Jubi-Storys
Warum?
Es war doch für ihn
Thema Nr. 1
Ich wünscht ich wär ein Engel....
One Night in Magdeburg
PS: Ich liebe dich!
Beautiful
I hate this Song
Es tut mir Leid
Ich erinnere mich an die Zeit...




Kapitel 609:

Da klingelte es wieder. „Was ist denn heute los?“ fragte Gustav schon etwas grinsend und ging wieder zur Tür. Ich blickte ihm hinterher. „Ja?“ fragte er durch diese Sprecheanlage. „Ja komm rein.“ Sagte Gustav nur und öffnete die Haustür ein Spalt. Dann kam er wieder zu mir und nahm mir Amy vom Arm. Er lächelte mich an. „Jojo kommst du?“ fragte er dann Jojo. Sie sah ihn fragend an, genauso wie Tom und ich. „Der Dritte Kaulitz ist unterwegs nach oben.“ Sagte Gustav. „ne oder?“ fragte Tom und ich gleichzeitig. „Doch und wir lassen euch jetzt besser alleine.“ Jojo ging sofort zu Gustav und ging mit ihm aus dem Raum. In dem Moment wurde schon die Haustür aufgeschlagen. Da kamen Andi und Bill rein. „Tut mir Leid, aber ich konnte ihn nicht bremsen.“ Meinte Andi ging dann aber gleich zu seiner Freundin, die er ja heute noch nicht gesehen hatte. Außerdem wollte er auch nicht bei dem „Geschwistergespräch“ dabei sein. Bill blickte zu uns. „Was willst du denn hier?“ fragte Tom sein Bruder etwas abfällig und stand vom Boden auf. „Mit euch reden?“ meinte dieser dann etwas zurückhaltend. „Komm rein…“ sagte ich dann und schloss hinter ihm die Tür. „Ähm… ich habe nachgedacht.“ Fing Bill an. „das fällt dir aber früh ein.“ Meinte Tom und blickte sein Bruder wieder mit einem wirklich abwertenden Blick an. Wenn Tom ein so anblickte tat das einem im Herzen weg, das wusste ich. Ich merkte auch wie Bill immer weiter in sich zusammen sank wenn er zu Tom schaute. Aber ich konnte Bill in dem Moment nicht helfen, nein ich wollte es erst gar nicht. Klar das klingt hart, aber hat sich eine riesen Scheiße eingebrockt da konnte er auch mal schön alleine raus finden. „Tom ich habe totale Scheiße gemacht ich weiß, Larissa war die beste Freundin von Andra und du konntest dir auch nicht aussuchen ob du von ihr getrennt werden wolltest oder nicht! Im Gegensatz zu mir. Und… und dann nehme ich dich auch noch als Vorwand das ich Schluss mache nur weil sie gesagt sie hasst dich für diesen Punkt, aber es ist einfach so, wenn dich wer hasst und mir das sagt dann kann ich damit nicht umgehen.“ Sagte er. Tom hatte sich in der Zwischenzeit schon umgedreht und ans Fenster gestellt. Er schaute hinaus. „Hat dir das Andi gesagt oder was?“ fragte ich und sah ihn böse an. „Nein! Jana glaub mir, nach dem du draußen warst ist mir das sofort klar geworden.“ Meinte Bill. Ich wusste nicht ob ich ihm das glauben sollte. Dann blickte er aber wieder zu Tom. „Du bist mein Bruder und der engste Verwandte neben Jana den ich habe. Ohne euch beiden könnte ich nicht leben!“ „GRADE DESHALB BILL!“ Tom drehte sich ruckartig um und sah sein Bruder starr an. „Grade deshalb hätte ich von dir erwartet ein wenig Gefühl für die Sache zu haben, wenn nicht du wer dann? Ja ich weiß Andra ist nun schon ein wenig nicht mehr da, aber ich liebe sie doch trotzdem!“ Tom sah sein Bruder immer noch tief in die Augen. „Ja, aber… ach scheiße wie soll ich das erklären, ich war aber auch so verletzt von dir, als Jana dann gesagt hat was Sache war, dass du lieber zu Andi gegangen bist als zu mir…“ fing Bill an. „Das stimmt doch gar nicht, ich wollte…“ unterbrach Tom ihn. „Lass mich aussprechen!“ stoppte Bill Toms Unterbrechung. „Und dann meinte auch noch Larissa, dass sie dich für solche Momente hasst, dabei müsste sie doch grade wissen was bei dir grade abgeht, ich konnte damit in dem Moment einfach nicht umgehen!“ erklärte Bill sein Gefühle. „Ja, aber grade deshalb bin ich doch nicht zu dir gekommen! Ich weiß doch wie hart das ist, aber ich habe dich immer du warst immer für mich da, die ganze Zeit danach und Larissa? Ja die hatte dich weniger, aber auch sie braucht dich in solchen Momenten! Deswegen wollt eich euch doch etwas Zeit zusammen lassen.“ Sagte Tom dann. Bill senkte den Blick. „Ich glaube ich hab riesen Scheiße gebaut stimmt das?“ fragte er und ließ sich auf Gustav sein bett sinken. Ich blickte zu Tom, der auch zu mir sah. „Ja Bill, tut mir Leid, aber das hast du!“ sagte ich ihm ehrlich. Sein Kopf wanderte in seine Hände. Wir sahen zu ihm, sollten wir ihm jetzt helfen oder ihn die Scheiße alleine ausbaden lassen?
