Jubi-Storys
Warum?
Es war doch für ihn
Thema Nr. 1
Ich wünscht ich wär ein Engel....
One Night in Magdeburg
PS: Ich liebe dich!
Beautiful
I hate this Song
Es tut mir Leid
Ich erinnere mich an die Zeit...


637. Kapitel


Kurze Zeit später ging die Tür auf. Tom kam rein. Ja mit Tom! Tom hatte rote Augen. Die Jungs die auf dem Boden spielten drehten sich auch ruckartig um. Da hörten wir auch die Haustür aufgehen. Bill und Liza ihre Stimme waren zu hören. Kurze Zeit später ging die Wohnzimmertür wieder auf. „Tom?“ Bill kam grade rein und sah sein Bruder an. „Bill setz dich bitte.“ Sagte dieser zum ersten Mal, seid dem er in diesem Raum war. Bill tat was er sagte ließ seinen Bruder dabei aber nicht aus den Augen. Liza folgte Bill schnell. „Ich glaub ich muss mit euch reden…“ Tom senkte den Kopf. „Ich weiß nicht wieso oder warum! Ich weiß selber, dass der Alkohol keine Lösung ist und ihr wisst auch, dass ich ihn schließlich nicht brauche. Nur es lässt mich vergessen was ist und was war. Ich hab es schon so oft gesagt, dass für mich eine Welt zusammen gebrochen ist als sie gestorben ist und das wisst ihr. Ich weiß nicht wieso es mich so fertig macht. Es ist einfach so komisch. Selbst wenn ich mich an die schönen Zeiten erinnere muss ich weinen, weil ich weiß es wird nie wieder so eine schöne Zeit geben. Dabei sollte es mich doch glücklich schätzen, dass ich sie mit ihr hatte. Mehr als wohl jeder anderer. Ich weiß ihr seid immer für mich da und tröstet mich und versucht mich zu verstehen, aber das lindert meine Schmerzen nicht. Es tut doch trotzdem weh, dagegen hilft das meiste weinen auch nicht. Es ist halt nicht heilbar. Vergessen tu ich es dadurch ja auch nicht. Aber trotzdem, ich danke euch dafür was ihr für mich tut. Ihr habt so viel Geduld das ist unnormal. Bill ich weiß das du bestimmt nicht wolltest, dass Larissa kommt, was ich total gut verstehen kann. Aber es hat mir wirklich geholfen. Larissa ist so über Andras Tot hinweg wie keiner hier glaub ich. Sie hat gesagt, dass sie oft in den Himmel schaut und etwas zu Andra sagt und dann ein warmes Gefühl bekommt. Ich glaub an so was zwar nicht, aber sie hat das Gefühl das Andra immer bei ihr ist. Für sie ist Andra nicht tot. Ich hab mir vorgenommen, es so ähnlich zu sehen. Ich denke Andra will bestimmt nicht, dass ich hier rumhänge und heule, das bin schließlich nicht ich. Sie ist alleine gegangen ohne uns, also müssen wir auch ohne sie leben. Sie wird schon gewusst haben, was sie alles hinter sich lässt…“ Tom heulte inzwischen schon wieder. Aber es war nicht diese Verzweiflung, die man sonst klar erkennen konnte. „Ich denke ich werde noch Zeit brauchen, aber ich weiß dass ich das schaffe. Mit Larissa über so viele Dinge zu reden die Andra anging, war einfach nur das Beste was ich machen konnte. Sie hat mir viel erzählt was ich noch nicht wusste und es waren so schöne Dinge… Nein Jana nicht…“ Tom kam ganz plötzlich auf mich zu, da ich anfing zu weinen. Er nahm mich in seinen Arm. Warum ich weinte war eigentlich ganz anders. Diese positive Einstellung die er hatte, wie er so voraus blickte und zum ersten Mal so richtig die Andeutung machte das er auch noch mal jemand so annähernd doll lieben kann wie Andra. Jojo die neben mir saß, hat sich auch schon auf Bills Schulter gelehnt und angefangen zu weinen. Das war einfach nichts für uns beiden. Jojo musste einfach mitleiden, alle Sorgen die ich hatte, hatte ich ihr erzählt und sie begann genauso zu fühlen. Doch all diese Sorgen waren in diesem Moment wie verschwunden. Ich griff nach Toms Händen. „Du wirst wieder glücklich werden, ich weiß das“ flüsterte ich ihm zu. Er warf mir ein kurzes ECHTES Lächeln zu und ging dann zu Bill. Doch als er an Jojo vorbei ging, nahm er diese auch noch einmal kurz in den Arm. Bill und Tom, die beiden Brüder, sie nahmen sich in den Arm. Vor ein paar Stunden war Tom noch so sauer auf uns. Aber das was in Moment passierte war wie im Märchen. Ob er es durchhalten würde, ich denke schon. Dieses Mal klang es so echt. Vielleicht war das was in letzte Zeit abging in ein paar Tagen, Wochen schon wieder aus unseren Köpfen verschwunden. „Wo ist Larissa?“ fragte Bill dann leise seinen Bruder.

