Jubi-Storys
Warum?
Es war doch für ihn
Thema Nr. 1
Ich wünscht ich wär ein Engel....
One Night in Magdeburg
PS: Ich liebe dich!
Beautiful
I hate this Song
Es tut mir Leid
Ich erinnere mich an die Zeit...




„Was ist denn nun mit dir?“ fragte ich meinen Dad ungeduldig der mich ein wenig nervte, als ich grade vor meinem Computer saß und mit meinem Schatz Ben chattete der Mal ausnahmsweise nicht unterwegs war. Er hatte wenig Zeit da er immer irgendwas vor hatte mit seinem Leuten und Kumpels, aber jetzt war er mal an seinem Computer zu Hause und chattete mit mir. Aber ich liebte ihn über alles in dieser Welt und wir waren nun schon seid einem Jahr zusammen. Als ich ihn kennen lernte war ich grade seid ein paar Wochen von meinem damaligen Freund getrennt, es war Bill Kaulitz, der jetzige Megastar am Pophimmel. Er hatte Schluss gemacht weil ich ihm zu lästig wurde, ich hatte damals zu viel geheult wegen meiner Mutter die vor zwei Jahren gestorben war, er war das größte Schwein das ich kannte und doch eine der größten Vertrauenspersonen gewesen die ich je hatte. Bill hatte mich als erstes getröstet und dann fallen gelassen weil er wohl kein Bock mehr auf Getröste hatte. „Janina ich habe Krebs.“ Mit diesen Worten holte mich mein Dad wieder aus meinen Gedanken. Ich riss die Augen auf und blickte zu ihm. Ich wollte grade noch fragen ob er mich verarschen möchte aber als ich dann in seine Augen blickte sah ich die Tränen. Ich stand von meinem Stuhl auf und fing an ihn zu umarmen. Ich konnte es nicht glauben, das konnte nicht wahr sein. Ich hatte viel Ahnung von Krebs, leider schon zu viel. Meine Mutter war daran auch gestorben und ich dachte schlimmer konnte es nicht mehr werden, aber nach dem ich das grade gehört hatte. „Welche Art?“ fragte ich, er sah mich an „Leukämie.“ Ich überlegte kurz, „also Blutkrebs.“ Er nickte und fing an zu weinen. Ich musste auch weinen, ich hatte zu ihm so eine tiefe Bindung seid dem meine Mutter gestorben war. Ich war nun 16 seid einer Woche und war mal wieder fertig mit den Nerven. „Und wie sieht es aus?“ fragte ich meinen Dad unter Tränen, er sah mich an und schüttelte nur mit dem Kopf. „Es tut mir so Leid meine Kleine, aber es ist einfach schon zu spät und ich will auch nichts dagegen tun, aber ich weiß dass du stark genug bist.“ Ich ließ mich wieder auf meinen Stuhl fallen, „Ich bin nicht stark genug Papa, ich bin es nicht.“ „Doch mein Schatz das bist du und du hast Ben er wird dir helfen.“ „Bin ich dir denn ganz egal?“ für mich war keine andere Erklärung, wieso sonst würde er nicht gegen den Krebs vorgehen, ich wollte das nicht er kann mich doch nicht hier alleine lassen. Ich saß nur noch schweigend da und sah dann noch einmal zu ihm nach oben. „Wie lange noch?“ „Einen Monat, vielleicht auch zwei, ich weiß es nicht genau.“ Sagte mein Vater, ich drehte mich wieder weg. Er ging aus dem Raum. Mein Kopf fiel mir in meine Hände, ich weinte. Nach kurzer Zeit sah ich auf den Bildschirm meines Computers, Ben hatte was geschrieben, ich sah hin. Er wollte sich mit mir treffen, in einer Viertelstunde bei unserem Stammeiscafe. Ich sagte natürlich ja, obwohl es mir echt nur noch mies ging. Doch ich zog meine Schuhe an und rannte raus.