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Kapitel 610:

Tom setzte sich aber sofort in Bewegung zu seinem Bruder und setzte sich neben ihn. Er legte ein Arm um ihn und zog ihn an sich ran. „Hey Alter, das wird alles wieder.“ Sagte er noch und drückte sich ein Lächeln aufs Gesicht. Bill blickte zu ihm. „Ja?“ „bestimmt!“ meinte ich und setzte mich auf die andere Seite. „Also noch mal Entschuldigung für das was ich gesagt und getan habe, ja?“ Tom lächelte. „Vergeben und…“ „Vergessen.“ Sagte ich noch. „Danke!“ meinte Bill noch und fing dann auch wieder an zu Lächeln. Doch das verschwand auch wieder ganz schnell. „Ich glaub ich muss das mit Larissa aber alleine klären, ich hab mir da einfach scheiße eingebrockt.“ Am liebsten hätte ich jetzt gesagt. „Richtig erkannt Bill.“ Aber das hielt ich mir lieber zurück, das würde einfach doof kommen. Bill stand auf und sah uns an. „Ich… ich muss los, etwas richtig machen!“ sagte Bill voller Überzeugung und wollte grade zur Tür raus. „Hey, halt mal!“ rief Tom seinem Bruder hinterher. Bill drehte sich um. „Viel Glück!“ grinste Tom seinem Bruder zu. „Ja Danke!“ und schon hatte Bill sich wieder umgedreht. „STOP!“ rief ich auch noch mal hinterher. „Was ist denn noch?“ fragte Bill. „Warte zwei Minuten!“ sagte ich und sprang schnell auf. Ich lief ins Wohnzimmer von der Wohnung. „Gustav?“ fragte ich. „Oh seid ihr fertig?“ fragte er. „Ja, so halb, aber kannst du Bill kurz mit dem Auto wohin bringen?“ fragte ich ihn. Jojo fing an zu grinsen. „Doch nicht etwa zu…“ Da unterbrach ich sie. „Doch. Natürlich zu Larissa Lavinia.“ „Aber natürlich fahr ich ihn!“ lachte Gustav und stand auf. „Danke Schatz!“ sagte ich und gab ihm ein Küsschen auf die Wange. Dann ging er aus dem Wohnzimmer und man hörte ihn noch zu Bill sagen, „na dann komm!“ Amy die bei Jojo auf dem Schoß saß sah ihrem Papa hinterher. „Papa?“ fragte sie etwas leise, es klang auch so als wenn sie gleich weinen würde. „Hey, Amy Schatz ich bin doch da.“ Sagte ich und setzte mich zu ihr aufs Sofa. Mit ihren kleinen Händchen fing sie an sich in den Augen rum zu wischen. Okay das erste Anzeichen das sie gleich in eine Heulattacke verfallen würde. „Mausi, der Papi kommt doch wieder.“ Doch das schien Amy gar nicht mehr zu hören und fing an zu weinen. Jojo sah mich etwas deprimiert an. „Ey, ich kann da auch nix für!“ „hab ich ja auch nicht gesagt…“ meinte Jojo. Ich beugte mich zu meiner Tochter. „Amy, der Papa kommt wieder und passt auch auf dich auf, der schläft heute Abend auch bei uns.“ Versuchte ich weiter auf sie einzureden, doch sie wollte mir auch gar nicht zu hören. „Was geht denn hier ab?“ fragte Tom als er ins Zimmer kam. Amy schaute hoch und sah Tom an mit ihren roten Augen und ihrem schmollendem Gesichtsausdruck. „Papa…“ schluchzte Amy wieder. „Guck mal, der Papa würde doch nie ohne den Tom wegfahren, also kommt der gleich auf jeden Fall wieder!“ versuchte ich es weiter. „Was weint sie weil sie denkt der Papa ist wieder weggefahren?“ fragte Tom. Ich nickte. „Ach Prinzessin…“ grinste Tom und setzte sich neben seine kleine Nichte. „Guck mal, der Papa fährt nie ohne mich, dem Tom, weg oder?“ Amy blickte ihn mit ihren feuchten Augen an und war kurz ruhig. „Guck mal wir können doch jetzt erstmal was spielen und schon ist der Papa wieder da!“ meinte Jojo, die nun auch noch zu Amy sah. „Ich habe eine Idee.“ Sagte ich und nahm Jojo auf den Schoß und fing an mit ihr „Hoppe, Hoppe Reiter“ zu spielen. Das lenkte sie auch ab.

