Jubi-Storys
Warum?
Es war doch für ihn
Thema Nr. 1
Ich wünscht ich wär ein Engel....
One Night in Magdeburg
PS: Ich liebe dich!
Beautiful
I hate this Song
Es tut mir Leid
Ich erinnere mich an die Zeit...


Kapitel 645:

Gut jetzt war Ende! Nun hatten wir wirklich das Gefühl, das Tom und mir die Augen raus fallen würden. Das sprechen hatten wir nach diesen zwei Wörtern von Bill grade auch verlernt. „Alter was ist?“ fragte Bill. Doch eine Antwort bekam er dennoch nicht. „Meine Güte das war ein Scherz!“ „Wie jetzt?“ Tom sah ihn verwirrt an. „Natürlich war ich bei Larissa, ich liebe Larissa das wisst ihr ja wohl, also bitte! Was denkt ihr von mir.“ Krach! Ich merkte regelrecht wie mir ein riesen Stein vom Herzen viel. Hatte der Kerl vor mir eigentlich einen Knall mir so einen Schrecken ein zu jagen? Das konnte grade nicht wahr sein! „Ne oder…“ brachte ich nur heraus und starrte meinen Bruder regelrecht an. „Bleib ruhig Schwesterchen!“ sagte Bill nur mit einem lockeren Lächeln auf den Lippen. „Bitte was? Ruhig bleiben? Du hast sie doch nicht mehr alle!“ Ich tippte mir noch mit einem Finger gegen die Stirn und stand auf. „Ich geh Amy ins Bett bringen bevor ich mich hier noch ganz verliere!“ Normalerweise wäre ich jetzt runter gekommen und hätte gelacht das ich auf so einen Scheiß reingefallen bin, aber grade ging das nicht. Das war wirklich nicht witzig! Manchmal überlegte ich wirklich ob diese beiden Brüder nicht besser in der Klapse aufgehoben wären, das wäre nämlich für mich besser sonst würde ich da bald noch landen. Manchmal machte man sich total die Scheiß Gedanken, aber was soll es. Ist doch eigentlich auch egal, am Ende! Bill und Larissa ging es also wieder gut. Zwischen ihnen war also alles wieder wie immer, wie früher. Ein warmes Gefühl breitete sich in mir aus. Die Wörter, wie früher, sie wärmten mich. Früher, dieses Früher bestand grade aus der Zeit bevor Andra gestorben ist. An die Zeiten davor wollte ich nicht denken, es ist schon zu viel Scheiße passiert, zwar auch schönes, aber meist bleiben doch die schlechten Erinnerungen in einem. Ich weiß noch an so vielen Abenden wo wir alle glücklich zusammen saßen und so viel gelacht haben, es half einem immer, die anderen bei sich zu haben, wie eine Familie. Doch jetzt merkt man jedes Mal das ein teil fehlt, eigentlich wollte ich es jetzt vergessen, aber das „wie früher“ lässt es wieder aufwachen in mir. Klar es ist nicht lange her als es das letzte mal da war. Aber es wird nie in Vergessenheit geraten, schon alleine nicht wenn ich Tom ansehe. Er wirkt nicht traurig oder belastet, aber sie gehörte zu ihm. Aber was sollte man tun? Nun ist es eh zu spät. Doch das schöne ist, das an Menschen, die weg sind, tot oder verschwunden nur gute Erinnerungen bleiben. Wenn man an Situationen denkt, sind es meist beschissene, wenn man an Menschen denkt gute Erinnerungen. „Mama…“ Amy sah mich an, ich blickte zu ihr. „Weint!“ Sie sah mich mit ihren blauen Augen an. Erst jetzt merkte ich, dass ich eine kleine Träne auf der Wange hatte. „Nein Amy, Mama weint nicht! Mama ist glücklich, Bill geht es wieder gut und Tom geht es auch immer besser und wir beide sind doch auch glücklich.“ Amy sah mich weiter an, sie verstand es nicht. Ich verstand es ja selber nicht. Ich war glücklich aber auch betrübt. Doch Amy brachte mich zum Lächeln. Ich fing an ihr die Windeln zu wechseln und sie um zu ziehen. „Amy bist du müde?“ fragte ich meine Tochter nach einem langen Gähnen. „Ja!“ sagte sie. Ich grinste und nahm sie auf meinen Arm. „Na dann! Ab ins Bett würde ich sagen.“ Sie jammerte nicht, Amy jammerte eigentlich selten wenn sie ins Bett sollte. Sie war ein pflegeleichtes Kind, was uns eine ziemliche Last abnahm. Sie war ein Sonnenschein, sie half jedem unbewusst aus jeder Last heraus und mich erinnert sie jedes Mal wenn ich sie sehe an ihren Papa und dann weiß ich dass er an uns denkt. Das er uns nie vergisst und immer für uns da ist, egal was passiert. Scheiße! Ich bemerkte mal wieder wie gut es mir eigentlich ging, wie perfekt ich lebte. Eigentlich gemein! Aber andererseits, um an meiner Stelle zu sein müsste man viel verdrängen können, das können nicht viele. Doch jeder einzelne schmerzhafte Tag war mir dieses Leben mit diesen Menschen wert, jeder einzelne!
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Kapitel 646:

Es verging eine Woche. Jojo und ich gingen grade durch die Stadt. Amy verbrachte diesen Nachmittag mit ihrem Patenonkel. „Hoffentlich erkennt dich keiner, es nervt nämlich!“ sagte Jojo. „Ich weiß! Aber na ja!“ „Ja ich weiß du kannst ja nichts dafür.“ „Richtig!“ stimmte ich Jojo zu. „Sag mal, was hat Bill eigentlich zu Liza gesagt? Wegen Larissa und so?“ Ich zuckte mit den Schultern, weil ehrlich gesagt wusste ich es auch nicht. Aber er hatte mit ihr telefoniert, seid dem war Liza auch nicht mehr in der Schule gewesen. Das wusste Jojo aber selber. „Aber du kannst sie ja mal fragen!“ sagte ich zu Jojo als ich sah das Liza und grade entgegenkam. „Was für ein Zufall.“ Lachte Jojo. „Hey!“ sagte ich und stoppte Liza so. Sie schaute hoch, hatte eben nur auf den Boden geschaut. „Oh Hi, ihr beiden!“ sagte sie und zwang sich ein Lächeln auf ihre Lippen. „Ähm alles okay?“ fragte ich, danach hätte ich mir aber selber in den Arsch beißen können. Alles okay? Was für eine Frage! Natürlich war nichts okay. „Haha!“ gab sie mir schnippisch zurück. „Hey, sei nicht sauer auf Jana die kann doch auch nichts dafür das Bill so ein Arschloch ist.“ Verteidigte Jojo mich gleich. „Ach, als wenn ihr euch nicht gewünscht hättet, dass er wieder mit Larissa zusammen kommt.“ „Mir war es egal!“ sagte ich. „Ach rede nicht! Das glaubt dir doch eh keiner!“ Sie sah mich böse an. Dabei hatte ich ihr nichts getan. Nur weil ich seine verdammte Schwester war. „Trotzdem musst du mich doch nicht so anmachen! Woher willst du wissen was ich will?“ wurde ich nun auch etwas unfreundlich. „Ist doch klar Larissa, deine heilige Freundin, die ihre beste Freundin verloren hat und deshalb noch mehr zu bemitleiden ist! Sie hat doch nur das Recht auf den schönen Mann! Und dann kommt da die billige Schlampe daher und nimmt ihr diesen Mann weg. Das ist doch genau das was du denkst!“ „das stimmt doch gar nicht, das hab ich nie gesagt!“ verteidigte ich mich. „Aber gedacht!“ fauchte Liza. So hatte ich Liza ja noch nie erlebt. „Mädels!“ ging nun Jojo dazwischen. „Was?“ fragten wir sie beide gemeinsam. „Ihr seid Freundinnen? Jana kann doch auch nichts für Bills Gefühle!“ „Ist doch klar das du auf ihrer Seite stehst und auf seiner! Von der Schlampe!“ meckerte Liza nun auch Jojo an. „Weißte, gleich knallt es.“ Wurde Jojo nun etwas vorlaut. „Ich glaube wir gehen jetzt lieber.“ Sagte ich auch reichlich angepisst, aber noch mit klarem Menschenverstand. Ich nahm Jojos Arm und versuchte sie hinter mit her zu ziehen. „Warum gehen? Jetzt fängt es doch grade erst an.“ Meinte Jojo nun schon in Angriffsstellung. „Ja schlag doch zu!“ meinte Liza nur. Mit einem kräftigen Zug, zog ich Jojo zu mir, die schon am Ausholen war. Was Jojos Freunde anging, konnte sie zu ganz schön heftigen Maßnahmen greifen. Jojo sah Liza immer noch sauer an, aber trotzdem zog ich sie hinter mir her. Ich wollte einfach nur noch hier weg. Bevor Jojo noch was Unüberlegtes tat. Sie war zwar schon dabei, aber ich wollte noch schlimmeres vermeiden. Nach ein paar Schritten riss sich Jojo los. Aber sie blieb bei mir und ging neben mir her. Ich hatte schon Angst gehabt das sie wieder zu Liza rennen würde, die hatte aber auch umgedreht. „Was fällt der ein…“ murmelte Jojo vor sich hin, da sie merkte das ich nichts mehr von Liza hören wollte in diesem Moment. „Jojo…“ antwortete ich. „Sorry, aber so was nennt sich Freundin!“ „Jojo…“ „Ja ich hör ja schon auf.“ Ich sah zu ihr. „Wirklich ich schwöre!“ lächelte sie mir Unschuldig rüber. „Ja ist okay!“ antwortete ich, glauben tat ich da zwar nicht so dran, aber was anderes blieb mir ja nicht übrig. „Wenigstens wissen wir jetzt, dass sie wirklich in Bill verliebt war.“ Sagte ich. „Jana du wolltest aufhören?“ lachte Jojo. „Ja Entschuldigung, aber dass musste noch mal raus.“ Verteidigte ich mich. „Ja, du hast aber Recht! Leid tun kann sie einem oder besser gesagt konnte, nach dem da grade eben kann sie mein Mitleid vergessen.“ Zickte Jojo immer noch etwas. „Ich glaub Mitleid will sie auch gar nicht, ich meine so ein Mensch war sie ja auch nicht, nicht so wie so viele Leute die sich immer Mitleid mit irgendwelchen Geschichten erheucheln.“ „Nein ist sie nicht stimmt ja alles, aber trotzdem ist sie scheiße!“ maulte Jojo kleinlaut.
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