Jubi-Storys
Warum?
Es war doch für ihn
Thema Nr. 1
Ich wünscht ich wär ein Engel....
One Night in Magdeburg
PS: Ich liebe dich!
Beautiful
I hate this Song
Es tut mir Leid
Ich erinnere mich an die Zeit...


Kapitel 651:

Sophie hatte natürlich ja gesagt, sie konnte mir eigentlich nie einen Wunsch abschlagen, von daher war das relativ praktisch. Außerdem war es ihr egal ob da nun eine Person mehr rum sitzt oder nicht, aber schon alleine die Tatsache noch ein kleines Kind da zu haben überzeugte sie. Sophie liebt einfach Kinder.

Es war Samstag, Tag der Hochzeit. Wir hatten alle abgemacht uns vor dem Standesamt zu treffen. Jojo, Larissa und ich gingen zu Sophie, die in einem Nebenraum nervös wartete. „Sind alle schon da?“ Wir nickten. „Auch Georg?“ „Auch Georg.“ Sagte Larissa. „Hey mach dich mal nicht so nervös, als wenn er nein sagen würde.“ Versuchte Jojo Sophie zu beruhigen und ging zu ihr um sich neben sie zu setzen. „Was mach ich denn wenn er nein sagt?“ fragte sie nervös. „Georg, würde nie NEIN sagen!“ sagte ich mit einem Nachdruck. Was dachte sie denn, Georg liebt sie über alles andere in dieser Welt. „Du etwa?“ fragte Larissa. „Seid ihr bekloppt ich würde nie NEIN sagen!“ „Ja siehst du, Georg liebt dich genauso sehr wie du ihn und außerdem hast du da noch was im Bauch, was seine Meinung noch einmal verstärkt.“ Sagte Jojo. „Meint ihr?“ fragte sie und rieb ihren Bauch. „Ja meinen wir… Also ich denke manchmal wirklich alle Bräute sind so wie du, Jana ist auch so abgegangen, okay bei Jana war es die reinste Katastrophe.“ Lachte Jojo nun los. „Danke Jojo!“ meinte ich musste aber auch ins allgemeine Gelächter mit einsteigen. „Sorry das ich die gute Stimmung versauen muss, aber wisst ihr was schön wäre…“ unterbrach uns Sophie. „Lass es bitte…“ sagte Larissa. Sie wusste sofort was Sophie sagen wollte. Es war klar, dass Sophie meinte, dass es schön gewesen wäre wenn Andra heute bei uns hätte sein können. Wir fünf Mädchen waren nämlich zusammen immer unschlagbar gewesen. Aber dies war heute nicht das Thema, heute waren Sophie und Georg mal an der Reihe. Heute war ihr Tag! Also zurück zu ihr. „Ach ich freue mich!“ lächelte ich zufrieden. „Ich mich auch!“ stimmte Larissa mir bei. „Könnt ihr mich mal ein wenig ablenken?“ frage Sophie, „sonst sterbe ich gleich an einem Adrenalinschock!“ „Ja mit was denn?“ fragte Jojo. „Mit irgendetwas, wie wäre es mit einem ganz einfachen Gespräch so wie wir uns sonst auch immer unterhalten, an so normalen Tagen.“ Schlug Sophie vor. „Wo ist denn Amy?“ fragte Larissa. „Bei den Männern, sie war nicht von ihrem Papa los zu kriegen seid dem er heute Nacht wieder da ist.“ Grinste ich. „Das kann ich mir vorstellen. Mein kleines Patenkind ist ein Männerkind, ist ja nicht nur ihr Papa, sondern auch ihre Onkel und ihr Patenonkel. Die steht jetzt schon auf Männer.“ Sagte Jojo lachend. „Jana deine Tochter fängt aber schon früh an.“ Grinste Sophie. Die Tür ging auf. Sophies Eltern kamen rein. „Okay ich glaub wir gehen jetzt.“ Sagte Larissa und so standen wir auf und gingen aus dem Raum. „das muss voll schwer für Eltern sein, weil irgendwie lässt man ja seine Kinder ein Stückchen gehen. Wenn ich mir vorstelle Amy gehen zu lassen…“ „Jana jetzt lehnst du dich aber doch ein bisschen weit aus dem Fenster, Amy ist noch lange nicht an die 18 Jahre alt!“ meine Larissa. „Das stimmt allerdings, welch ein Glück!“ stimmte Jojo noch ein. Dann gingen wir durch die Kirche die sich schon ziemlich mit Leben füllte. Wir nahmen unsere Plätze ein die hinter den Plätzen des Brautpaares standen. Ich sah durch den Raum. Ich fühlte mich wie bei meiner eigenen Hochzeit, eigentlich waren alle da die bei mir und Gustav auch da waren. Aber das liegt natürlich auch daran das wir alle denselben Freundeskreis besitzen und durch die wenige zeit die die Jungs haben nicht viele andere Freundschaften aufbauen konnten. Doch ein paar Mädchen aus Sophies Klasse waren noch da. Die musste sie einladen. Eigentlich waren es ihre Freundinnen, aber manchmal hatte sie doch schon Angst das sie sich verplabbert haben können, weil diese noch nicht so einschätzen konnten was das für Folgen haben könnte. Aber bis jetzt schien alle gut zu sein und Sophie hatte ihn ja auch extra gesagt, dass sie es bitte nicht tun sollen. Da ging die Tür auf und Georg kam rein. Er sah ziemlich aufgeregt und nervös aus. Genauso wie Sophie irgendwie niedlich die beiden.
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Kapitel 652:

Er stellte sich auf seine Position. Man hörte wie das Klavier anfing zu spielen. Langsam ging die Kirchentür auf. Mein Herz fing an zu rasen, meine Güte war ich aufgeregt. Man sah den Beamten der die beiden verheiraten sollte hinein kommen. Und kurz darauf konnte man eine strahlende Sophie, die ihren Vater an der Hand hatte sehen. Langsam schritten sie hinein. Ich hatte ein riesen grinsen auf dem Gesicht, ich freute mich so sehr für die beiden. Ich musste mir auch jetzt schon Tränen verkneifen. Ich sah zu Georg. Er sah Sophie so verliebt an, wie noch nie zu vor hatte ich das Gefühl. Seine Augen glänzten auch schon vor Rührung. Ich holte mir ein Taschentuch aus meiner kleinen Handtasche, die ich extra eingepackt hatte. „Gib mir auch mal eins.“ Flüsterte Jojo mir zu. Ich gab ihr eins und nahm mir auch eins. Ich wischte mir die Tränchen aus den Augen. Sophie und ihr Vater blieben stehen. Er sah sie an sagte noch irgendetwas zu ihr und ließ sie dann zu Georg gehen. Georg streckte gleich seine Hand zu ihr aus. Sophie fasste ihn an und kam zu ihm. Sie konnten gar nicht die Augen von einander nehmen. Dann ergriff der Beamte das Wort.

Eine halbe Stunde später folgte dann endlich der große Moment, auf den wir alle warteten. „Wollen sie Georg, die hier anwesende Sophie zu ihrer Frau nehmen, so antworten sie mit ´ja ich will´!“ Georg blickte zu Sophie. „Ja, ich will.“ Er lächelte sie an. „Nun zu ihnen Sophie, möchten sie den hier anwesenden Georg zu ihrem angetrauten Ehemann nehmen?“ „Ja… ja natürlich will ich.“ Sagte sie total strahlend und blickte zu Georg. „gut dann erkläre ich sie hier mit zu Mann und Frau, sie dürfen die Braut jetzt küssen.“ Da ließ sich Georg natürlich nicht lange bitten. Er nahm Sophie in den Arm und flüsterte ihr noch ein „ich liebe dich!“ entgegen. „ich dich auch.“ Hörte man Sophie noch sagen, dann wurde sie von Georg an sich heran gezogen und sie küssten sich. Wie oft hatte ich die beiden sich schon küssen gesehen, aber dieser Kuss machte richtig Gänsehaut und es lief einen eis kalt den Rücken hinunter. Ich sah zu Jojo und Larissa die neben mir saßen. Alle beiden hatten schon rote Wangen, da sie sich so freuten. Die Musik ging an und die beiden verließen den Raum. Wie sehr sie sich liebten konnte nun jeder sehen. Wir Trauzeugen gingen gleich hinterher. Langsam schritten wir durch die Reihen. Ich sah niemanden der sich nicht über die beiden freute. Als ich bei meiner Mutter vorbei kam nahm ich ihr Amy ab. Sie war die ganze Zeit ruhig gewesen, gut sie hatte auch geschlafen auf dem Arm ihrer Oma. Endlich kamen wir draußen an. Jojo und Larissa lagen Sophie schon lange im Arm und gratulierten ihr von ganzen Herzen. Ich wartete bis die beiden fertig waren. „Sophie komm her.“ Sagte ich zu ihr. Ich nahm sie ganz fest in den Arm. Amy war natürlich noch zwischen uns deswegen passte ich auch etwas auf. „Alles, alles Gute zu eurer Hochzeit und ganz viel Glück für eure gemeinsame Zukunft!“ sagte ich. Sophie wischte sich ein paar Tränen unter den Augen weg. „Danke Jana!“ Dann sah sie zu Amy. „Du kleine Maus, schön das du da warst!“ Sie kitzelte Amy etwas am Kinn. Amy fing ein wenig an zu kichern. „Jetzt müssen wir aber auch dem Georg noch gratulieren oder?“ fragte ich meine Tochter und ging gleich darauf zu ihm. „Georg, herzlichen Glückwunsch für diese wunderschöne Ehefrau!“ grinste ich ihn an. „Danke schön!“ Daraufhin folgte eine dicke Umarmung. „Und wehe du behandelst sie nicht gut!“ drohte ich ihm. „Hab ich das schon jemals?“ fragte er mich. „Nein, eigentlich nicht.“ „ich werde es auch nie tun versprochen!“ versicherte er mir. „Gut, das ist jetzt abgespeichert, wenn ihr euch streitet sag ich dir noch mal bescheid!“ Er fing an zu lachen. Er beugte sich zu Amy. „Bald kommt auch noch ein Baby Amy, dann bist du nicht mehr der Engel in der Mannschaft!“ „Ich glaube das ist ihr egal.“ Sagte ich. Georg musste sich aber nun der anderen langen reihe von Glückwünschen stellen. Tom kam zu mir. „Na, das war ja wohl romantisch oder? Und eine einfache Hochzeit nicht so kompliziert wie deine!“ Da kam auch grade Gustav. „Na und, das war halt der Sophie und Georg Stil, Jana ist da halt etwas anders.“ Sagte er. „Oh ja, das kannst du aber laut sagen.“ Meinte Tom nur sarkastisch dazu.
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