______________________________________________

638. Kapitel


„Sie ist oben, sie wollte dem Massengeheule hier unten nicht zu sehen.“ Antwortete Tom. Bill nickte. „Und wer ist der kleine Junge da?“ fragte Tom. „Das ist Kai.“ Sagte Georg total Freude strahlend. „Kai, ah ja!“ „Ich hole Larissa mal runter…“ lächelte ich und stand auf. Ich sah nicht zu Bill, mir war egal was er dazu sagte. Sie hatte meinen Bruder wieder zum Lächeln gekriegt, sie sollte da oben nicht versauern. Ich ging in Toms Zimmer. Sie saß auf seinem Bürostuhl und bewunderte grade seine kleine Gitarrensammlung. „Hey…“ sagte sie als ich rein kam. „Alles wieder in Ordnung?“ Ich nickte „Danke…“ „Gern geschehen das weißt du doch.“ „Magst du nicht runterkommen?“ fragte ich. „Ja, aber ich fahr nach Hause, ich muss Bill ja nicht unbedingt unter die Augen kommen.“ Antwortete sie. „Warum denn nicht, ich dachte du könntest dir nach ein wenig Zeit wieder vorstellen mit ihm zusammen zukomme.“ „Ja, aber die Zeit ist noch nicht um. Ich fühl das.“ Ich sah sie skeptisch an, aber dagegen konnte man nichts sagen. „Dann bringe ich dich wenigstens zur Tür.“ Lächelte ich und öffnete die Zimmertür. Langsam gingen wir zur Treppe und diese hinunter. „Was hast du denn heute noch vor?“ Ich sah sie an und öffnete dabei die Haustür. „Ich denke ich werde irgendwen anrufen und mal schauen was…“ sie stoppte. Die Wohnzimmertür ging auf. Tom kam raus. „Hey, ich wollte mich noch mal bedanken.“ Lächelte er und nahm sie noch einmal ganz fest in den Arm. „Kein Thema.“ Sagte sie und kniff ihm noch einmal in die Wange. „Doch, ist es ohne dich gar nicht zu denken, dann würde ich immer noch verkracht sein mit den allen hier.“ Ich schloss die Haustür wieder, schließlich unterhielten sich die beiden noch. Da ging die Wohnzimmertür erneut auf. „Tom, Jana wollt ihr nicht wieder rein…“ Bill. Wieso war mir klar, dass er sie heute noch sehen würde. Wie sollte er bitte da drum rum kommen? Larissa stieß ein „Bill!“ aus. Er sah sie an, geschockt, verwirrt und total von der Rolle. „Ich…Ich dachte du warst schon weg ich hab doch die Tür gehört.“ Meinte er dann. Larissa die die ganze Zeit wie eine Gibssäule da stand, fing auf einmal an ganz heftige Bewegungen zu machen. „Ähm, Sorry aber ich muss los.“ Sie nahm die Türklinke in die Hand und riss die Tür auf. Doch Tom und ich reagierten ganz schnell und hielten sie fest. Sie drehte sich wieder zurück, da in die andere Richtung laufen sinnlos war. Ich fühlte wie sie zitterte. „Ich muss los!“ sagte sie immer noch in ihrem hektischen Ton. „Musst du nicht!“ meinten Tom und ich gleichzeitig. „Doch, der Bus…“ „Kommt in eine Stunde erneut.“ Führte Tom ihren angefangenen Satz zu Ende. Da hörte Larissa auf einmal auf sich zu wehren. Sie blickte Bill an. Dem es plötzlich vollkommen die Stimme verschlagen hatte. „Redet ihr bitte!“ zwang ich sie. „Was sollen wir reden? Ich habe ihm alles gesagt, alles in einem sehr langen Gespräch, zwischen uns gibt es nichts zu klären. Ich muss mir meinen Gefühlen neu klar werden und in Moment lebe ich auch ganz gut ohne ihn, wie man sieht oder nicht? Es tat mir zu sehr weh, das er nie für mich da war, als es mir auch scheiße ging. Nie hat er mich gesehen nie! Das haben wir alles schon geklärt, da gibt es nichts mehr zu Reden.“ Plapperte Larissa auf einmal wild drauf los. Leider auch nur Dinge die wir auch schon wussten. „ja, ich brauch dich auch nicht mehr! Ich hab jetzt mit dir abgeschlossen, wie lange denkst du denn, dass ich auf dich warte. Auf mich hat auch niemand Rücksicht genommen oder? Also bitte stell dich nicht so an! Ich bin dankbar dafür das du heute hier warst, aber ich brauch dich nicht sehen, du hast mir so weh getan!“ brüllte er sie zurück an. Dann war es wieder still. Ich sah zu Tom, der mich auch nur etwas hilflos anblickte. So war das jetzt eben aber auch nicht gedacht. „Ich geh jetzt!“ sagte Larissa und drehte sich um. Doch dieses Mal hielten wir sie nicht fest. Sie riss die Tür auf und ging ein Schritt nach draußen. Dann blieb sie aber stehen und kam wieder rein. Immer noch mit einem wütenden Gesichtsausdruck. Ihr war wohl noch irgendetwas eingefallen, was sie noch sagen könnte. Sie stürmte auf Bill zu und fing an ihn zu… KÜSSEN? Ich riss die Augen auf und starrte die beiden nur so an.

______________________________________________
Gratis bloggen bei
myblog.de