Jubi-Storys
Warum?
Es war doch für ihn
Thema Nr. 1
Ich wünscht ich wär ein Engel....
One Night in Magdeburg
PS: Ich liebe dich!
Beautiful
I hate this Song
Es tut mir Leid
Ich erinnere mich an die Zeit...


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Kapitel 605:

„Ach, er… er hat mir…“ Fing Tom an. „Ich hab ihm ein paar CD’s gekauft, wo er nicht zukam.“ Half ihm Andi aus der Patsche. Bill zog eine Augenbraue hoch und sah die beiden skeptisch an. „Und das soll ich euch jetzt glauben?“ fragte Bill. „Warum sollten die lügen?“ brachte ich mich noch schnell ein. Tom wusste ja nichts davon, dass ich es wusste. „Weil das total unecht klang und Jana erzähl mir jetzt nicht das du das glaubst. Tust du auch gar nicht das sieht man dir an, du weißt wahrscheinlich was los ist.“ Man merkte, dass Toms Lügerei Bill grade etwas aufregte. „Okay Tom sag!“ meine Bill nur noch. Ich blickte zu Andi der wohl auch nicht gerne seinen zweiten besten Freund anlog. „Hab ich doch!“ „Verarsch mich nicht!“ meinte Bill nun schon etwas zickig. „Man, ist doch auch egal!“ versuchte Tom immer noch die Wahrheit zu verheimlichen. „Hallo? Ich bin dein Bruder du erzählst mir sonst alles!“ meinte Bill empört und stellte sich vor Tom, der nun auch aufstand. „Ja, aber das jetzt nicht!“ Bill sah ihn richtig böse an und vor allem enttäuscht. Man hatte das Gefühl, dass Bill Tom gleich anspringen würde und ihm die Augen auskratzen möchte. „Man, in der Echonacht ging es Tom scheiße und Tom wollte dich und Larissa und mich und Gustav nicht stören und deswegen ist er zu Andi gegangen und Andi hat ihm dann hakt geholfen!“ platze es aus mir raus, ich konnte das nicht mit ansehen wie sich meine Brüder vor meinen Augen anschrieen. „Woher weißt du das denn?“ Tom sah mich verwirrt an. „Von Jojo, aber auch nur durch Zufall!“ antwortete ich. Bill starrte Tom nur an. Ihm fehlten wohl irgendwie noch die Worte. Dann schien er sie wieder zu finden. „Warum bist du nicht zu mir gekommen? Du weißt ganz genau das mir nichts wichtiger ist als ihr beide!“ meinte Bill immer noch im Streitton zu Tom. „Entschuldigung, dass ich noch auf euch achte!“ meckerte Tom zurück. Larissa stand auf und umarmte ihren Freund von hinten. „Hey, sei ihm doch nicht böse, dafür hatten wir endlich seid langem mal wieder eine Nacht zusammen.“ Bill drehte sich ruckartig zu ihr um. Okay das hätte sie nicht sagen dürfen nun waren alle Aggressionen die auf Tom eben lasteten in dem Blick zu Larissa drinnen. Bill griff nach ihrem Arm und zog sie nach draußen auf den Flur und schmiss die Tür hinter sich zu. Sofort wechselte ich ganz verstörte Blicke mit Tom und Andi aus. „Was war das?“ fragte Andi. „Er ist glaub ich sauer, das sie grade nur an sich dachte und nicht an Tom.“ Antwortete ich. „Man er ist so doof, was regt ihn das so auf?“ meinte Tom der sich langsam wieder auf Andis Bett fallen ließ und sein Kopf in seinen Händen verschanzte. „Ich glaube er ist etwas verletzt Tom, dass du nicht zu ihm gekommen bist.“ Erklärte ich meine Vermutung. Andi seufzte nur. Dann trat Stille ein. „Bill dafür hasse ich ihn!“ hörte man auf einmal Larissa lauter sagen vor der Tür. „Du machst was?