Jubi-Storys
Warum?
Es war doch für ihn
Thema Nr. 1
Ich wünscht ich wär ein Engel....
One Night in Magdeburg
PS: Ich liebe dich!
Beautiful
I hate this Song
Es tut mir Leid
Ich erinnere mich an die Zeit...


Kapitel 691:

„Bitte was?“ fragte sie noch einmal nach. „Ich glaub du hast es schon verstanden.“ „Ist das geil!“ Sie hielt sich nach der Bemerkung gleich den Mund so, weil es ihr einfach so rausrutschte. „Weiß es Gustav schon? Oder sonst irgendwer?“ „Jojo, nein und bitte sag es auch noch keinem!“ „Ja klar, aber was? Noch eine Amy? Jana! Das ist großartig!“ Jojos Freude war nicht mehr zu bremsen. Eigentlich hätte ich es viel besser gefunden, wenn ich mich so gefreut hätte anstatt wer anders. Aber na ja, wenigstens eine sah es nicht so ernst. „Jana, freu dich! Ein Baby, noch ein Baby, Amy bekommt ein Geschwisterchen, es ist da drin!“ sie zeigte auf meinen Bauch. Ich sah hinunter. „Es dauert nicht mehr lang, da ist es ein kleiner Mensch, ein richtiger kleiner Mensch.“ Jojos Euphorie war doch etwas ansteckend, ich musste nämlich etwas anfangen zu lachen. Für sie war es wohl das schönste der Welt. „Lass dich drücken!“ sagte sie und schon hing sie mir um den Hals. Ich erwiderte natürlich die Umarmung. Jojo zeigte mir wie schön es eigentlich war wieder ein Kind zu kriegen. Die ganze Zeit hatte ich alles nur voller Sorgen gesehen und hab nicht das positive daran gesehen, doch jetzt? „Jojo danke!“ „Kein Ding!“ Sie wusste was ich dachte das wusste ich einfach.

Frisch geduscht und gestärkt kam ich wieder ins Krankenhaus. Mit einem Lächeln im Gesicht ging ich zu Gustav aufs Zimmer. Er war wach und sah mich an. „So gefällst du mir!“ sagte er gleich erstmal. Er sah gut aus. Farbe hatte er wieder im Gesicht. Ich ging gleich zu ihm und drückte ihm ein Kuss auf die Wange. „Was ist passiert?“ fragte er leicht verwirrt. „Jojo ist gekommen!“ Gustav fing an zu Grinsen. „Na das scheint dir ja gut zu bekommen!“ Ich nickte „das stimmt wohl. Was sagen die Ärzte?“ fragte ich ihn. „Alles in Ordnung, ab morgen heißt es wieder langsam aufstehen, irgendwie gibt’s da so ein Plan.“ Freute er sich. Ich setzte mich auf die Kante des Bettes und stützte mich ab. „Das klingt doch gut.“ Lächelte ich ihn an. Ich sah seine Brust herunter. Immer noch war dort alles verbunden. Man konnte aber nicht alles sehen, denn die Decke war zur hälfte darüber. „Ich muss dir da glaube ich was erzählen.“ Sagte ich. „Was ist denn nun los?“ fragte er. Ich sah zu ihm hoch. „Wir haben da noch ein neues Problem!“ Ich musste etwas verlegen lächeln als ich dies sagte. Deswegen nahm Gustav den Satz wahrscheinlich auch nicht so ernst. „Sag es einfach, schlimmer als alles was in Moment ist kann es nicht werden.“ „Schlimmer geht’s immer!“ grinste ich. „Nun spann mich nicht so auf die Folter, denk dran ich bin krank!“ ermahnte er mich etwas belustigt. Ich nahm Gustavs Hand fest in meine. Ich holte noch einmal tief Luft. „Wir werden zum zweiten Mal Mama und Papa!“ Nun war es raus! Gustav starrte mich an. Leicht fassungslos. Ich sah ihn an, „ja, so ist in Moment der Stand der Dinge.“ Flüsterte ich. Auf einmal merkte ich wie seine Augen anfingen zu funkeln, nein zu glänzen. Ich konnte Tränen in seinen Augen sehen. „Jana…“ drückte er durch seine Lippen hindurch. „Das ist eine der besten Nachrichten die du mir mitbringen konntest, nein es ist die beste!“ Mit dem Satz fing Gustav an zu weinen. Ich stürzte mich sofort auf ihn und nahm ihn fest in meine Arme. Ich fing auch an zu weinen. Es waren Freudentränen genauso wie bei Gustav. „Danke Jana! Du bist das wertvollste was ich habe und du schaffst es immer wieder mir eine Freude zu bereiten.“ Schluchzte er. Ich merkte wie er mich noch mehr an sich ran drückte. „Hey, an diesem Punkt bist du auch beteiligt gewesen, das habe ich mir nicht alleine zu zuschreiben.“ Grinste ich unter meinen Tränen. Gustav lachte etwas. Ich merkte wie sein Herz stark klopfte. Es freute sich, es fühlte sich an als wenn es gleich Freudensprünge machen würde. Ich löste mich etwas von Gustav. Er sah mir auf meinen Bauch. „Dass da drin wieder so etwas Wunderbares heranwächst wie Amy, kann ich mir gar nicht vorstellen. Aber ich hätte es dir ansehen müssen, denn wenn du schwanger bist, bist du doch gleich noch zehnmal hübscher als du sowieso schon bist!“ Er strich mir mit seiner Hand sanft über meine Wange. Seine Tränen flossen immer noch vor Freude seine Wangen hinunter.