Ich kam bei der Eisdiele an und Ben war da. Er küsste mich. Ich erwiderte den Kuss zwar, aber war nicht so ganz bei der Sache, in meinem Hinterkopf war immer noch mein Vater. Wir setzten uns auf zwei Stuhl und er sah mich an. „Schatz was ist denn los?“ Ich wollte grade anfangen zu erzählen und gleichzeitig zu heulen doch da sah ich wie meine beste Freundin Tassia reingestürmt kam und genau zu unserem Tisch. Ich sah sie mit großen Augen an. Ben ließ meine Hände mit einmal los. Ich wunderte mich leicht, sah kurz zu Ben, dann aber wieder zu Tassia. Sie scheuerte mit voller Wucht Ben eine, der sofort „Hey“ rief. „Ich wollt es dir nicht sagen Janina, weil ich Angst hatte das es unsere Freundschaft zerbricht.“ Sagte Tassia jetzt zu mir mit leicht weinender Stimme, „aber mir ist wichtiger das ich keine Geheimnisse vor dir hab weil diese Last ich halte sie nicht mehr aus ich hab mit Ben geschlafen, er wollte es und ich war besoffen es tut mir so Leid.“ Mit dem Satz drehte sie sich um und rannte raus.
Ich sah ihr noch nach, dann drehte ich mich langsam zu Ben, der mich mit einem Hundeblick ansah. Ich schüttelte mit dem Kopf und scheuerte ihm noch einmal mit voller Wucht eine. Dann ging ich, ich ging, ich rannte nicht. Ich wusste nicht warum, zum Glück kam er mir nicht noch hinterher gelaufen sonst hätte er noch eine kassiert. Ich überlegte mir auf das alte Fabrikgelände zu gehen. Ich war früher oft hier, hier hatte Bill mit seiner Band ihr Proberaum. Er mochte es nicht wenn ich hier war, er wollte bei seinen Proben gerne alleine sein mit seinen Jungs, doch ich war trotzdem oft da und hörte zu wenn es auch versteckt im Nebenraum oder so war. Es war ein ganzes Stück zu gehen doch als ich da war fühlte ich mich schon wohler. Ich schob die Eisentür zur Seite und sah in einen langen Flur. Ich drückte auf den Lichtschalter, die Lampe flackerte ein paar Mal bis sie dann endlich richtiges Licht gab. Ich ging den Flur entlang bis nach ganz hinten und setzte mich dort hin. Da drückte ich noch einmal auf einen Lichtschalter, das Licht erlöschte wieder. Ich sah den Flur entlang, er war leer, ich kauerte in mir zusammen. Warum auch noch Ben? Warum Tassia? Warum mein Vater? Und warum damals meine Mutter? Warum hasst mich Gott, das waren meine Gedanken, sie gingen nicht aus meinem Kopf hinaus. Ich schwitze und weinte, Tränen tropften mir aus meinem Gesicht auf den Boden. Wenn ich schluchzte hallte es durch den Flur. Warum dachte ich grade so viel an meine Mutter, seid dem sie weg war funktionierte einfach nichts mehr. Ich vermisste sie so sehr. Wenn ich wenigstens wüsste wo sie jetzt war? Wenn ich noch einmal mit ihr reden könnte, jetzt wäre der Punkt gewesen. Auf einmal ging die Fabriktür auf. Ich verstummte sofort mein Schluchzen. Man hörte jemand sagen „Hättest du gedacht, dass wir hier noch mal herkommen?