Nach einer Viertelstunde kam Gustav wieder rein. „PAPA!“ rief Amy gleich freudestrahlend. „Amy!“ meinte dieser und ging gleich auf sie zu. „Du hast ja ganz nasse Wangen und rot sind sie auch, hast du etwa geweint?“ fragte er gleich seine Tochter. Die nur auf seinen Arm wollte. Er nahm sie hoch und sah mich an. „Ja, sie dachte du fährst wieder weg…“ sagte ich ungern. Ich wusste, dass Gustav so was im Herzen wehtat, weil es seine Tochter war. Er würde für sie aufhören, aber das wollte ich ja nicht. „Aber jetzt ist ja alles wieder gut.“ Gab Tom noch sein Kommentar ab.
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Kapitel 611:

Da klingelte es erneut. „Wer ist denn das jetzt noch?“ fragte Gustav und stand ganz genervt auf. „Ach komm lass mich machen.“ Sagte ich und stand auf und drückte Gustav wieder aufs Sofa zu seiner Tochter. Ich ging in den Flur und drückte auf die Sprechanlage „Ja?“ Mir kam gleich ein „Jana?“ zurück von zwei bekannten Stimmen. „Kommt rein ihr beiden.“ Sagte ich und drückte auf den Öffner Knopf. Es waren Sophie und Georg die vor der Tür standen. Ich öffnete schon mal die Wohnungstür. „Ich hab doch gesagt Jana ist bestimmt bei Gustav.“ Hörte ich Sophies Stimme die Treppe herauf hallen. Dann kamen sie zu mir hoch und begrüßten mich erstmal. Dann ging ich mit ihnen ins Wohnzimmer. „Tom du hier?“ fragte Georg leicht verwundert. „Schaut so aus.“ Meinte dieser. „Ach Gott warum hat denn Amy ganz verweinte Augen.“ Fragte Sophie und hockte sich vor die Kleine um sie zu begrüßen. „Weil sie dachte, ich fahr weg.“ Meinte Gustav daraufhin. „Hast du etwa so viel Sehnsucht nach deinem Papi?“ „Wo ist Bill wenn du hier bist?“ fragte Georg Tom und ließ sich neben ihn fallen. „Bei Larissa.“ Sagte Tom kurz und knapp. Georg nickte. „Hat Larissa Bill eigentlich rein gelassen oder hast du ihn nur schnell raus gelassen und bist weiter gefahren?“ fragte Jojo. Georg und Sophie sahen uns etwas fragend an. „Warum sollte sie ihn nicht reinlassen?“ Ach ja die beiden wussten ja gar nicht was los war, sie hatten das alles ja gar nicht mitbekommen. Irgendwie brachte mich das etwas zum schmunzeln. „Er ist rein gekommen.“ Antwortete erstmal Gustav. Andi der die ganze Zeit ein wenig ruhig da saß meldete sich jetzt auch mal wieder zu Wort. „Na das ist doch ein gutes Zeichen. Außerdem hat er sich ja auch wieder mit euch beiden eingekriegt dann wird das doch wohl auch klappen.“ Georg und Sophie sahen noch etwas verwirrter durch den Raum. Irgendwie ging so keiner auf ihre Fragen ein. „Ähm Hallo?“ fragte Sophie. Wir sahen alle zu ihr. „Ja?“ „Ich habe so das Gefühl das in den paar Stunden in denen wir mit keinem von euch gesprochen haben, das heißt seid gestern Abend, viel passiert ist, kann das in irgendeiner Weise sein?