“ fragte Bill. „Ich hasse Tom dafür, das er jede freie Minute die ich mit dir verbringen will sprengen kann, egal was ist. Er könnte auch nur fragen ob ihr eine DVD gucken wollt zu zweit und dafür würdest du mich sogar sitzen lassen. Obwohl wir uns nie sehen!“ Meckerte sie Bill an. Mein Blick war die ganze Zeit auf Tom, aber ich hörte draußen zu. Tom hörte das wohl auch und seufzte. „Es ist immer dieses gleiche scheiß Problem.“ Sagte er dann noch leise. „Die Mädchen kommen damit nicht klar, dass wir soviel Zeit miteinander verbringen.“ „Wenn du ihn hasst, dann hasst du auch mich!“ schrie Bill nun Larissa an. Das konnte doch nicht wahr sein. „Ja ich hasse auch dich für diese Tatsache!“ meinte sie nur darauf. „Na wenn das so ist, dann ist es wohl besser wenn wir uns trennen!“ meinte auf einmal Bill und sofort waren alle unsere Köpfe oben und blickten zur Tür. Bitte was? „Ja, das scheint wohl das Beste zu sein!“ schrie Larissa ihn an Kopf. „Gut!“ Meinte Bill. „Schön!“ darauf Larissa. „Dann tschüss.“ Meinte Bill noch etwas lieblos. „Ja, auf Nimmer wieder sehen!“ meinte Larissa und sofort hörte man ein riesen Gepolter auf der Treppe und die Haustür, wie sie zugeschlagen wurde.
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Kapitel 606:

Bill kam wieder rein. Wir blickten ihn alle an. „Was war das grade?“ fragte Tom seinen Bruder und sah ihn streng an. „Ich habe Schluss gemacht falls ihr das nicht gehört habt.“ Meinte Bill schnippisch. Mir klappte mein Mund auf, wie locker er das sagte. „Alter, bist du eigentlich wahnsinnig? Das Mädel hat vor kurzem ihre beste Freundin verloren!“ schrie auf einmal Andi Bill an. Tom und ich blickten sofort zu Andi, leicht verwirrt, war das nicht unser Part ihn jetzt an zu schreien? „Und falls du jetzt denkst damit hättest du mir geholfen, nein danke hast du nicht!“ meinte Tom noch wütend zu seinem Bruder und stand auf. „Tom wo willst du hin?“ fragte ich. „WEG!“ rief er und polterte auch nur so die Treppe hinunter und zur Tür heraus. „Oh man…“ sagte ich leicht wütend und trat gegen Andis Mülleimer. „Man was hat der denn jetzt?“ meinte Bill und verschränkte die Arme vor seiner Brust. Ich fuhr mir durch die Haar und verdrehte die Augen. „Zu hören Junge und mitdenken! Das würde uns allen sehr helfen!“ zickte ich ihn an. „Man ich geh Tom hinterher!“ sagte ich und stand auf. „Jana, das bringt doch nichts, lass ihn ausbocken!“ hielt mich Bill auf. Ich drehte mich zu ihm um. „Das ist nicht nut bocken Bill, vielleicht denkst du einfach mal nach und wenn in deinem hohlen Hirn keine Antwort kommt frag deinen besten Freund. Der scheint dein Bruder nämlich besser zu kennen als DU!“ Mit den Worten drehte ich mich um und lief die Treppe hinunter. „Was ist denn hier los?“ fragte Andis Mutter, die wohl durch das ganze Gepolter auf uns Aufmerksam wurde. „Nichts schlimmes, nur ein wenig Stress.“ Lächelte ich ihr zu und lief auch gleich aus der Tür. Ich blickte nach rechts und nach links, aber nirgends wo war ein Tom zu sehen. Ich begann rum zu telefonieren…