Kapitel 692:

Er war so glücklich. Dr. Carlsens, Gustav sein Arzt, kam rein. „Es tut mir Leid sie stören zu müssen, aber es ist wieder Zeit zum Verband wechseln und die Wunde anschauen.“ Ich strich Gustav kurz so schnell es ging seine Tränen von den Wangen. Dr. Carlsens kam zu uns. „Ich hoffe das sind Freudentränen bei ihnen beiden.“ Er lächelte mich an, er wusste natürlich was los war. Ich nickte „sind es ganz sicher, aber können sie…“ Dr. Carlsens unterbrach mich, „es geheim halten? Ich muss es das steht unter meiner Schweigepflicht. Außerdem brauchen wir nicht noch mehr Reporter vor dem Krankenhaus hier.“ Ich bedankte mich. Dann wand sich der Arzt aber ganz Gustav zu. „So tut irgendwas weh oder hat sich irgendwas verändert seid heute Morgen?“ fragte er Gustav. „Ein bisschen schlechter Luft kriege ich grade, aber ich glaub das kam durch die Tränen grade.“ Sagte Gustav ehrlich. Dr. Carlsens sah auf den Monitor. „Na, ich glaube es ist besser wenn wir ihnen noch mal die Luftzufuhr für die Nase geben, weil es sich ein wenig verschlechtert hat, aber keinen Grund zur Sorge.“ Mein Herz fing heftig an zu klopfen, so was hörte man natürlich nicht gerne, aber der Arzt hatte ja gesagt, dass es keinen Grund zur Sorge gibt. Der Arzt holte den kleinen Schlauch hervor und machte ihn Gustav ans Gesicht. Ich sah von weiter weg zu. Der Arzt schnitt den Verband auf und löste ihn langsam von Gustav. Die Wunde sah eklig aus, immer noch sah man ein wenig Blut das drum herum verschmiert war. Man konnte ganz klar eine Narbe sehen die einem knallrot ins Auge sprang. „Sieht sehr gut aus.“ Sagte der Arzt. „Eine Schwester kommt gleich und wird es wieder verbinden.“ Gustav nickte. „Und sonst so der allgemeine Zustand alles in Ordnung? Kannst du alles bewegen und so?“ Gustav nickte wieder. „Das ist gut. Dann können wir ja morgen mit dem Aufstehen anfangen, wundern sie sich nicht bei diesem Krankheitsbild passiert das immer so schnell. Sie haben auch riesen Glück gehabt, keine Blutvergiftung von der Kugel davon zu tragen.“ Ich drehte mich um und sah aus dem Fenster. Es war zugezogen ich sah nur durch einen kleinen Spalt. Ich konnte perfekt auf den Parkplatz sehen. Ich musste schmunzeln was ich da sah. Dort war ein riesen Herz mit Kreide aufgemalt und es stand groß drinnen: Gustav wird wieder gesund. Das hatte bestimmt etwas gedauert bis das fertig war. Aber die Idee fand ich sehr niedlich. Ich konnte auch noch ein paar Fans sehen und einen Mann mit einer riesen Kamera unterwegs. Der musste wohl vom fernsehen sein. „Sagen sie, gibt es eine Möglichkeit nach Magdeburg verlegt zu werden? Weil da sind alle zu Hause und brauchen dann nicht hier im Hotel wohnen.“ Fragte Gustav den Arzt. „Ungern Herr Schäfer, da das alles nicht so einfach ist mit der Lunge, die kleinste zu große Anstrengung kann zu Komplikationen führen, haben sie ja selbst die Nacht bemerkt.“ „Aber es wäre möglich?“ fragte Gustav. Ich ging zu den beiden Herren. „Gustav, wenn der Arzt sagt, dass es besser wäre es nicht zu machen, dann bleiben wir hier!“ Gustav sah mich unglücklich an. Ich nahm seine Hand. „Es zählt nur das du gesund wirst nichts anderes ja?“ sagte ich zu ihm. Er nickte. „Ich würde sie, wenn sie das aber so dringend wollen, mit ärztlicher Betreuung verlegen können.“ Ich sah böse zum Arzt hinüber. Er sollte ihm nicht solche Flausen in Kopf setzen. „Wir können aber auch hier bleiben.“ Wandte ich mich Gustav wieder zu. „Jana, ich würde echt lieber nach Magdeburg, schon alleine wegen dir, Amy und jetzt dem Baby, da wärt ihr zu Hause und in gewohnter Umgebung. Es wäre für alle einfacher.“ Dann sah er wieder zum Arzt, „oder dauert das eh nicht mehr so lang bis man hier raus kommt?“ „Na ja eine Woche werden sie schon noch Geduld haben müssen, aber danach können sie trotzdem nicht einfach ihr voriges Leben weiter Leben, dann müssen sie trotzdem sich noch viel Zeit schonen.“ Gustav seufzte. Das nervte ihn, ich wusste das. „Das müssen sie jetzt entscheiden, ob sie hier bleiben wollen oder nach Magdeburg verlegt werden wollen.“ Gustav blickte zu mir. Er fasste meine Hand fester an. „Ich möchte gern verlegt werden, auch wenn meine Frau dagegen ist. Es ist für alle besser.“ Ich sagte da zu nichts, das musste er wissen. Es war seine Entscheidung. „Wie schnell kann man das einrichten?“ fragte Gustav den Arzt. „Das kann ich bis morgen klären, ich hole jetzt eine Schwester, die ihre Wunde verbindet.“ Gustav wirkte glücklich darüber. Der Arzt sah noch einmal kurz auf die Pumpe, die Gustav auch noch mit einem Schlauch in der Brust stecken hatte und ging dann hinaus.
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