Jubi-Storys
Warum?
Es war doch für ihn
Thema Nr. 1
Ich wünscht ich wär ein Engel....
One Night in Magdeburg
PS: Ich liebe dich!
Beautiful
I hate this Song
Es tut mir Leid
Ich erinnere mich an die Zeit...


Kapitel 703:

„Wie du bist nicht krank?“ fragte Tom etwas geschockt. „Okay, ich nehme doch ein Tee!“ wollte ich ablenken, was natürlich nicht klappte. „Wenn du nicht krank bist was bist du dann?“ „Jana bist du wieder schwanger?“ mischte sich Bill nun erneut ein, der bis grade nur wie eine erstarrte Salzsäure neben Tom stand. „Eine Wärmflasche würde ich auch nehmen!“ lächelte ich die beiden nett an. Tom setzte sich total geschockt zu mir aufs Bett. Bill dagegen bekam ein riesen Grinsen auf seinem Gesicht, wo es schon ein wunder war, das es überhaupt auf seinem Gesicht platz fand. „Und noch einmal Onkel! YES!“ freute Bill sich gleich und riss die Decke von mir und strich mir sanft über den Bauch. Ich sah zu Tom. Dieser blickte immer noch etwas verstört in der Gegend rum. Ich strich ihm über die Hand, „Hey, was ist los?“ Er sah zu mir runter und begann ein zufriedenen Gesichtsausdruck auf seinem Gesicht zu bekommen. „Das wir das immer nicht merken, so als Drillingsbrüder, sollte man das doch bemerken oder?“ Ich sah ihm in die Augen, es waren leichte Tränen zu entdecken wenn man genau hinsah. Bill dagegen hatte schon sein Ohr auf meinen Bauch gelegt. Ich wagte zu bezweifeln das er da was hörte, aber sollte er probieren und machen was er nicht lassen konnte. „Aber könnt ihr das bitte noch nicht an die große Glocke hängen?“ fragte ich die beiden, was die beiden natürlich sofort bejaten. „Wer weiß es denn schon alles?“ fragt Bill „Ähm, Gustav, Mama und Jojo.“ „So viele vor uns?“ fragte Tom gespielt sauer. „Das kam so!“ sagte ich nur. „Ist ja auch egal!“ „Okay, aber dann hol ich dir doch mal ein Tee! Dem kleinen zu Liebe!“ meinte Bill. „Nicht schon wieder die Mädchen oder Jungen Diskussion!“ Bill warf mir nur noch ein flüchtiges Grinsen zu und ging aus dem Zimmer. „Er ist doof!“ sagte ich nur und verdrehte die Augen. Tom lächelte. „Was hat Gustav gesagt?“ fragte er dann. „Das wir das schaffen werden!“ Tom sah mich skeptisch an, „das klingt aber nicht sehr überglücklich, Gustav ist doch der erste der sich super tot freut, da sagt man doch nicht so was, es sei denn...“ Tom blickte zu mir. Ich sah ihn an „Ja?“ Sein Blick festigte sich auf einmal in meinen Augen. Tom stöhnte einmal auf, „natürlich, klar, wie dumm von mir.“ Sagte er. Ich verstand die Welt nicht mehr. „Du hast dich nicht so sehr darüber gefreut oder? Als du es erfahren hast!“ Ich blickte etwas zu Boden. „Also liege ich richtig?“ fragte Tom noch einmal nach. „Ja, aber das war ja auch bei dem ganzen Stress und ich wusste nicht was ich davon halten sollte und wohin mit meinen Gedanken und dann noch Gustav und…“ „Stopp! Ist doch okay, ich brauch keine Rechenschaft, ich weiß nämlich das du dich im tiefsten Innern freust, aber das wegen dem Stress halt nicht so einfach war.“ Zum Glück sagte Tom das, es gab mir das Gefühl das er wusste was ich denke und er stärkte mich mehr bei meiner Meinung, dass ich mich doch freute. Ich meine wenn nicht er oder Bill das wussten wer wüsste es sonst? „Komm her Schwesterchen! Alles Gute wünsch ich dir und der oder dem Kleinen in deinem Bauch!“ Er nahm mich ganz fest in den Arm und drückte sehr liebevoll an sich heran. „Gustav komm heute raus oder?“ fragte Tom als sich langsam unsere Umarmung löste. Ich nickte erfreut. „Und wo soll er hin? Hier her oder zu sich nach Hause?“ Ich zuckte mit den Schultern, „ich hätte ihn gerne hier.“ Tom sah mich besorgt an, „du kannst dich ja grade selber noch nicht mal wirklich auf den Beinen halten, wie willst du dich dann um einen Schwerverletzten kümmern?“ „Keine Ahnung, aber das lässt sich regeln, mir ist ja wenn nur morgens richtig schlecht!“ versuchte ich meinen Bruder zu überzeugen. Er strich mir über den Kopf. „Du bist doch bescheuert! Aber ja, wenn du es schaffst seine Eltern zu überzeugen hol ihn her, wir sind ja auch noch da!“ Ich fing an zu grinsen. „Wo sind wir?“ fragte Bill, der mit einer dampfenden Tasse mit Tee hinein kam. „Hier, falls Gustav hier her kommt wegen kümmern und so!“ erklärte Tom schnell seinem Bruder. „Na ja, wir sind zwar keine Krankenpfleger und Gustav wird sich nicht von uns bedienen lassen denk ich mal, aber wir sind auch noch da!“ „Danke!“ sagte ich nur überglücklich.