Ich war auf dem Weg zu Jojo. Ich hatte einfach keine Ahnung wo er noch sein konnte. Auf dem Friedhof war er nicht und wo anders hatte ich ihn auch nicht gefunden. Deswegen beschloss ich zu Jojo zu gehen, der Weg zu ihr ging eh noch mal am Friedhof vorbei, vielleicht war Tom ja jetzt schon da angekommen. Ich hoffte es so sehr. Ich blickte über den kleinen Zaun, von einer bestimmten Stelle konnte man Andras Grab sehen und ich sah dort sogar wen sitzen. Also beschloss ich dort hinzugehen. Doch umso näher ich kam umso mehr merkte ich das nicht Tom da saß sondern ein weibliches Wesen. Jojo! Ich kam immer näher und hörte sie leise reden. „…Seid dem du weg bist geriet hier irgendwie nur noch alles aus den Fugen. Tom weint und rastet mehr aus als ich es je wegen irgendeiner Sache gesehen hab. Gut es ist mittlerweile schon besser geworden, aber er weint immer noch ganz oft um dich. Ja ich weiß, eigentlich sollte ich mich nicht beschweren weil es irgendwie weniger mit mir zu tun hat, ich krieg das ja nicht so mit wie Jana und Bill. Aber jeden Morgen wenn Jana mir erzählt, dass Tom die Nacht wieder geweint hat tut es mir auch im Herzen weh. Irgendwie ist er mich ja auch ans Herz gewachsen. Außerdem hat Bill mit Larissa Schluss gemacht. Wieso habe ich noch nicht wirklich verstanden. Gut Larissa hat Bills empfindlichstes Thema angesprochen. Seine Geschwister. Aber mehr hab ich in dem kurzen Telefonat mit Jana nicht verstanden. Ach was erzähl ich dir das eigentlich! Du weißt das wahrscheinlich selber alles. Aber ich komme damit nicht klar, auch wenn das alles nichts mit mir zu tun hat eigentlich. Aber sie sind schließlich alle meine Freunde und ich glaube, dass Jana das irgendwann auch alles nicht mehr kann. Klar sie hat bis jetzt keine einziges Mal gemeckert oder hat kein einziges Mal die Nerven verloren, aber ich glaube auch das Bill mit Larissa Schluss gemacht hatte, weil ihm das alles zu nah ging mit Tom, ihr und dir. Ich denke immer, dass Jana das vielleicht auch irgendwann nicht mehr kann. Ich mache mir Sorgen, das sie nicht mit mir redet, wenn es nicht mehr geht oder so, außerdem vermisse ich dich auch.“ Schluchzte Jojo. Ich blickte immer noch mit ein paar Meter Entfernung zu ihr. Mir schossen Tränen in die Augen. „Jojo…“ sagte ich leise und sah zu ihr.
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Kapitel 607:

Ruckartig drehte sich Jojo zu mir um. „Jana…“ sagte sie als sie mich sah. Ich ging auf sie zu. Ihre Wangen waren von Tränen, die durch ihre Schminke leicht dunkel gefärbt waren, übersehen. Sie stand auf und stand nun vor mir. Ich quetschte mir ein Lächeln auf die Lippen und wischte mit meinem Daumen ein paar Tränen aus ihrem Gesicht. „Was ist bloß in Moment los?“ schluchzte sie und fiel mir in den Arm. Ich drückte sie ganz fest an mich. „Hey, alles wird gut… mehr oder weniger…“ sagte ich leise zu ihr. „Warum kann denn nicht einfach alles normal sein, so wie immer?“ fragte sie. Ich strich ihr sanft über ihren Rücken. „Ich weiß es nicht, aber zwischen uns wird es wie immer bleiben, ich verspreche dir das ich dir immer alles erzähle, wie bisher auch. Da brauchst du dir keine Sorgen machen und außerdem in Moment hab ich genug Kraft das alles zu schaffen ja?