Jubi-Storys
Warum?
Es war doch für ihn
Thema Nr. 1
Ich wünscht ich wär ein Engel....
One Night in Magdeburg
PS: Ich liebe dich!
Beautiful
I hate this Song
Es tut mir Leid
Ich erinnere mich an die Zeit...


Kapitel 701:

Alle starrten Gustav an der starr auf die Zeitung blickte. Die Blicke von uns waren besorgt. Er seufzte. Dann senkte er langsam die Zeitung. „Warum erzählt mir das keiner?“ Langsam senkten sich die Blicke von allen. „Denkt ihr wirklich, dass ich wegen so was ausraste und wieder irgendein Anfall bekomme?“ Er stoppte. Es war echt leise in diesem Zimmer. Es war eine beschämende Stille. „Klar ist dass Scheiße, aber ich glaube das Problem mache ich nicht zu meinem! Ich will Gesund werden, klar ist das scheiße das das raus gekommen ist, aber genau darum könnt ihr euch jetzt mal kümmern, ich glaube ich habe genug getan dafür das ich hier liege und nicht einer von euch. Also helft euch selbst aus dieser Patsche raus. Ich will nur gesund werden und wieder normal klar kommen.“ Irgendwie klang das etwas egoistisch, aber Recht hatte er. „Deswegen wollten wir es dir ja auch nicht zeigen, erstens wegen dem Stress und außerdem dachten wir uns halten wir das Thema einfach ganz von dir fern, dann kannste in Ruhe gesund werden ohne mit so einem Scheiß noch konfrontiert zu werden.“ Sagte Georg, als erster von uns. „ja, aber sagen müsst ihr mir so was schon, bevor ich es aus tausend Hinterecken erfahre. Ich bin wieder halbwegs okay, da braucht ihr nichts mehr geheim halten.“ Ich stand langsam auf und ging zu meinem Mann. „Es tut uns leid.“ „Ja ihr meintet es ja nur gut.“ Da ging die Tür auf. „Oh viel Besuch!“ bemerkte die Schwester die hinein trat. „Ja, das stimmt wohl“ gab Jojo ihr Recht. „Es tut mir leid, aber den muss ich jetzt rausschmeißen, weil Herr Schäfer ja auch irgendwann mal nach Hause will und wir heute mal einen Aufstehversuch starten wollten.“ „Na, für solche Nachrichten gehen wir gerne.“ Grinste Tom und stand auf. Darauf hin begann auch das große Aufraffen aller Beteiligten. Natürlich ging keiner ohne sich zu Verabschieden.

Es verging eine viertel Stunde, dann waren alle aus dem Zimmer raus. Ich beugte mich zu Gustav und gab ihm ein Kuss. Er fasste meine Hand. „Wünsch mir Glück ich will so schnell wie möglich hier raus.“ Lächelte er. „Klar, mach ich das.“ Ich strich mit meinem Daumen über seine Hand. „Je schneller das hier alles vorbei geht, umso schneller kann ich mich um dich Amy und das neue Kleine in deinem Bauch kümmern, ab dann wirst du nur noch verwöhnt!“ Ich musste anfangen zu grinsen und blickte hinab. Doch kurz darauf sah ich ihn wieder an. „Ich möchte das aber alles erst wenn mit dir wirklich alles wieder gut ist, davor bist du dran mit dem verwöhnt werden.“ Er schmunzelte. „Da hast du leider Recht. Es wäre schon reiner Luxus wenn meine Mutter mir erlauben würde überhaupt aufs Klo zu gehen.“ „Deine Mutter? Ich möchte dich pflegen und das heißt du musst bei uns Gesund gepflegt werden.“ „Du glaubst doch nicht echt, dass meine Mutter das zulässt. Ich meine ich bin verletzt und fast jeder weiß wo euer Haus steht und wenn was passiert ist es da am ehesten, was ich nicht glaube aber du kennst meine Mum. Deswegen wird sie sagen du bleibst du Hause Juschtel!“ „Wenn es danach gehe, würde es in euerer Wohnung nicht viel sicherer sein, weil wo du wohnst auch nicht mehr das große Geheimnis ist.“ Er nickte. „Dann müssen wir in ein Hotel, du, Amy und ich. Und dann pflege ich dich Gesund.“ Schlug ich vor, aber eher zum Spaß. „Wenn wären wir zu viert er oder sie wird auch dabei sein.“ Er deutete auf meinen Bauch. „Und deswegen werden wir das auch nicht tun, weil du dich auch schonen sollst und dich nicht um deinen Mann kümmern sollst, wie das überhaupt klingt. Als wäre ich schwer krank und müsste sterben.“ Mein Lächeln auf meinem Gesicht verschwand. „Na ja, schwer krank nicht, aber schwer verletzt und vom sterben warst du auch nicht weit.“ Sagte ich im ernsten Ton, weil das jetzt nicht mehr lustig war, schließlich hatte ich die schlimmsten Ängste durch gestanden. „Ach Jana, wieder zu freudigeren Themen, ich würde gerne mit dir in eine eigene Wohnung ziehen, nur für unsere kleine Familie.“ Sagte er und sah mich an. „ich mag aber nicht andauernd alleine sein und alleine die Verantwortung tragen Amy zu haben ohne das mal jemand nachts im Haus ist und im Notfall einspringen kann und mir hilft.“ Gustav nickte. „das verstehe ich natürlich, aber vielleicht finden wir eine andere Lösung.“ „Ich gebe mein Kind nicht an Fremde ab, auch kein Babysitter, ich hätte Amy schon einmal fast verloren, das riskiere ich nicht noch mal.“ Stellte ich gleich klar. „Das meinte ich doch gar nicht.“ „Wie willst du es dann lösen?“ fragte ich meinen Mann. „Lass das mal meine Sorge sein, wenn wir es überhaupt machen würden, erstmal war es ja nur eine Idee.“
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Kapitel 702:

Es vergingen einige Tage, na ja fast 2 Wochen. Gustav war die letzten Tage öfters aufgestanden, durfte heute nach Hause und sonst war eigentlich nichts Spannendes passiert. Zum Glück eigentlich. Klar man merkte, dass David genervt war weil die Zeitungen natürlich Niklas sehen wollten, aber Georg und Sophie waren dagegen. Ich war grade aufgewacht und lag in meinem Bett. Amy hatte sich am gestrigen Abend durchgesetzt und durfte bei Tom mit im Bett schlafen. Ich merkte wie langsam mir ein Übelkeitsgefühl vom Magen her hochkam. Nach einem kurzen genervten Stöhnen, da ich ja wusste was los war, sprang ich auf und lief so schnell ich konnte ins Bad um mich erstmal über dem Klo aus zu leeren. Wie ich es hasste, was gab es schon schlimmeres als zu kotzen? Aber was soll es, ich war selber daran schuld. Also gab ich mich meinem Schicksaal hin und machte weiter, Hauptsache dieses widerliche Gefühl ging vorbei. Die Tür ging auf und eine junge Frauenstimme meinte nur „Oh Entschuldigung“ und wollte die Tür erst wieder schließen, doch dann kam sie doch rein und fragte nur schnell „ist alles okay?“ Es war Larissa, die wahrscheinlich bei Bill diese Nacht geschlafen hatte. Ich merkte wie sie langsam meine Haare anfing mir aus dem Gesicht zu streifen und mit einem Haargummi zusammen bunt. Ich konnte noch nicht auf ihre Frage antworten, das einzige was ich hinaus bekam war das Wort „Taschentuch!“ und hielt meine Hand hin. Larissa riss schnell Papier vom Klopapier ab und drückte es mir in die Hand. Ich tupfte mir den Mund damit ab. Danach warf ich ihn ins Klo drückte noch auf die Spülung und ließ mich neben das Klo gegen die Wand mit dem Rücken fallen und atmete erstmal tief durch. Larissa sah mich an. „Du bist total blass, das macht mir sorgen. Gleich wieder da!“ „Nein!“ sagte ich noch, aber darauf hörte Larissa natürlich nicht mehr. Sie war schon auf dem Weg. Wohin? Ja natürlich zu Bill, da sie Hilflos wirkte. Ich ließ mein Kopf der mir grade dreimal so schwer wie sonst wirkte auf meine Beine fallen, die ich angewinkelt hatte. Es dauerte auch nicht lange da kam Bill mit einer weißen Boxershorts hinein, wo rote Weihnachtsmänner drauf abgebildet waren. Doch darauf konnte ich grad nicht wirklich drauf eingehen, weil mir war nicht zu Scherzen zu mute, auch wenn ich mich gern drüber lustig gemacht hätte. Er kniete sich vor mich, „Jana alles okay?“ fragte er. Ich blickte zu ihm auf. „Sehe ich so aus?“ fragte ich etwas schnippisch. Larissa die hinter ihrem Freund stand stupste ihn immer wieder an, dass er irgendwas tun sollte. „Larissa hol mal Tom!“ Bevor ich igendwas sagen konnte, war sie schon wieder weg, also ließ ich es gleich. Über mich kam eher noch ein Schub voll Übelkeit. Deswegen hing ich mich noch mal zum Klo. Aber es kam nichts mehr raus. Bill drückte mir ein Becher mit Wasser in die Hand. „Was ist denn hier los?“ Tom kam rein, er hatte Amy auf den Arm. Ich merkte Bills Hand wie sie mein Rücken hinunter strich. „geht es wieder?“ fragte er. Ich nickte und ließ mich wieder zurück fallen. „Oh man, sie sieht aus wie ne Leiche!“ grinste Tom. „Hier nimm mal Amy bitte.“ Sagte Tom zu Larissa und kam zu Bill und mir. „Komm, wir tragen sie mal in ihr Zimmer.“ Und schon zog Tom mich hoch und hob mich hoch. „Geht’s oder brauchst du Hilfe?“ fragte Bill, aber Tom schüttelte mit dem Kopf. „Du musst mich nicht tragen ich kann auch selber gehen.“ Meinte ich dann nur. „Nichts da, du bist jetzt still und kommst jetzt ins Bett.“ Tom legte mich in meinem Bett ab wo ich mich erstmal wieder gemütlich hinlegte. „Kann ich dir was Gutes tun? Ein Tee? Ne Wärmflasche? Wir haben da auch noch so Magentröpfchen, die sollen gegen gereiztem Magen helfen!“ sagte Tom stolz. „Tom lass mich in Ruhe mir geht es gut.“ „Das hat man ja gesehen“ „Ich meine es ernst mir geht’s wirklich gut.“ Bill kam rein. „Nein, du bist krank“ mischte er sich gleich ein. „NEIN, verdammt ich bin nicht krank.“ Und sofort haute ich mir mit meiner Hand an die Stirn und sank etwas weiter unter die Decke.
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