Jubi-Storys
Warum?
Es war doch für ihn
Thema Nr. 1
Ich wünscht ich wär ein Engel....
One Night in Magdeburg
PS: Ich liebe dich!
Beautiful
I hate this Song
Es tut mir Leid
Ich erinnere mich an die Zeit...


Kapitel 635:

„Na ja…“ sagte Bill. „Wir wurden zum chillen von ihm eingeladen.“ Meinte Jojo und deutete auf meinen Bruder. Ich sah ihn skeptisch an. „Wo ist eigentlich Tom?“ Liza sah um sich. „Na ja…“ sagte Bill erneut. „Also, eigentlich hab ich euch hier her bestellt weil wir das mit Tom nicht schaffen, er will uns nicht sehen und schon gar nicht mit uns reden. Einsehen tut er es auch nicht.“ Ich seufzte, wie Recht mein Bruder doch hatte. „Und du meinst wenn er euch nicht zuhört hört er uns zu?“ Sophie sah dem ganzen wohl etwas ungläubig entgegen. War ihr nicht zu verübeln, konnte ich mir nämlich auch nicht vorstellen. „Na, ja Andi du könntest es doch aber auf jeden fall mal versuchen oder?“ Bill lag viel daran, das merkte man. „Du meinst das bringt was, ich habe Jana das erzählt, das weiß er. Er hält mich für einen Verräter und denkt wahrscheinlich ich will ihn in die Scheiße reiten.“ Ich merkte schon, meine Kopfschmerzen würde ich heute wohl nicht mehr loswerden. Das war alles zu kompliziert. „Ich habe eine Idee.“ Meinte Jojo. „Aber die wird dir Bill nicht gefallen.“ „Mir ist alles recht, Hauptsache es bringt was.“ Sagte dieser nur noch gestresst. „Larissa muss mit ihm reden.“ SCHEIßE! Das hatte gesessen. Das sah man Bill an. Wie lange haben wir den Namen ihm gegenüber nicht mehr benutzt. „Was soll das bringen?“ fragte Bill jetzt etwas unsicher, aber er versuchte weiter sicher zu wirken. Schon alleine wegen Liza. „Sie leidet auch unter Andras Tod oder hat es. Wenn zwei Menschen so was passiert haben sie meistens einen Draht zu einander.“ Antwortete ich und rieb mir nebenbei die schmerzenden Augen. „Glaubst du das bringt was?“ Wand sich Bill jetzt zu mir. „Kann sein, probieren wir es mal oder?“ Ich blickte zu ihm. „Jana du siehst so scheiße aus.“ Brachte Georg wieder raus. „Man JA!“ „Wer ruft bei Larissa an?“ fragte Sophie. „Bloß nicht alle auf einmal.“ Grinste ich, da keiner etwas sagte. „Ich mach ja schon.“ Sagte Gustav und stand auf. „DU?“ fragten wir alle gleichzeitig. Er sah uns etwas verstört an. „Stopp, Stopp, Stopp.“ Sagte ich und stand auf. „Ich mach ja schon. Nichts gegen dich Gustav, aber so das Verhältnis hattet ihr nie.“ „Na gut wenn du das machen willst.“ Ich nahm ihm sein Handy aus der Hand und ging aus dem Zimmer. Dann suchte ich Larissas Nummer und drückte auf wählen. Kurze Zeit später ging sie auch schon dran. „Gustav?“ fragte sie. „Nein, ich bin es Jana.“ „Hey Jana, was gibt’s?“ „Ein großes Problem…“

Ich hatte Larissa alles erklärt, bis ins kleinste Detail. Sie musste schließlich alles wissen, was wir befürchteten und was wir dachten. Sie hatte sofort zu gesagt, sie versprach mir es zu versuchen. Bill verschwand lieber mit Liza zusammen, sie wollten spazieren gehen. Zusammen waren sie ja noch nicht. Georg und Sophie samt Babybauch, verschwanden auch Tom hatte von dem ganzen Besuch gar nichts mitgekriegt. Andi und Jojo blieben noch da. Ich legte mich nach dem Telefonat wieder auf mein Sofa. „Kann ich dir noch was bringen oder so?“ fragte Jojo und sah zu mir rüber. Ich schüttelte nur wortlos den Kopf. „Hat die Aspirin nichts gebracht?“ Gustav sah zu mir. Wieder nur ein wortloses Schütteln meinerseits. Dann kam er zu mir, nahm mein Kopf hoch und setzte sich. Ich legte mein Kopf auf seine Beine. „Das kann man ja nicht mit anblicken, ich hol mal ein Glas Wasser vielleicht hilft es ja.“ Meinte Andi dun stand auf. Ich fühlte wie mir Jojo über die Beine strich. „Die hat es ja voll erwischt.“ „Ja, na ja man sollte nichts nachts im Regen rumlaufen, aber das weiß sie jetzt wohl auch.“ Lächelte Gustav. Ich kuschele mich an ihn ran. Er war so schön warm und roch so gut. Da kam Andi wieder rein. „Ich stell das Glas hier hin nä?“ Ich nickte. „Gut.“ In dem Moment klingelte es auch schon. Jojo sprang auf und rannte zur Tür. Man hörte sofort dass Larissa das an der Tür war. Erstens klingelte sie immer nur ganz kurz und zweitens hörte man Jojo total euphorisch jemand begrüßen. Dann kamen sie schon ins Wohnzimmer. „Hallo.“ Sagte Larissa. Ich drehte den Kopf zu ihr. „Hey.“ Die beiden Jungs sagten auch erstmal Hallo. Larissa sah gut aus. Ihr hellbraunes Haar lag offen über ihre Schultern. Sie hatte einen schwarzen Pullover an mit weißen Sternen drauf. Dann hatte sie noch eine Schultertasche um, auf der auch wieder Sterne zu finden war. „Was ist denn mit dir los?“ fragte sie. „Ich bin krank.“ Larissa legte ihren Kop schief und sah mich an. „Oh armes Jana.“ Sie wirkte fröhlich…
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Kapitel 636:

Larissa war hinauf gegangen zu Tom. Es klingelte an der Tür. Ich stand auf, war etwas genervt, weil ich dachte, dass Bill sicher vor der Tür mit Liza stand und bestimmt kein Schlüssel mithatte. Außerdem war ich immer noch krank und ich hasste dieses aufraffen. Dann öffnete ich die Tür. Maria stand vor mir. Sie hatte ihren Sohn Kai auf dem Arm. Ich hatte sie lange nicht mehr gesehen. Irgendwann hatte ich diesen Babynachmittag ja doch abgebrochen. Kai weinte „Jana, Entschuldigung dass ich dich nerve, aber du bist meine letzte Rettung! Ich hab grade ein mega Problem am Hals und… ach man scheiße.“ Sie sah so aus als wenn sie gleich weinen müsste. „Kann ich dir irgendwie helfen?“ fragte ich ruhig. Sie nickte. „Kannst du auf Kai aufpassen? Ich hole ihn heute Abend auch wieder ab, Versprochen.“ „Klar…“ sagte ich. Sie übergab mir ganz schnell ihren kleinen Sohn, gab ihm zum Abschied noch ein Kuss und drehte um. Ich sah ihr noch hinterher. Was war das denn? Sie war weg und ich hatte ihren schreienden kleinen Sohn auf dem Arm. Ich sah ihr noch etwas nach, doch sie stieg in ein Auto und fuhr los. Kai brüllte immer noch wie am Spieß. „Jana?“ Gustav kam aus dem Wohnzimmer und sah mich an. „Wo hast du auf einmal das Kind her?“ „Das ist Kai, das Kind von Maria… einer Freundin vom damaligen Babynachmittag.“ „Und was machst du mit ihm hier, wo ist sie?“ fragte er weiter. „Ich habe keine Ahnung.“ Sagte ich immer noch etwas verwirrt. Dann drehte ich mich zu ihm. „Sie meint sie hätte ein riesen Problem und deswegen bin ich ihre letzte Rettung.“ Er schüttelte etwas den Kopf. „Du bist krank, dein Bruder läuft in eine Alkoholsucht und dein anderer Bruder ist mit einem Mädchen unterwegs und seine Ex Freundin sitzt bei euch zu hause. Meinst du, du hast nicht schon genug Probleme, jetzt nimmst du auch noch ein Kind auf?“ Ich sah Kai an und wippte etwas in den Knien. „Nein meine ich nicht.“ Ich lachte etwas. Kai weinte immer noch. „Du kannst nicht nein sagen, meine Güte du bist zu Gutmütig.“ „Schau ihn dir doch an, so ein süßer kleiner Junge.“ Gustav musste nun auch Lächeln. „Gib ihn her…“ sagte er ruhig und nahm ihn mir ab. Ich weiß nicht wieso oder warum, aber mein Mann musste eine beruhigende Wirkung auf Kinder haben, denn auch Kai hörte langsam auf zu weinen.

Es vergingen zwei Stunden. Gustav, Georg und Andi spielten mit dem kleinen Kai. Warum grade die Herren wussten wir nicht. Wahrscheinlich war es einfach mal zu toll ein männliches Kind um sich zu haben. Ich lag wieder unter meiner warmen Decke. Ich musste immer daran denken, dass Larissa oben war und mit Tom sprach. Vor allem sie war noch nicht wieder raus gekommen. Ein komisches Gefühl um ehrlich zu sein. Ich hatte viel Hoffnung in Larissa gesteckt. Ich meine sie kannte Andra besser als wir und sie ist noch mehr durch die Hölle gegangen als wir. Aber ich war auch so ungeduldig. Es musste helfen, es musste einfach. Was wäre wenn nicht? Was sollten wir alle dann machen, musste ich dann Angst haben das sich Tom selber zerstört oder was weiß ich was macht. Ich wollte gar nicht drüber nachdenken. Wenn ihm nämlich jemals irgendwas passieren würde, dann würde ich mir das nie verzeihen, auch wenn ich nichts mit der Sache zu tun hätte. Er ist mein Bruder, ich kann ihn aus jeder Scheiße holen, wenn ich das will, wenn ich mich nur genug anstrengen würde. Ich dachte aber auch das ich nicht der einzige war der so dachte. Bill sicher auch. Was machte der eigentlich grade? Ja klar spazieren, aber interessiert ihn nicht wie sein Bruder reagiert? Oder war der Schmerz einfach zu groß seine „Ex-„ Freundin wieder zu sehen? Und was sollte ich jetzt eigentlich mit Kai machen? Na ja okay an den kleinen Jungen dachte ich am wenigsten. Schon komisch den Jungen hier zu haben, aber grade war echt wichtigeres bei mir im Kopf. Ich wurde aus meinen Gedanken gerissen. „Seid mal alle still.“ Sagte ich und ruckartig war es ruhig. Ein Geräusch und noch eins. Okay ganz klar, jemand kam die Treppe hinunter…
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