“ sagte mir eine vertraute Stimme die ich aber grade nicht irgendwie zu ordnen konnte. „Nein hätte ich nicht, aber irgendwie cool“ diese Stimme schlug aber ein wie ein Blitz in meinem Kopf, es war Bill, dann war das andere sein Zwillingsbruder Tom. Mir wäre beinahe schon wieder ein lauter Schluchzer rausgerutscht. Alleine der Gedanke damals als mich Bill verlassen hatte, war schrecklich. Mein ganzes Leben war schrecklich. Ich hoffte, dass die Jungs nicht das Licht anmachten. Aber das machten sie eigentlich nie weil ihr Proberaum gleich vorne war und sie deswegen nie Licht brauchten. Dieses Mal auch wieder nicht, sie verschwanden in ihrem alten Proberaum, man hörte sie noch reden konnte es aber durch die Türen nicht hören was. Ich weinte wieder los ich konnte mich einfach nicht halten, als ich merkte das die Jungs wieder raus kamen und abschlossen versuchte ich mich ruhig zu halten, aber ein ganz leises schluchzen konnte ich mir nicht verkneifen. „Hey Tom warte mal hast du das grade auch gehört?“ sagte Bill, „Ne was denn, Bill komm du hast Halluzinationen.“ „nein da war echt was!“ „na dann schalte das Licht an und schau nach. Ich dachte nur noch „SCHEIßE!“ Da merkte ich auch schon wie das Licht mal wieder anfing zu flimmern und zu flackern bis es dann wieder ganz an war. „Bill dahinten.“ Sagte Tom und ich hörte wie sie losliefen zu mir. Ich verschanzte meinen Kopf in meinen Armen. Ich merkte eine Hand auf meinem Rücken. „Hey wer bist denn du?“ sagte Bill mir ruhiger Stimme, wenn er mein Gesicht sehen würde wüsste er es. „Verpiss dich.“ Sagte ich, doch er ging nicht. Ich konnte ihn nicht sehen deswegen auch nicht sagen wie er reagierte. „Janina?“ Nun hatte er es erraten, ich hob langsam meinem Kopf uns sah ihn an. „Janina was machst du denn hier?“ „Bill.“ Sagte Tom mit ruhiger Stimme, damit wollte er wohl andeuten, dass es eindeutig die falsche Frage war, da ich heulte. „ich geh mal lieber.“ Sagte Tom dann noch und stand auf. Warum ging er ich wollte doch nichts mehr mit Bill zu tun haben, gar nichts mehr. „Verschwinde doch das kannst du doch am besten. So wie vor einem Jahr, da haste es ja auch gekonnt, mir ging es scheiße und was machst du, du verletzt mich! Verpiss dich!“ schrie ich ihn an. „Janina was redest du da, ich bin doch damals nicht abgehauen weil du geheult hast oder so was!“ Ich wusste nicht wie er das erkannt hatte, aber ich musste ihm antworten. „Weswegen dann?“ „Weil ich dir nicht weh tun wollte damit das ich in letzter Zeit nie zu Hause bin! Aber das ist doch egal oder heulst du deswegen immer noch?“ ich schüttelte mit dem Kopf und ließ mein Kopf wieder in meine Hände fallen. „Hey was ist denn mit dir los? Okay ich kann verstehen wenn du es mir nicht erzählen willst, soll ich irgendwen anrufen Tassia vielleicht?“ ich fing noch heftiger an zu weinen. „Die also nicht und deinem Vater?“ Mit dem Wort Vater ließ ich mich links gegen die Wand fallen und weinte wie noch nie vorher in meinem Leben. Ich merkte wie Bill mich von der kalten Wand wegzog und sich vor mich setzte. „Sag mir was los ist“ Er ob mein Kopf hoch so das er mich anschauen konnte. Ich wusste nicht warum, aber ich musste reden. „Mein Freund, ich hab einen neuen gehabt, er hat mich mit Tassia betrogen.“ Bill schloss mich in seine Arme. „Bill ich will nicht mehr leben.“ „Nur wegen den beiden?“ „Nein du weißt doch ganz genau das mit meiner Mutter.“ „Hey das hast du doch schon überwunden. Warum denkst du denn da dran wieder?“ Sagte er mit ruhiger Stimme „wegen meinem Vater.