Kapitel 704:

Es war Nachmittag und ich saß zwar noch etwas blass um die Nase aber schon wieder halbwegs fit bei Gustav im Krankenzimmer. Vor mir saß Gustav seine Mutter, also auf der anderen Seite des Bettes. Wir warteten beide auf den Arzt mit den Entlassungspapieren. „Heute geht es endlich nach Hause.“ Sagte Gustavs Mutter glücklich und fasste nach der Hand seines Sohnes. „Wohin nach Hause? Ich hab irgendwie mehrere!“ sagte Gustav, der natürlich genau wusste was mein geheimer Wunsch war. Gustavs Mutter blickte zwischen mir und Gustav umher. „Lass mich raten du würdest gerne mit zu Jana!“ Gustav fing an zu Grinsen. „Aber ich möchte nicht ihren Eltern die ganze Arbeit aufhalsen.“ „Ich tue die Arbeit und Bill und Tom, meine Eltern haben damit gar nichts zu tun.“ Wand ich ganz schnell ein. Ich war glaube die einzige verheiratete Frau die darum betteln musste sich um ihren eigenen Mann zu Sorgen. „Ich kann ja schlecht nein sagen, auch wenn ich es nicht gut finde.“ Hätte ich gewusst das es so einfach war Gustav mit zu mir nach Hause zu nehmen hätte ich mir nie solche Sorgen darum gemacht, aber nun gut ich hatte Glück. Es kam auch bald der Arzt, er zeigte mit noch einmal ganz genau wie man den Verband wechselte und alles weitere auf was ich achten musste. Dann kam David mit einem riesen Van in den Hinterausgang und Gustav wurde dorthin gefahren. Die letzten Meter stand er auf, klar er war noch ziemlich wackelig auf den Beinen, aber jeder Schritt den er tat erleichterte mehr mein Herz. Ich glaub er fand es schrecklich dass wir ihn so sahen, aber er behielt es für sich. Als wir dann alle verstaut im Auto saßen ging es auf nach Hause. „Gustav, ich weiß eigentlich sollte Tokio Hotel jetzt hinten anstehen, aber…“fing David an zu sprechen. Ich warf ihm einen bösen Blick zu. „Jana guck nicht so! Lass mich lieber erst aussprechen, dann kannst du noch böse gucken!“ „ja dann weiter!“ forderte ich ihn auf. „Na ja, es wäre gut wenn du zu einem Interview bereit wärst, ich habe mit deinem Arzt gesprochen und der meinte halt wenn du es nicht gleich übertreibst wäre das okay, nur mit dem Schlagzeug spielen solltest du warten und mit dem verreisen und so.“ „Das war mit das schlimmste was du hättest sagen können!“ sagte Gustav. Okay Schlagzeug spielen war sein Leben. Er hatte es jetzt schon so lange nicht gemacht und er durfte es jetzt immer noch nicht machen. Mein Blick wurde aber auch noch finsterer und ich sah wieder zu David, wie kam er bloß auf diese dumme Idee mit dem Interview. „Aber ja ich denke das ist das beste!“ stimmte Gustav seinem Manager zu. Geschockt sah ich zu meinem Mann. „Ach Jana, guck mal so ist das Interesse weniger und wir haben wenigstens ein bisschen mehr Ruhe zumindest hoffe ich das.“ Was sollte ich schon groß dagegen sagen. Er war alt genug es selber zu wissen, er musste wissen wie er sich fühlt. „Gut dann mache ich den Termin klar und passe auf das er in Magdeburg stattfindet.“ „Ja bitte!“ meinte ich ernst. „Ja klar Jana ich würde nichts tun was Gustav in Gefahr bringt, du weißt dass ich immer auf diese vier Jungs aufpassen würde und auf jeden der dazu gehört.“ Ich nickte, das stimmte. „Ein Interview mit allen oder nur mit mir?“ fragte Gustav noch nach. „Ne, ich würde jetzt sagen nur du, aber wenn du möchtest das die anderen auch dabei sind, dann mit allen nur ob Georg darauf in Moment Lust hat weiß ich nicht.“ Lachte David etwas. „Ja, also ich würde gerne mit allen, aber natürlich nur wenn sie auch wollen.“ „Das lässt sich aber regeln!“ meinte David und drehte sich wieder nach vorne. Ich sah zu meinem Mann. „Was ist mein Schatz?“ fragte er. „Ich mach mir glaube ich einfach zu viele Sorgen, dabei brauch ich das nicht mehr du bist seid zwei Wochen nur auf dem Weg der Besserung und jetzt fährst du grade mit mir nach Hause, einfach nur nach hause nach so langer Zeit!“ Gustav griff nach meiner Hand. „Ich pass auf mich auf, genauso wie jeder andere in meinem Umfeld, ich tue nichts wogegen der Arzt was sagt und ich freue mich einfach nur mit dir auf zu hause, wo wir in einem Bett schlafen zu können und endlich nur noch wir beide sind ohne sämtliche Geräte, Ärzte oder Krankenschwestern.“
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