“ Wir anderen fingen an zu grinsen. Ja das konnte sehr gut sein, Sophie wenn du wüsstest. „Willst du alles hören oder im schnell Format?“ Sophie sah zu Georg. „Wie lange würde alles dauern?“ fragte dieser. „So ne Stunde bist zwei Stunden.“ Sagte Jojo. „Okay, wir nehmen das Kurzformat bitte, dazu eine Cola und ein Wasser.“ Grinste Sophie dann. „Ja, ja ich geh ja schon.“ Meinte der Hausherr. „Will noch wer was trinken?“ Wir meldeten uns alle. „Und was hättet ihr alle gerne?“ fragte er. „Bring einfach alles mit was du findest und unalkoholisch ist!“ grinste Tom. „Ich helfe dir Gustav!“ meinte Andi und sprang auf. Da klingelte es aber schon wieder. „Sag mal was ist denn heute los?“ fragte Gustav schon fast ein wenig wahnsinnig. „Ich mach die Tür auf.“ Erklärte sich mein Bruder bereit und verschwand mit den anderen beiden aus dem Zimmer. „Wer das jetzt wohl ist?“ fragte Jojo. Ich zuckte mit den Schultern. „Aber Sophie wie geht es dir denn?“ fragte Jojo gleich hinterher und musterte auch Jojos Bauch. Wenn man es wusste konnte man ganz einfach ein Babybauch dahin interpretieren. Aber wenn man es nicht wusste sah man eigentlich noch nichts. „Gut, also sehr gut…“ lächelte diese. Georg der neben ihr saß fing auch gleich an. Sie lächelten schon fast um Wette. Süß die beiden. „Ein komisches Gefühl so was in einem zu haben oder?“ fragte ich dann. Sophie nickte. „Auf jeden Fall.“ „Übrigens unser Kind wird das schönste Kind was ihr je gesehen habt.“ Lächelte Georg. Ich sah ihn skeptisch an. „Kann gar nicht sein, dieser Platz ist schon von Amy belegt und das schon über ein Jahr.“ Verteidigte ich Amys Platz. „Na trotzdem hat sie bald Konkurrenz, aber sie ist und bleibt trotzdem meine super süßes kleines Patenkind.“ Meinte Jojo sofort um nicht noch einen Streit zu entfachen, es reichte mittlerweile nun wirklich was der Streit an dem heutigen Tag anging. „Außerdem ist sie meine Tochter, da kann auch ein süßes kleines Mädchen oder ein cooler kleiner Junge nichts gegen tun.“ Meinte ich dann.

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Kapitel 612:

Da kam Tom wieder. Hinter ihm ging Alex, Gustavs bester Freund her. „Was macht ihr denn alle hier?“ fragte er etwas überrascht. „Lange Geschichte…“ Meinten Jojo und ich wieder nur gleichzeitig und mussten lachen. „Okay… ich will es gar nicht wissen!“ grinste Alex. „Glaub mir das ist besser so.“ meinte Tom. „Darf ich aber raten, es hat sicher was mit Bill, Tom und Jana zu tun richtig?“ „Was soll das denn heißen?“ fragte ich empört. „Na ja Bill ist nicht da, gut der könnte bei Larissa sein, aber bei so einer Massenversammlung müsste er ja auch anwesend sein. Ach ja und wenn es was mit Bill zu tun hat, hat es meistens auch was mit euch beiden zu tun. Tut mir Leid ist aber so! Stimmt es denn?“ erklärte Alex seine Vermutung. „Ja das stimmt!“ grinste Georg. „Ich wusste es doch, aber sagt mal wo ist Gustav und wo ist Andi?“ Ein „Hier!“ kam dann durch die Tür und in dem Moment wurde sie auch geöffnet. Die beiden Jungs kamen mit einem ganzen Tablett mit Getränken und Gläsern herein und verteilten diese auch.

