Jubi-Storys
Warum?
Es war doch für ihn
Thema Nr. 1
Ich wünscht ich wär ein Engel....
One Night in Magdeburg
PS: Ich liebe dich!
Beautiful
I hate this Song
Es tut mir Leid
Ich erinnere mich an die Zeit...


Kapitel 649:

Sie war Bild hübsch! So wunderschön! Entschuldigung, vielleicht sollte ich wie immer ganz normal anfangen. Jojo und ich konnten es natürlich nicht lassen gleich am nächstes Tag zu Sophie zu fahren. Und nun stand sie vor uns in ihrem wunderschönen Brautkleid, da wir sie dazu gedrängt hatten es an zu ziehen. Es war Schneeweiß. Einfach ein Traum. Es hatte Spaghettiträger und saß eng an ihrer Brust an, von der Sophie ja nicht all zu wenig hatte, die sie ja stolz zeigen konnte. Außerdem ließ die Schwangerschaft ihre Brüste noch größer sein und runder wirken. Unten ging es auseinander. Überall war etwas Glitzer drauf, aber sonst war es schlicht. So wie es am besten zu Sophie passte, na ja und auch zu Georg. Unter dem engen oberen Teil des Kleides deutete sich aber auch schon ein schöner Babybauch ab. Sie lächelte etwas schüchtern. Ich musste sagen Jojo und ich staunten nicht schlecht. „WOW“ stieß Jojo noch aus. „Weißt du was? Wenn Georg dich so nicht in der Hochzeitsnacht vernaschen will tu ich es.“ Sophie und ich fingen an zu lachen. Jojo grinste nur und stieß dann noch ein Seufzer aus, „ich will auch heiraten! Ihr seid alle immer so hübsch in euren Kleidern.“ „Dann sag es doch Andi.“ Lächelte Sophie. „Bist du wahnsinnig, ich kann doch noch nicht heiraten! Ne, ne ich lass mir da noch Zeit, aber wenn ich eure Kleider immer so sehe da wird man ja doch neidisch.“ „Aber wo du grade von schönen Kleidern sprichst, ich hab da doch noch zwei für euch. Ich würde mich wirklich freuen wenn ihr sie anzieht.“ Sprach Sophie ihren Wunsch mit glitzernden Augen aus. „Wo sind sie denn?“ fragte ich neugierig, schließlich wollte ich sie unbedingt mal sehen. „Wartet, helft mir erstmal aus meinem Kleid raus dann hole ich eure.“ Gesagt! Getan! Sofort machten Jojo und ich mich an die Arbeit Sophie aus ihrem Kleid zu helfen. Es war gar nicht so einfach, Brautkleider waren wirklich die Kompliziertesten Kleider die ich kannte. Mit so vielen Laschen, Bändern, Schleifen und allem drum und dran. Dann muss man aufpassen, dass man nix verknickt oder die Drähte die das alles zusammen hielten auch nicht verbogen. Drähte klingt ungemütlich, aber irgendwas muss ja das Dekoltee halten. Aber trotzdem waren es wohl mit die schönsten Kleider der Welt, da sie einfach einen wunderschönen Tag symbolisierten im Leben eines Menschen, nein zweier Menschen.

Sophie wusste einfach was wir mochten, wir hatten beide graue Kleider die bis zum Knie reichten. Der Rock war etwas weiter und eigentlich war es an sich ganz schlicht außer eine kleine pinke Schleife zierte unsere Hüfte. Dieses kleine Detail macht sie doch zum Hingucker. „Danke für alles…“ lächelte Sophie uns zu als Jojo und ich uns grade betrachteten in ihrem Spiegel in ihrem Zimmer. Ich drehte mich langsam um. „Für was?“ fragte ich und grinste sie an. „Na ja für alles halt…“ Nun drehte sich auch Jojo um. „Ja für was?“ „Na ja das ihr immer für mich da wart, egal was war, als ich das Baby verloren hab oder egal was war ihr wart immer da…“ „Ach dafür… war doch nichts Besonderes.“ Sagte ich und drehte mich wieder um zum Spiegel. „Ehrensache!“ zwinkerte Jojo Sophie noch zu und drehte sich dann auch wieder um. „Das ist es nicht das wisst ihr ganz genau.“ Jojo und ich drehten uns zeitgleich zu Sophie und sagten gleichzeitig. „Wir sind Freunde, da ist das normal.“ Danach blickte ich Jojo an und musste lachen. Diese fing auch an zu lachen und Sophie kam zu uns und nahm uns erstmal kräftig in den Arm. Bald wird sie noch glücklicher sein, bald ist sie die Frau von Georg. Wer hätte damit gerechnet das der mal heiraten würde und dann auch noch Sophie. Okay wen auch sonst, sie waren ja das Traumpaar schlecht hin, aber trotzdem! Es ist einfach schön zu sehen wie etwas was zusammengefunden hat sich nicht mehr von einander trennen kann, obwohl sie doch noch beide jung sind. Aber sie bekommen auch noch ein Baby, die Krönung der perfekten Beziehung eines perfekten Paares!
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Kapitel 650:

Am nächsten Tag traf ich mich mit Maria zum Babyplausch. So könnte man es zumindest nennen. Wir saßen in der Stadt in einer Eisdiele und aßen mit unseren beiden Knirpsen ein Eis. „Gefällt es dir hier in Magdeburg eigentlich?“ fragte ich sie. „Ach ja, doch, also es gibt schlimmeres, aber manchmal hab ich doch ein wenig Heimweh, aber ich möchte auch nicht nach Hause, habe mich hier jetzt eigentlich gut eingelebt nur manchmal ist man ein wenig einsam, weil so viele Leute lernt man ja nicht kennen, vor allem nicht wenn man ein Kind hat.“ Sie klang etwas bedrückt. „Ja, da hast du Recht, aber bei mir war es ja noch schwerer man muss immer unterscheiden zwischen richtigen Freunden oder nur welche die sich bei mir einschleimen wollen wegen Tokio Hotel, zum Glück hab ich meine besten Freunde gefunden.“ Lächelte ich. „So ein Glück möchte ich auch haben.“ Meinte Maria und steckte Kai ein Löffel Vanilleeis in den Mund. „Na ja, dafür leidet Amy darunter ganz schön, Kai ist ja eigentlich der einzige richtige Babykontakt den sie auch Privat trifft, sonst ist das halt schwierig.“ Maria nickte, sie verstand mich. „Bist du manchmal sauer das alles so ist wie es ist?“ fragte sie. Ich sah sie skeptisch an. „Eigentlich ja nicht…“ seufzte ich, „aber ich versuche da auch nicht so oft drüber nach zu denken denn das macht nur schlechte Laune und depressiv.“ Dann kehrte eine kurze Stille ein. Ich musste an Gustav denken. Er ist zwar oft zu hause, schon alleine wegen Amy, aber was wäre wenn alles anders wäre? Wenn er nicht bekannt wäre und immer bei uns wäre wie in so einer richtigen Familie? „Jana du wolltest nicht drüber nachdenken“ grinste Maria. „Ja stimmt.“ Musste ich nun auch anfangen zu Grinsen. „Lass uns das Thema wechseln, was machst du am Wochenende?“ fragte Maria. „Kann ich nicht sagen! Das gibt nur Ärger.“ Antwortete ich. Maria sah mich skeptisch an. „Ach du kannst es ruhig wissen, aber ich muss es dir ins Ohr flüstern.“ Sagte ich. Maria lachte etwas. „Uh wie früher im Kindergarten…“ Ich musste auch kurz lachen, dann hielt sie mir aber ihr Ohr hin und ich flüsterte ihr in Ohr „Georg und Sophie heiraten.“ Ein breites freudiges Lächeln breitete sich auf ihrem Gesicht aus. „Das freut mich.“ „Und mich erst! Magst du vielleicht mitkommen?“ fragte ich. Maria sah mich verwirrt an. „Ich kann da doch nicht mitkommen, die beiden kennen mich doch gar nicht wirklich.“ „Ach klar, erstens hättest du was zu tun am Wochenende, zweitens könntest du neue Leute kennen lernen und drittens wäre Amy dann nicht so alleine.“ Versuchte ich sie zu überzeugen. „Jana, das ist ja ne wirklich nette Idee, aber das geht wirklich nicht. So eine Feier ist doch was Privates und das möchte man nur mit allen die einem Nahestehen feiern. Und die werden doch sauer sein wenn du einfach wen mitbringst.“ „Ach du kennst die beiden nicht so gut wie ich, denen ist das relativ gleich, solange es kein Paparazzi ist den ich mitbringe und wenn ich dir vertraue dann glauben sie mir das du nett bist.“ Überzeugungsarbeit leisten war gar nicht so einfach. „Gib es doch zu du würdest gerne mit kommen oder?“ fragte ich noch mal nach. „Ja schon…“ „Na also wo liegt das Problem?“ „Jana…“ fing Maria wieder an. „Nichts Jana, du kommst mit und falls es dich beruhigt könnte ich Sophie ja noch mal fragen okay?“ Maria nickte, „aber wenn sie `Nein` sagt musst du sie noch überzeugen wollen, es ist ihr Tag und da hat sie zu entscheiden.“ „Ja ist doch klar!“ lächelte ich. So schlimm war ich doch auch wieder nicht, manchmal zwar stur und ich will auch oft meinen Willen durchbringen, aber trotzdem war ich doch sonst ein angenehmer Zeitgenosse. „Wäre aber wirklich schön wenn ich mit dürfen würde, diese feiern…“ Wir konnten ja nicht das Wort `Hochzeit` sagen, wer weiß wer uns zu hört. „… sind immer schön, ich liebe so was!“ ich musste grinsen, ihre Augen leuchteten. Hochzeiten sind einfach romantisch, da konnte niemand was gegen sagen. „Alle Mama!“ sagte Amy, da ihr Eis nun ausgelöffelt war. „Mehr?“ fragte sie. „Nein Amy ein Eis reicht am Tag!“ „Mehr Eis!“ antwortete sie darauf. „Nein Amy das gibt nur Bauchweh.“ „Wie die Mutter so die Tochter. Beide dickköpfig bis zum geht nicht mehr.“ Lachte Maria, wo mit sie wohl auch ein wenig recht hatte.
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