“ „das versteh ich nicht.“ Sagte er, ich sah ihn an „Er hat mir heute gesagt, dass er Krebs hat.“ Ich ließ mich nach vorne in seine Arme fallen, er drückte mich ganz fest an sich. Warum erzählte ich ihm das, ich hatte wohl doch noch sehr viel Vertrauen zu ihm. Er sagte nichts, wusste wahrscheinlich nicht was er sagen sollte. Ich weinte immer und immer weiter, ich konnte nicht mehr war nur noch fertig mit den Nerven. „Janina, willst du mit zu mir kommen?“ fragte er dann, „Wie spät ist es denn?“ „Es ist jetzt, warte kurz…17 Uhr.“ Ich sprang auf. „So ein scheiß nein ich muss nach Hause zu meinem Vater.“ Bei dem Wort Vater hätte ich am liebsten wieder losgeheult. Ich wollte grade losrennen als Bill mich festhielt. Ich drehte mich zu ihm, er sah mich an. „Weißt du noch was ich damals zu dir gesagt hab?“ fragte er, ich überlegte kurz, schüttelte dann aber mit dem Kopf. „Ich habe gesagt: Du bist ein Engel du schaffst das.“ Mit dem Satz fing ich mich auch wieder an zu erinnern, es war der letzte Satz den er zu mir gesagt hatte, als er Schluss machte. Ich hatte ihn nur noch neben bei gehört. Ich nickte Bill nur an und wollte jetzt aus der Fabrik gehen, doch es ging nicht noch einmal ließ ich mich fallen, noch einmal nahm er mich in den Arm. „Ich glaube immer noch an den Satz und das du es schaffst Engel.“ Ich stand wieder auf, sah noch einmal Bill an und sagte „Ich wünscht ich wäre ein Engel, dann wäre ich nämlich schon tot.“ Dann ging ich. Dieser Satz war schlimm das wusste ich aber es stimmte alles was er beinhaltete. Ich hörte wie Bill mir hinterher kam. Ich drehte mich um „Warum folgst du mir?“ „Weil ich Angst um dich hab.“ „Und warum das?“ „Ich hab Angst das du dir was antust.“ Ich fing laut an zu lachen, es war kein echtes Lachen ein gespieltes, hysterisches Lachen. „Und wenn schon wen interessiert das denn noch?“ sagte ich nach meiner Lachattacke. „Mich!“ sagte Bill und sah mich an. „Wieso interessiert dich das denn?“ Er kam mir langsam näher und fing an mich zu küssen, warum ich mich nicht dagegen werte wusste ich auch nicht wirklich. „Ich liebe dich noch immer.“ Flüsterte er mir nach dem Kuss ins Ohr. Ich sah ihn an, mit großen Augen. Sein Blick war warm und tat gut. Ich konnte mich fallen lassen und mein Bauch fing an zu kribbeln. Aus meinem Mund kam ein „ich dich auch.“ Ohne das ich es wollte.

Bill und ich waren wieder zusammen, durch ihn hatte ich die Kraft bekommen mit meinem Vater noch einmal zu sprechen ohne in Tränen aus zu brechen und ihn überredet doch eine Behandlung an zu fangen. Sie half. Mein Vater überlebte den Krebs. Bill war selten da, aber wenn er da war konnte ich nicht genug von ihm haben. Ich liebte einfach alles an ihm. Durch ihn vergaß ich manchmal den Schmerz um meine Mutter und meiner besten Freundin, mit der ich nichts mehr zu tun hatte und auch nichts zu tun haben wollte. Mein Vater hatte eine neue Frau kennen gelernt. Sie war nett, na ja ich kam mit ihr aus und mein Vater war glücklich.

Ende!


Kurz zu dieser Story^^ mit dieser Story habe ich an einem FF Wettbewerb teilgenommen und gewonnen juhu^^ also was meint ihr?
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