Wir waren wieder zu uns nach hause gefahren. Gustav kam mit. Wir hatten irgendwie noch viel Spaß. Tom, Gustav, Amy und ich kamen grade rein, als unsere Mutter schon zu uns sah. „Hallo!“ riefen wir ihr zu. „Jana, Tom kommt ihr mal.“ Sagte sie gleich. Wir blicktem uns an. „Haben wir was angestellt?“ fragte Tom mich etwas verdutzt. „Keine Ahnung.“ Antwortete ich und dann gingen wir zu ihr. „Könnt ihr mal nach Bill schauen? Der kam ganz aufgelöst nach Hause, ich habe aber nichts aus ihm raus bekommen. Eigentlich wollt er niemanden sehen, aber ihr beiden könnt doch sicher irgendwas tun.“ Sagte sie. „Bill ist hier?“ fragte ich leicht verwundert. „Oh nein, das heißt ja…“ meinte Tom und drehte sich um. „Oh scheiße!“ rief ich hinterher und lief meinem Bruder nach. „Was heißt das?“ rief uns unsere Mutter noch hinterher. Doch wir antworteten nicht mehr rannten nur noch wie Bekloppte die Treppe nach oben. „Jana?“ meinte Gustav als wir an ihm vorbei liefen. „Nicht jetzt… Bill…“ sagte ich nur schnell und er verstand es sofort. Tom der schon ein wenig vor mir war blieb vor Bills Tür stehen. Ich kam zu ihm. „Und jetzt?“ fragte Tom. Ich warf ihm einen etwas bösen Blick zu. „Ja, ich weiß rein gehen. Du zu erst ja?“ meinte er. Ich tippte mir an die Stirn „Mach du!“ Tom drehte sich wieder zur Tür und öffnete langsam die Tür. Ich blickte an ihm vorbei und wir sahen beide zu Bill. Der saß auf seinem Bett. Seine ungeschminkten Augen wirkten rot und klein. Auf seiner Wange sah man ein paar kleine glänzende Tränchen. Er sah zu uns hin. Ich machte ein paar Schritte auf ihn zu, es waren doch ein paar mehr. Ich kam zu seinem Bett. Tom stand immer noch bei der Tür. Langsam setzte ich mich zu Bill aufs Bett. Meine Hand legte ich sanft auf seine, wo er mit die Bettdecke umklammert hielt. Ich sah zu Tom. Der sah irgendwie etwas überfordert aus. Nicht weil sein Bruder ihm so Leid tat, was war wahrscheinlich schon der Fall war, sondern er damit nicht umgehen konnte. Sagen wir es kurz und knapp. Wegen Andra! Es tat ihm weh, es erinnerte ihn daran. Doch dann schluckte Tom und kam zu uns. „Hey kleiner Bruder.“ Meint er und setzt sich dazu. „Was ist passiert?“ fragte ich ruhig. „Sie will nicht mehr…“ sagte er leise. „Wir haben darüber geredet, wirklich richtig geredet über 2 Stunden. Ich konnte sie aber nicht mehr umstimmen, ich habe so viel falsch gemacht, nicht nur das heute… ich hätte mehr für sie da sein müssen die ganze Zeit über, sie hat mich vermisst und sie hatte es mir auch so oft gesagt, aber ich Vollidiot hab das natürlich nicht bemerkt! Ich hab so vieles nicht bemerkt wie blind bin ich eigentlich!“ machte er sich selbst Vorwürfe. „Das stimmt doch alles gar nicht…“ sagte ich, okay es platze einfach aus mir heraus. Eigentlich hatte er grade das erkannt was ich dachte, aber ich musste es doch sagen damit er sich wieder besser fühlte. „Jana das das stimmt weißt du! Du siehst es doch genauso…“ sagte Bill immer noch leise. „Ja, Larissa hat recht Bill, Entschuldigung aber es ist einfach so!“ meinte Tom und sah sein Bruder Entschuldigung suchend an.
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