“ fragte ich nach ob sie mich verstanden hatte. Sie nickte. „Und du hättest mir doch sagen können, dass du Andra in Moment so sehr vermisst Jojo, wenn ich dir alles sage musst du mir auch alles sagen.“ Sie sah mich an. „Ja, aber bei dir ist schon Tom und Bill und ach alle…“ „Ja und? Du bist meine beste Freundin für dich habe ich immer ein Ohr offen, wenn nicht für dich für wen dann?“ Sie zuckte mit den Schultern. „Na also… versprichst du mir das du mit allem was auch immer ist zu mir kommst?“ fragte ich sie. Sie nickte „Ja, ich verspreche es.“ Ich nahm sie noch mal ganz fest in den Arm. „Ach ja und das mit Tom, das kriegen wir irgendwie auch wieder hin. Auch in dem Interesse von Andra denk ich. Ich glaube wir brauchen nur ein bisschen Zeit und wenig Geduld.“ Sagte ich und sah auf das Grab, wo ein paar Blumen blühten. Neben ihrem Grabstein standen ein paar Kerzen. Von ihrer Familie, ihrer Verwandten, eine von uns Freunden und eine von Tom. „Zusammen schaffen wir das!“ lächelte Jojo. „Warum bist du eigentlich hier?“ fragte sie mich dann plötzlich. Ich seufzte. „Ich habe Tom gesucht.“ „Ist der immer noch nicht aufgetaucht?“ fragte sie. Ich schüttelte mit dem Kopf. „Ich hab gehofft das er hier irgendwo ist, aber scheint ja weniger der Fall zu sein.“ „Wie konnte Bill aber auch so rücksichtslos sein! Ist doch klar das Tom das irgendwo zum ausrasten bringt. Vor allem grade Bill der wirklich jeden Tag mit Tom zusammen ist.“ meinte Jojo dann. „Ich weiß auch nicht was grade los ist… Irgendwie ist grade der Wurm drin.“ antwortete ich. „Wollen wir ihn weiter suchen?“ fragte Jojo. Ich nickte. „Gut, Andra wir müssen gehen…“ sagte sie dann zum Grab gewendet. „Wie sehen uns… irgendwann…“ sagte ich noch leise, nahm dann Jojos Hand und wir gingen langsam vom Friedhof. „Wo könnte er denn noch sein, bei Andi ja nicht da ist er ja weggelaufen, hier auf dem Friedhof ist er auch nicht, bei Larissa mit Sicherheit auch nicht und zu Georg und Sophie ist er bestimmt auch nicht gelaufen, der würde die beiden nicht stören wollen.“ Kombinierte Jojo. „Ja und nach hause ist er sicher nicht, das weiß ich, weil Mama ist zu Hause und er würde sich jetzt nicht ausfragen lassen wollen.“ Half ich ihr bei ihrer Detektivarbeit. „Und wenn er doch zu Larissa ist?“ meinte Jojo. „Was sollte er denn bei Larissa? Ne das würde er grade nicht aushalten. Außerdem hatte ich bei ihr angerufen und sie meinte, er wäre nicht bei ihr.“ Sagte ich ihr. „Hm, wo könnte er denn noch sein? Georg und Sophie fallen weg. Bill und Larissa auch. David und Tamara sind grade nicht ins Magdeburg. So Andi und ich fallen ja auch auf alle Fälle weg. Bei Andra hier ist er ja auch nicht. Na ja du bist hier und…“ Sie stoppte. Dann breitete sich auf ihrem Gesicht ein grinsen aus, genauso wie auf meinem. Wir wussten nun wo er noch sein konnte. Eigentlich war es auch logisch das er da war! Tom wollte sich sicher nur ablenken und mit wem ging das besser als mit ihr und ihm. „Denkst du an die gleichen zwei Personen wie ich?“ fragte ich lachend. Jojo nickte heftig „ich glaube schon!“ „Da hätten wir ja auch mal früher drauf kommen können oder?“ fragte ich Jojo.

