte Andi „Georgs?“ „Ja von den beiden das Kind und sie möchte das ich komme, weil Georg ja nicht da ist…“ nun wurde ich auch langsam aufgeregt, ich merkte wie mein Herz schneller anfing zu schlagen. „Ich fahr dich!“ sagte Jojo sofort, die nun auch endlich ihren Führerschein gemacht hatte. Ich ging schnell zu Amy. „Amy? Onkel Andi passt auf dich auf, denn die Sophie bekommt jetzt ihr Baby!“ ich gab ihr noch schnell einen Kuss. „Schön das mich auch jemand mal fragt!“ fing Andi an rum zu muffeln. Dann blickte er aber zu Amy, „na was soll’s wir machen uns jetzt einen schönen Tag!“ und kitzelte sie weiter. Ich lief so schnell es ging mit Jojo runter zum Auto. „Ich ruf mal Bill an und frage ob Georg es überhaupt schon weiß.“ „mach das“ sagte Jojo, die sofort los fuhr. Das wählen der Nummer und die Tut Töne schienen in dem Moment doppelt so lang zu sein wie sonst. Ich war so voller Vorfreude und Angst vor was auch immer. „Ja?“ „Ja Bill ich bin es.“ Schrie ich halb in mein Handy rein. „Oh Jana, ist ja gut wir sind ja schon gestartet in ungefähr drei Stunden sind wir da.“ „Na hoffentlich ist es bis dahin noch nicht rausgerutscht, ich glaube sie wünscht sich nicht sehnlicher als das Georg so schnell wie möglich kommt.“ Sagte ich nun doch etwas ruhiger. „Ja, aber wir können es nicht ändern.“ „Ach wirklich… na ja bis nachher, wir fahren jetzt zu ihr also Jojo und ich.“ Sagte ich ihm. „Wo ist Amy?“ „Bei ihrem Patenonkel!“ „geht klar.“ Sagte Bill und dann legten wir auf. „Ich bin so aufgeregt.“ Sagte nun Jojo, nicht nur sie ich auch. Ich kam mir fast nervöser vor als bei meiner eigenen Entbindung, gut vielleicht hatte ich die Nervosität auch schon wieder vergessen. „In drei Stunden sind sie erst da!“ sagte ich Jojo. Sie sah mich geschockt an. „Guck nach vorne auf die Straße!“ Sie tat sofort was ich sagte. „In drei Stunden?“ „Ja, in drei Stunden.“ Kurze Stille kehrte ein. Ich merkte richtig wie mir das Blut in Kopf schoss und mir immer wieder warm und kalt im Wechsel wurde. Auf einmal legte Jojo eine Vollbremsung hin. Wir flogen regelrecht nach vorne. „Jojo!“ schrie ich. „Ja Entschuldigung die Ampel ist rot, hab ich nicht gesehen!“ brüllte sie zurück. Ich sah sie an. Ihre Augen starrten wir verrückt auf die rote Ampel. Mir fiel ein leichtes Lächeln über die Lippen, ich kam mir so dumm vor. Ich war so aufgeregt, so unbeschreiblich aufgeregt. Ich musste mich selber belächeln was wir für eine Hektik hier an den Tag legten, ein Baby kam ja meist nicht innerhalb von 5 Minuten auf die Welt. Ich atmete tief durch. „Jojo, wir sollten entspannter sein!“ Und wieder atmete ich tief ein und auch tief wieder aus. „Ja, vielleicht sollten wir das, deswegen musst du keine Schwangerschaftsgymnastik auf meinem Beifahrersitz veranstalten!“ Ich musste lachen. Jojo sagte es so trocken. Jojo warf einen kurzen Blick zu mir. „Jana, du bist kacke.“ Und fing ebenfalls an zu lachen. „Wieso lachst du?“ brachte sie unter ihrem Gekicher heraus. „Warum lachst du?“ stellte ich ihr die Gegenfrage. „Weil du so kacke lachst und warum lachst nun du?“ „Weil wir so dumm sind! Wir sind doch eh gleich da warum ticken wir so aus?“ Jojo zuckte mit den Schultern. „Jana du bist psychisch gestört wusstest du das schon?“ fragte Jojo nun plötzlich und war einen belustigten Blick zu mir. „Danke, ja weiß ich, du aber nicht weniger! Außerdem lass uns nicht über so eine scheiße unterhalten, wir müssen gleich ein Baby auf die Welt bringen.“ Grinste ich. „Zum Glück müssen wir das nicht machen, sondern Sophie.“ Sagte Jojo. Ich nickte sie hatte Recht. Da bog sie auf den Parkplatz vom Krankenhaus ein. Wir fanden auf Anhieb einen Parkplatz. Wir sprangen nur so aus dem Auto. Jojo schloss noch kurz ab, dann liefen wir schon zu dem großen Gebäude. Wir stoppten erst wirklich als wir vorne an der Rezeption standen. „Und nun?“ fragte ich Jojo. „Ich geh mal fragen.“ Antwortete sie. Ich blieb lieber im Hintergrund stehen, musste ja nicht jeder wissen, dass ich hier war.
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