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Kapitel 608:

Jojo und ich gingen so schnell wir konnten. Es war aber auch ein ziemliches Stück. Wir hätten auch den Bus nehmen können, aber ich wollte nicht riskieren erkannt zu werden. Ich lief schließlich schon mit riesen Sonnenbrille und irgendeinem gebunden Zopf durch die Gegend. Ich fand es sah einfach nur grausam aus, aber egal. Wir kamen bei unserem gewünschten Ziel an. „Was machen wir wenn er nicht hier ist?“ fragte Jojo. „Weitersuchen?“ meinte ich. „Und wo?“ „Jojo was soll ich das wissen ich hoffe er ist hier! Wenn nicht dann weiß ich auch nicht!“ sagte ich leicht verzweifelt. „Na, dann schaffen wir uns jetzt erstmal Gewissheit.“ Ich nickte. Wir gingen durch das kleine Gartentor und gingen zum Haus. Jojo klingelte auf die Klingel. „Bitte… Bitte…“ flehte ich leise vor mich hin. „Ja?“ kam aus der Sprechanlage. „Hallo Gustav hier sind…“ fing Jojo an, doch ich unterbrach sie ganz schnell. „Gustav ist Tom bei dir!“ „Jana, Jojo?“ fragte er. „Ja, das sind…“ fing Jojo wieder an, doch auch dieses Mal unterbrach ich sie. „Ob Tom bei dir ist Gustav!“ „Man bleibt mal locker, kommt erstmal hoch.“ Sagte er und öffnete auf den Türöffner Knopf. Ich sah zu Jojo. „Ich bring ihn um!“ Jojo musste lachen „lass es lieber. Du würdest es nur bereuen.“ Danach rannten wir die Treppe nach oben. Gustav öffnete die Tür und ich stürmte herein. Ich schaute mich sofort um. „Wo ist er?“ fragte ich. „Ich freue mich auch dich zu sehen mein Schatz!“ grinste Gustav. „Gustav hör lieber auf sag lieber ob er hier ist.“ Warnte Jojo ihn jetzt schon. „Meine Güte er spielt mit Amy in meinem Zimmer, warum überhaupt, ist heute großes Kaulitz treffen bei mir? Und ich weiß davon noch nichts?“ Ich gab ihm gar keine Antwort ich ging sofort zu seinem Zimmer und riss dir Tür auf. Ich hörte noch zu Jojo sagen „Ja die haben alle ein Moment ein bisschen Stress vor allem Bill dreht grade am Rad.“ Ich sah unterdessen Tom auf dem Boden sitzen mit Amy. Die beiden drehten sich ruckartig zu mir um. Amy sah mich an. „Mama!“ „Jana!“ sagte Tom zur gleichen Zeit. „Gott sei Dank du bist hier!“ sagte ich und auf meinem Gesicht machte sich Erleichterung breit. Hinter mir tauchte nun Gustav auf. „Ähm… werde ich jetzt noch richtig begrüßt?“ fragte er und blickte mich mit Hundeaugen an. Ich musste etwas lachen und drehte mich zu ihm um. „Aber natürlich!“ lachte ich und fing an ihn zu küssen. „Tom, ey du hast uns voll den Schreck versetzt wir wussten voll nicht wo du sein könntest!“ meinte Jojo und ging zu ihm und umarmte ihn. Er lachte. „Warum? Ist doch klar das ich hier bin, was gibt es schöneres als mit seiner Nichte zu spielen?“ fragte dieser und kitzelte Amy ein wenig am Kinn. Die darauf nur anfing zu kichern. Am liebsten hätte ich Tom jetzt auf Bill angesprochen, aber ich merkte, dass das in Moment nicht der richtige Moment war. Ich ging zu Amy und nahm sie hoch. „Und sitzt du schon den ganzen tag mit dem Papa hier drin?“ fragte ich sie. „Natürlich nicht!“ verteidigte sich Gustav. „Nein? Wo wart ihr denn?“ fragte ich ihn. „Wir waren bei einem Bauernhof und haben uns Tiere angeschaut!“ grinste er. „Oh wirklich? Und was habt ihr da so gesehen?“ fragte ich Amy. „Muh Muh!“ grinste sie. „Eine Kuh! Na, dass ist ja was Schönes. Noch was?“ „Hiesi!“ Ich schaute etwas irritiert zu Gustav. „Ja genau ein Pferd!“ grinste dieser. Okay ein „Hiesi“ war ein Pferd wie auch immer meine kleine Tochter darauf kam. „Und dann waren da noch Hühner und Gänse.“ Sagte Gustav mit leuchtenden Augen. „Ich frag mich grade wer mehr Spaß auf dem Bauernhof hatte.“ Lachte Jojo. Worauf ich ihr nur zustimmend zu nickte und auch lachte. „Haha!“ meinte Gustav. „Aber am tollsten war doch der Esel oder Amy?“ fragte Gustav seine Tochter. „IH IH!“ machte sie nur auf meinem Arm. „Ja genau der Esel macht IH AH! Amy durfte sich mal auf ihn drauf setzen.“ Grinste Gustav. „Du bist auf einem Esel geritten?“ fragte ich sie. Gut von Reiten konnte man weniger reden, aber immerhin. Na das klang ja nach einem sehr spannenden Nachmittag, obwohl ich mich bei meinem Nachmittag auch nicht beklagen konnte, was die Spannung anging.
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